Der Schweizer, der für die USA in den Vietnamkrieg zog

Der Schweizer, der für die USA in den Vietnamkrieg zog

vor 3 Wochen
René Baumann hatte seit jeher von einem Leben in den USA geträumt. Ein Traum, den er mit seinem Leben bezahlte. Er zog in den Vietnamkrieg – nicht als einziger Schweizer.
29 Minuten
Podcast
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Beschreibung

vor 3 Wochen

René Baumann ist in den 1950er-Jahren im beschaulichen Colombier
im Neuenburger Jura aufgewachsen. Als Jugendlicher lässt Baumann
sich von der amerikanischen Kultur begeistern, die zu dieser Zeit
in Europa immer präsenter wird. Er trägt Bomberjacken und Jeans,
trinkt Pepsi oder Cola, zündet sich hin und wieder ein Lucky
Strike an, obwohl er eigentlich gar nicht raucht. Und in ihm wird
ein Wunsch immer grösser: Er will in die USA auswandern.


Ein Wunsch, den er später mit seinem Leben bezahlt. Er hat als
Soldat für die USA im Vietnamkrieg gekämpft – und ist dabei
gestorben. Seine Geschichte beleuchtet ein bislang wenig
beachtetes Kapitel der Schweizer Vergangenheit: Er war nicht der
einzige Schweizer, der in der US-amerikanischen Armee diente.


Wer war René Baumann? Und was erzählt seine Geschichte über die
Rolle der Schweiz in diesem Krieg?


Romandie-Korrespondent Benno Tuchschmidt und Bundeshausredaktor
Quentin Schlapbach haben René Baumann und anderen Schweizern, die
in Vietnamkrieg gekämpft haben, nachgeforscht. Quentin Schlapbach
erzählt davon in einer neuen Folge des täglichen Podcasts
«Apropos».


Host: Philipp Loser


Produzent: Noah Fend


Die Geschichte von René Baumann und die Recherche von
Quentin Schlapbach und Benno Tuchschmidt zum Nachlesen:


René Baumanns Mutter erhält Post aus dem Weissen Haus: «Mit
aufrichtiger Anteilnahme, Lyndon B. Johnson»



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