Israels Offensive und die Machtlosigkeit der libanesischen Regierung
vor 4 Wochen
Israel hat vor, seine Militäroffensive im Libanon auszuweiten. Was
bedeutet das für die Menschen dort? Und: deutsches Kolonialerbe in
Namibia
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vor 4 Wochen
Im Libanon herrscht Sorge vor der wohl größten Bodenoffensive
Israels seit 20 Jahren.
Das US-amerikanische Nachrichtenportal "Axios" berichtet,
dass Israel wohl das gesamte Gebiet südlich des Litani-Flusses
einnehmen will. "Axios" bezieht sich dabei auf israelische und
US-Kreise. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums
wurden bei den israelischen Angriffen auf den Libanon seit dem
Beginn des Krieges im Iran am 2. März bereits 886 Menschen getötet
und mehr als 2.100 weitere verletzt. Außerdem seien mehr als eine
Million Menschen seit dem Wiederaufflammen des Konflikts zwischen
Israel und der Hisbollah im Libanon vertrieben worden. ZEIT-Autorin
Stella Männer berichtet aus Beirut über die Lage im Land. Die
Kolonialgeschichte Deutschlands wirkt bis heute nach, in Namibia
gehört ein Großteil des Landes den Nachfahren deutschstämmiger
Siedler. In der ehemaligen Kolonie "Deutsch-Südwestafrika" beging
Deutschland einen Völkermord, ab 1904 ermordeten deutsche Soldaten
systematisch mehr als 65.000 Menschen aus dem Volk der Herero und
10.000 Nama. Sie wurden erschossen, in Konzentrationslager gesperrt
oder in die Wüste getrieben. Bis heute ist vor allem sehr wasser-
und ressourcenreiches Land in Namibia vorwiegend im Besitz weißer
Farmer. Viele Herero leben dahingegen in Armut. Zu ihrer eigenen
Familiengeschichte in Namibia und der Frage, wie ihre Verwandten
dort an ihren Besitz gekommen sind, hat ZEIT-Autorin Luise Land
recherchiert. Und sonst so? Berlinerisch stirbt aus – zumindest in
Berlin. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion:
Philip-Johann Moser Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems Alle
Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge: Israel und Libanon: Rückt Israel im
Libanon ein? Krieg im Nahen Osten: Israel bestätigt Einsatz von
Bodentruppen im Südlibanon Libanon: Westliche Staaten fordern
Israel zum Verzicht auf Bodenoffensive auf Kolonialismus in
Namibia: Das Land meiner Familie. Und die Menschen, die dort
ermordet wurden Lüderitz: "Hey, du bist doch auch Deutscher. Weißt
du denn, was deine Leute hier getan haben?" Deutscher
Kolonialismus: Dieser Schädel, das war Opa Sie wollen mehr
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Israels seit 20 Jahren.
Das US-amerikanische Nachrichtenportal "Axios" berichtet,
dass Israel wohl das gesamte Gebiet südlich des Litani-Flusses
einnehmen will. "Axios" bezieht sich dabei auf israelische und
US-Kreise. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums
wurden bei den israelischen Angriffen auf den Libanon seit dem
Beginn des Krieges im Iran am 2. März bereits 886 Menschen getötet
und mehr als 2.100 weitere verletzt. Außerdem seien mehr als eine
Million Menschen seit dem Wiederaufflammen des Konflikts zwischen
Israel und der Hisbollah im Libanon vertrieben worden. ZEIT-Autorin
Stella Männer berichtet aus Beirut über die Lage im Land. Die
Kolonialgeschichte Deutschlands wirkt bis heute nach, in Namibia
gehört ein Großteil des Landes den Nachfahren deutschstämmiger
Siedler. In der ehemaligen Kolonie "Deutsch-Südwestafrika" beging
Deutschland einen Völkermord, ab 1904 ermordeten deutsche Soldaten
systematisch mehr als 65.000 Menschen aus dem Volk der Herero und
10.000 Nama. Sie wurden erschossen, in Konzentrationslager gesperrt
oder in die Wüste getrieben. Bis heute ist vor allem sehr wasser-
und ressourcenreiches Land in Namibia vorwiegend im Besitz weißer
Farmer. Viele Herero leben dahingegen in Armut. Zu ihrer eigenen
Familiengeschichte in Namibia und der Frage, wie ihre Verwandten
dort an ihren Besitz gekommen sind, hat ZEIT-Autorin Luise Land
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Namibia: Das Land meiner Familie. Und die Menschen, die dort
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