Podcaster
Episoden
04.06.2026
42 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Christian Hossli, Projektleiter Lachscomeback beim WWF, über die Rückkehr des Wildlachses in die Schweiz.
Zu Beginn werfen wir einen Blick in die Vergangenheit. Christian erzählt, wie der Lachs einst in grosser Zahl in Schweizer Gewässern vorkam und welche Rolle er für Mensch und Natur spielte. Doch dann verschwand er vollständig. Wir sprechen darüber, welche Faktoren zum Verschwinden des Lachses führten und warum er bis heute nicht zurückkehren konnte.
Christian erklärt, wo die Bestände aktuell vorkommen, weshalb der Lachs bereits vor den Toren der Schweiz steht und welche Hindernisse ihn noch von seiner Rückkehr abhalten.
Es freut mich zu hören, dass bereits heute junge Lachse ausgesetzt werden. Diese prägen sich ihre Wanderroute ein und sollen in einigen Jahren als erwachsene Tiere in die Schweiz zurückkehren. Vorausgesetzt, die Gewässer werden durchgängig und die verbleibenden Hindernisse können überwunden werden.
Des Weiteren sprechen wir darüber, welche Rolle Fischwanderhilfen und die Sanierung von Kraftwerken spielen, wie realistisch eine Rückkehr des Lachses ist und was geschieht, wenn er tatsächlich wieder Schweizer Gewässer erreicht.
Mehr unter:
Lachscomeback.ch
Zu Beginn werfen wir einen Blick in die Vergangenheit. Christian erzählt, wie der Lachs einst in grosser Zahl in Schweizer Gewässern vorkam und welche Rolle er für Mensch und Natur spielte. Doch dann verschwand er vollständig. Wir sprechen darüber, welche Faktoren zum Verschwinden des Lachses führten und warum er bis heute nicht zurückkehren konnte.
Christian erklärt, wo die Bestände aktuell vorkommen, weshalb der Lachs bereits vor den Toren der Schweiz steht und welche Hindernisse ihn noch von seiner Rückkehr abhalten.
Es freut mich zu hören, dass bereits heute junge Lachse ausgesetzt werden. Diese prägen sich ihre Wanderroute ein und sollen in einigen Jahren als erwachsene Tiere in die Schweiz zurückkehren. Vorausgesetzt, die Gewässer werden durchgängig und die verbleibenden Hindernisse können überwunden werden.
Des Weiteren sprechen wir darüber, welche Rolle Fischwanderhilfen und die Sanierung von Kraftwerken spielen, wie realistisch eine Rückkehr des Lachses ist und was geschieht, wenn er tatsächlich wieder Schweizer Gewässer erreicht.
Mehr unter:
Lachscomeback.ch
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28.05.2026
59 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Yanik Fuchs von Aqua Viva über den Zustand der Schweizer Gewässer, deren Bewohner und auch über Grenzwerte bei Stoffen wie PFAS oder Mikroplastik, die oft eine trügerische Sicherheit vermitteln.
Yanik erklärt, wie sich Aqua Viva gemeinsam mit dem Projekt „Fluss Frei“ für lebendige und gesündere Gewässer einsetzt und welche konkreten Projekte bereits umgesetzt werden. Denn, unsere Flüsse sind stark verbaut und vielerorts weit entfernt von einem natürlichen Zustand.
Ein zentrales Thema sind die über 170’000 künstlichen Stufen und Schwellen in Schweizer Fliessgewässern. Wir sprechen darüber, warum diese Bauwerke ursprünglich entstanden sind, weshalb sie heute für viele Arten zum Problem werden und wie schwierig ihr Rückbau ist.
Natürlich geht es auch um die Fische. Welche Herausforderungen haben sie neben Wasserkraftwerken und Hindernissen zusätzlich zu bewältigen? Und wie verändert der Klimawandel unsere Gewässer?
Leider werden wir in der Schweiz wohl nie mehr vollständig zu ursprünglichen, naturnahen Gewässern zurückkehren können. Trotzdem gibt es viele Möglichkeiten, unsere Flüsse und Bäche deutlich aufzuwerten.
Yanik zeigt zudem, was jede und jeder Einzelne zu gesünderen Gewässern beitragen kann (oft mit einfacheren Mitteln, als man denkt).
Zum Schluss erzählt er von seinem Lieblingstier, dem Biber, und warum dessen Dämme für Fische meist kein Problem darstellen.
Links:
Aqua Viva | Fluss Frei
IG Lebendige Thur
Yanik erklärt, wie sich Aqua Viva gemeinsam mit dem Projekt „Fluss Frei“ für lebendige und gesündere Gewässer einsetzt und welche konkreten Projekte bereits umgesetzt werden. Denn, unsere Flüsse sind stark verbaut und vielerorts weit entfernt von einem natürlichen Zustand.
