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Beschreibung
vor 2 Monaten
Ungefähr im Jahr 1700 komponierte Alessandro Marcello in Venedig
das erste Oboenkonzert der Musikgeschichte. Die Oboe kam damals
erst in Mode. Das Konzert blieb daher eher unbeachtet und wurde
erst viele Jahre später weltberühmt, etwa seit den 1980er Jahren.
Da entdeckte man in Schwerin die Marcello-Noten, die Johann
Sebastian Bach für eine Cembalobearbeitung verwendet hatte: Im
Kielwasser der dann einsetzenden Bachbegeisterung wurden auch
Marcello und sein Oboenkonzert weltberühmt, vor allem dessen
zweiter Satz, das Adagio. Das wird für alle Zeiten ein Hit
bleiben, sagt Albrecht Mayer, Solo-Oboist der Berliner
Philharmoniker. Er hat mir dabei geholfen, den abenteuerlichen
Weg des Konzertes nachzuvollziehen und zu verstehen, warum dessen
Adagio etwas ganz Besonders ist.
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