EU-Gipfel: Was bedeutet Ungarns Blockade für die Ukraine?

EU-Gipfel: Was bedeutet Ungarns Blockade für die Ukraine?

vor 3 Wochen
Viktor Orbán blockiert Milliardenhilfe für die Ukraine. Können die anderen EU-Staaten ihn umstimmen? Und: Was Tierleid in Spanien mit deutschen Discountern zu tun hat
12 Minuten
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Beschreibung

vor 3 Wochen
In Brüssel treffen sich die Staats- und Regierungschefs der EU zum
EU-Gipfel. Zentrale Themen sind die Kriege in der Ukraine und im
Nahen Osten. Beide Konflikte treffen die Europäische Union
politisch und wirtschaftlich hart – doch nur in einem handelt sie
einheitlich. Während die EU sich nicht in den Konflikt mit dem Iran
hineinziehen lassen will, zeigt sie sich bei der Unterstützung der
Ukraine uneins: Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán blockiert
weiter milliardenschwere Hilfen für die Ukraine. Offiziell geht es
um die Druschba-Pipeline, durch die russisches Öl über die Ukraine
nach Ungarn und in die Slowakei fließt. Sie war nach ukrainischen
Angaben im Januar bei einem russischen Angriff beschädigt und
vorübergehend stillgelegt worden. Gleichzeitig wird die Lage für
die Ukraine immer schwieriger: höhere Ölpreise stärken Russland,
die USA sind militärisch anderweitig gebunden. Johanna Roth,
Auslandskorrespondentin der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum
Orbán an seiner Blockade festhält und welche Mittel die EU hat, um
ihn umzustimmen. In einer abgelegenen Region in Spanien stößt eine
Spaziergängerin auf verstörende Szenen in einem
Schweinemastbetrieb: verweste Kadaver, kranke Tiere und
katastrophale hygienische Zustände. Videomaterial der spanischen
Tierschutzorganisation Animal Respect and Defence of the
Environment liegt der ZEIT vor. Recherchen legen nahe, dass Fleisch
aus diesem Betrieb möglicherweise in der Lieferkette des
Discounters Aldi Nord landet und am Ende als Serrano-Schinken im
Supermarktregal liegt. Spanien ist inzwischen Europas größter
Produzent von Schweinefleisch – Ende 2024 betrug der Bestand rund
34,6 Millionen Tiere, Tendenz steigend. Wie eindeutig ist die
Verbindung zwischen Aldi Nord und den dokumentierten Missständen?
Und warum kommt es immer wieder zu solchen Fällen? Antonia Schaefer
hat für die ZEIT zu dem Thema recherchiert. Im Podcast erklärt sie,
was sich ändern muss, damit solche Zustände künftig verhindert
werden.  Und sonst so? Arbeit im Homeoffice fördert die
Geburtenrate.   Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Mathias Peer, Konstantin
Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter
wasjetzt@zeit.de.  Weitere Links zur Folge: Den Podcast von
Antonia Schaefer finden Sie hier. Irankrieg: Trump wegen Irankrieg
"sehr enttäuscht" von der Nato Streit mit Ungarn: Ukraine will
Druschba-Pipeline bis Anfang Mai reparieren Schweineproduktion in
Deutschland: Abstieg einer Schinkenmacht Spanischer
Schweinemastbetrieb: Das Leid hinter dem Serrano-Schinken Sie
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