Beschreibung
vor 1 Monat
Was entsteht eigentlich, wenn wir immer mehr Stoff behandeln?
Lehrpläne strukturieren Unterricht, Inhalte geben Orientierung
und Progression gilt als Zeichen von Fortschritt. Doch aus der
Menge des Stoffs entsteht nicht automatisch Wissen.
In dieser Folge der Reihe „Deutsch mal anders – Gedankengänge
über Sprache, Lernen und Bildung“ geht Daniela Lotzen der Frage
nach, worin der Unterschied zwischen Stoff und Wissen tatsächlich
besteht.
Aus einer metaperspektivischen Sicht wird deutlich: Wissen zeigt
sich nicht darin, wie viel behandelt wurde, sondern darin, ob
Lernende Inhalte einordnen, Zusammenhänge erkennen und Sprache
handlungsfähig nutzen können.
Die Folge beleuchtet ein verbreitetes Verständnis von Progression
– immer mehr, immer schneller, immer schwerer – und stellt ihm
eine andere Perspektive gegenüber: Fortschritt entsteht dort, wo
Sicherheit im Umgang mit dem entsteht, was bereits verstanden
wurde.
„Deutsch mal anders“ steht für eine strukturorientierte und
reflektierte Auseinandersetzung mit Sprachbildung. Die Reihe
richtet sich an Lehrkräfte, Lernende und alle, die verstehen
wollen, was Lernen tragfähig macht.
Ihre
Daniela Lotzen
Sprachbildung neu denken – für wirksames und nachhaltiges
Deutschlernen
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