#49 - Perimenopause verstehen: Was jede Frau vorher wissen sollte - Teil 1 mit Katja Pawlizki
51 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Tagen
In dieser Episode spreche ich mit Katja Pawlizki über eine
Lebensphase, über die noch immer viel zu wenig offen gesprochen
wird: die Perimenopause. Katja teilt ihre persönliche Reise durch
diese hormonelle Übergangszeit - ehrlich, differenziert und mit
einer großen Portion Eigenverantwortung und Humor.
Wir sprechen über typische Symptome, über körperliche und mentale
Veränderungen sowie über die vielen Missverständnisse, die rund
um Hormone und Wechseljahre kursieren. Katja beschreibt, wie
Stress, Schlaf, Bewegung und Ernährung in dieser Phase stärker
ins Gewicht fallen und warum es so wichtig ist, die eigenen
Körperreaktionen besser zu verstehen.
Katja arbeitet bei einem großen Versicherungsunternehmen. Aus der
eigenen Erfahrung heraus - geprägt von Enttäuschung und Wut
darüber, mit den Themen Perimenopause und Menopause weitgehend
allein gelassen zu werden - hat sie dort ein internes Netzwerk
gegründet. Was als persönliche Initiative begann, ist inzwischen
zu einer lebendigen Community mit mehreren hundert Frauen
gewachsen. In diesem Raum findet ein intensiver Austausch unter
den Mitgliedern statt, ergänzt durch den Input von Expertinnen
und Experten. Katja hat sich und vielen anderen Frauen durch
Eigeninitiative einen wertvollen Ort geschaffen, an dem Wissen,
Erfahrungen und gegenseitige Unterstützung geteilt werden.
In unserem Gespräch geht es um Selbstbeobachtung, individuelle
Lösungen und die Frage, warum Eigeninitiative oft der
entscheidende Faktor ist, um gut durch diese Zeit zu navigieren.
Takeaways & Highlights
– Die Perimenopause beginnt oft Jahre vor der eigentlichen
Menopause und wird häufig übersehen
– Hormonelle Veränderungen können sich auf Energie, Stimmung,
Schlaf und Konzentration auswirken
– Stress verstärkt viele Symptome der Perimenopause erheblich
– Migräne kann durch hormonelle Schwankungen neu entstehen oder
sich verstärken
– Jede Frau erlebt die Perimenopause individuell – pauschale
Lösungen funktionieren selten
– Selbstbeobachtung hilft, Muster bei Symptomen und Auslösern zu
erkennen
– Apps oder Zyklustagebücher können dabei unterstützen,
Veränderungen besser nachzuvollziehen
– Bewegung und Ernährung spielen eine zentrale Rolle für
hormonelle Balance und Wohlbefinden
– Der Austausch mit anderen Frauen kann entlasten und neue
Perspektiven eröffnen
– Hormonersatztherapie ist komplexer als ihr Ruf und sollte
differenziert betrachtet werden
– Eigeninitiative und informierte Entscheidungen sind wichtige
Faktoren in dieser Lebensphase
– Das Gesundheitssystem hat in der Aufklärung rund um die
Wechseljahre noch erheblichen Nachholbedarf
Sound Bites
„Eigeninitiative ist der Schlüssel.“
„Hormone sind kein Teufelszeug.“
„Jede Frau tickt anders.“
„Diese Lebensphase verlangt, dass wir unseren Körper neu
kennenlernen.“
Kapitel / Timestamps
00:00 Einführung in die Perimenopause
06:23 Stress und seine Auswirkungen auf Frauen in der
Perimenopause
09:32 Symptome der Perimenopause verstehen
12:31 Der Austausch unter Frauen und die Suche nach Lösungen
15:28 Maßnahmen zur Linderung von Symptomen
18:18 Eigenverantwortung und Selbsthilfe in der Perimenopause
22:28 Hormonersatztherapie und ihre Missverständnisse
25:14 Individuelle Ansätze zur Perimenopause
27:55 Bewegung und Ernährung in der Perimenopause
31:03 Migräne und hormonelle Veränderungen
33:40 Die Rolle von Apps und Tagebüchern
39:43 Psychologische Aspekte der Perimenopause
43:29 Medikamentöse Ansätze zur Menopause
45:06 Endometriose und ihre Auswirkungen
46:28 Alternative Behandlungsmethoden bei starken Blutungen
48:01 Ärztliche Ignoranz und die Notwendigkeit von Veränderungen
Mehr zu Katja & Links:
Katja auf LinkedIn
Podcast: Hormongesteuert auf Spotify
Mehr zu mir:
The SHIFT - 12 Wochenprogramm für leistungsorientierte Frauen in
der (Peri)Menopause
Instagram: @coachnadjapetersen
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