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  3. Denkfabrik Medizin Podcast
  4. Folge 34: Prätestwahrscheinlichkeiten – erst denken, dann testen
Eine 35-jährige Patientin kommt mit Husten, Fieber und Tachykardie
in die Praxis. Hat sie eine Pneumonie? Vielleicht. Aber wie
wahrscheinlich ist das eigentlich – bevor wir ein
Röntgenbild machen? In dieser Folge der Denkfabrik Medizin sprechen
Ingo und Andreas über ein Konzept, das für die Diagnostik zentral
ist – im Medizinstudium aber kaum gelehrt wird: die
Prätestwahrscheinlichkeit. Die beiden zeigen, warum kein Test eine
Diagnose beweist oder ausschließt, sondern lediglich
Wahrscheinlichkeiten verschiebt. Und warum diagnostische Tests ohne
vorherige Einschätzung der Wahrscheinlichkeit oft mehr Schaden als
Nutzen bringen. Außerdem stellen Ingo und Andreas eine praktische
Merkhilfe vor: den „BETTKASDEN“ – zehn Tests, die man bei
niedriger Prätestwahrscheinlichkeit besser gar nicht erst anfasst.
Am Ende bleibt eine wichtige Erkenntnis: Gute Diagnostik beginnt
nicht mit einem Test – sondern mit einer klugen Einschätzung der
Wahrscheinlichkeit. Jetzt reinhören und mitdenken. Wir freuen uns
über Feedback und Kommentare unter kommentare@denkfabrikmedizin.de
Links und Tipps: McGee's Evidence-Based Physical Diagnosis 6.
Auflage 2025 – ISBN 978-0443250132 Accuracy of Practitioner
Estimates of Probability of Diagnosis Before and After Testing,
Daniel J. Morgan et al. JAMA Intern Med. 2021;181(6):747-755.
doi:10.1001/jamainternmed.2021.0269 Likelihood Ratios – Die Grafik
von McGee und mehr
https://clinicalproblemsolving.com/2020/02/09/clinical-reasoning-corner-likelihood-ratios/
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„Folge 34: Prätestwahrscheinlichkeiten – erst denken, dann testen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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