Folge 8: Masking - wie wir gelernt haben zu überleben, indem wir uns selbst verlassen

Folge 8: Masking - wie wir gelernt haben zu überleben, indem wir uns selbst verlassen

9 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat

Was ist Masking – und warum kostet es so viele neurodivergente
Menschen ihre Kraft, ihre Gesundheit und ihr Gefühl für sich
selbst? In dieser Podcastfolge spreche ich offen, verständlich
und wissenschaftlich fundiert über Masking als
Überlebensstrategie bei Neurodivergenz, ADHS und Autismus. Nicht
als bewusste Anpassung, sondern als körperlich erlernter
Schutzmechanismus des Nervensystems, der oft schon sehr früh
entsteht.





Du erfährst, warum wir beginnen zu maskieren, wie sich Masking im
Alltag zeigt, ohne dass wir es als solches erkennen, und welche
körperlichen sowie emotionalen Folgen jahrelange Anpassung haben
kann. Chronische Erschöpfung, innere Leere, Identitätsverlust
oder das Gefühl, sich selbst nicht mehr zu kennen, sind dabei
keine persönlichen Schwächen, sondern logische Konsequenzen eines
Nervensystems, das sich zu lange selbst zurückgestellt hat.





Ein besonderer Fokus liegt auf dem Moment, wenn Masking beginnt
wegzufallen. Warum sich dieser Zustand oft chaotisch, leer oder
beängstigend anfühlt, weshalb das kein Rückschritt ist, sondern
ein Übergang, und warum Regulation und Sicherheit immer vor
Authentizität kommen. Diese Folge soll Verständnis schaffen – für
dein Nervensystem, für deine Geschichte und für einen sanfteren
Weg zurück zu dir selbst.
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