#9 Schlüsselrolle bei Raumplanung und Biodiversität - Die Ökologische Infrastruktur
47 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Woche
*Links ganz am Ende
In dieser Folge spreche ich mit Franziska Wloka über die
ökologische Infrastruktur und warum sie weit mehr ist als nur die
Vernetzung einzelner Lebensräume. Sie erklärt, wie Bund und
Kantone die Umsetzung angehen, weshalb bewirtschaftete Flächen
wie Hochstamm-Obstgärten ein zentraler Bestandteil sind und warum
die Implementierung auf nationaler und kantonaler Ebene Zeit
braucht.
Ein zentrales Thema ist die Umsetzung in den Gemeinden.
Raumplanung spielt dabei eine Schlüsselrolle. Franziska zeigt
auf, wie die örtliche Nutzungsplanung zugunsten der ökologischen
Infrastruktur gestaltet werden kann und warum das richtige Timing
bei Revisionen entscheidend ist. Ebenso sprechen wir darüber, wie
Unternehmen mit ihren Flächen oder durch Freiwilligenarbeit einen
Beitrag leisten können.
Wir hören auch, dass Biodiversität nicht nur in Schutzgebieten
notwendig ist. Auch Balkone, Gärten und Siedlungsräume sind
wichtige Trittsteine. Grundsätzlich gilt: Jede Fläche in der
Schweiz kann zur ökologischen Infrastruktur beitragen und
verbessert werden.
Wir diskutieren zudem, wie jede und jeder konkret mithelfen kann
und warum Naturschutzvereine oft besonders wirksam sind. Z.B. Da
sie regionale Besonderheiten und wertvolle Gebiete am besten
kennen und gezielt pflegen können.
Eine funktionierende ökologische Infrastruktur spart langfristig
Steuergelder, erhöht die Lebensqualität und schafft stabile
Lebensräume. Denn eine gesunde Umwelt ist kein Luxus sie ist
Grundlage unseres Lebens und gemäss den Vereinten Nationen ein
Menschenrecht.
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