Ein zentrales Thema sind die über 170’000 künstlichen Stufen und Schwellen in Schweizer Fliessgewässern. Wir sprechen darüber, warum diese Bauwerke ursprünglich entstanden sind, weshalb sie heute für viele Arten zum Problem werden und wie schwierig ihr Rückbau ist.
Natürlich geht es auch um die Fische. Welche Herausforderungen haben sie neben Wasserkraftwerken und Hindernissen zusätzlich zu bewältigen? Und wie verändert der Klimawandel unsere Gewässer?
Leider werden wir in der Schweiz wohl nie mehr vollständig zu ursprünglichen, naturnahen Gewässern zurückkehren können. Trotzdem gibt es viele Möglichkeiten, unsere Flüsse und Bäche deutlich aufzuwerten.
Yanik zeigt zudem, was jede und jeder Einzelne zu gesünderen Gewässern beitragen kann (oft mit einfacheren Mitteln, als man denkt).
Zum Schluss erzählt er von seinem Lieblingstier, dem Biber, und warum dessen Dämme für Fische meist kein Problem darstellen.
Links:
Aqua Viva | Fluss Frei
IG Lebendige Thur
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21.05.2026
50 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Eva Baier von Fischwanderung GmbH über die Wanderungen unserer Fische und die vielen Hindernisse, die ihnen heute im Weg stehen.
Warum wandern Fische überhaupt? Eva erklärt, wie wichtig freie Gewässer für ihren Lebenszyklus sind und wie stark Stauwehre und Wasserkraftwerke diese Wanderungen einschränken. Gleichzeitig gibt sie Einblick, wie weit der Ausbau von Fischwanderhilfen in der Schweiz bereits fortgeschritten ist und welche Herausforderungen noch bei den vielen Anlagen ohne funktionierende Durchgängigkeit bestehen.
Denn, eine Fischtreppe allein reicht oft nicht aus. Damit Fische wirklich sicher wandern können, braucht es zusätzliche Lösungen wie Bypässe. Was Planung und Umsetzung deutlich komplexer macht.
Wir sprechen zudem über das Monitoring der Fischwanderungen und warum es nicht genügt, einfach eine Kamera ins Wasser zu stellen.
Ein weiteres Thema sind die unzähligen kleinen Hindernisse in unseren Gewässern. Hunderttausende künstliche Stufen und Verbauungen erschweren den Fischen zusätzlich die Wanderung.
Zum Schluss werfen wir einen Blick auf den Zustand der Schweizer Fischbestände. Eva erklärt, was Fische wirklich brauchen, um besser leben zu können und was wir Menschen konkret dazu beitragen können.
Wenn du mehr über die Fischwanderungen wissen möchtest, lohnt sich ein Besuch der Wissensseite von Eva:
wissen.fischwanderung.ch
Hinweis: Im Podcast sprechen wir von 100'000 Hindernisse in unseren Fliessgewässern die eine Fallhöhe von 15 cm oder mehr haben. Tatsächlich ist die Fallhöhe dieser 100'000 Hindernissen 50 cm oder mehr. Also Hindernisse mit 15 cm, oder 40 cm kommen gar nicht in der Statistik vor.
Warum wandern Fische überhaupt? Eva erklärt, wie wichtig freie Gewässer für ihren Lebenszyklus sind und wie stark Stauwehre und Wasserkraftwerke diese Wanderungen einschränken. Gleichzeitig gibt sie Einblick, wie weit der Ausbau von Fischwanderhilfen in der Schweiz bereits fortgeschritten ist und welche Herausforderungen noch bei den vielen Anlagen ohne funktionierende Durchgängigkeit bestehen.
Denn, eine Fischtreppe allein reicht oft nicht aus. Damit Fische wirklich sicher wandern können, braucht es zusätzliche Lösungen wie Bypässe. Was Planung und Umsetzung deutlich komplexer macht.
Wir sprechen zudem über das Monitoring der Fischwanderungen und warum es nicht genügt, einfach eine Kamera ins Wasser zu stellen.
Ein weiteres Thema sind die unzähligen kleinen Hindernisse in unseren Gewässern. Hunderttausende künstliche Stufen und Verbauungen erschweren den Fischen zusätzlich die Wanderung.
Zum Schluss werfen wir einen Blick auf den Zustand der Schweizer Fischbestände. Eva erklärt, was Fische wirklich brauchen, um besser leben zu können und was wir Menschen konkret dazu beitragen können.
Wenn du mehr über die Fischwanderungen wissen möchtest, lohnt sich ein Besuch der Wissensseite von Eva:
wissen.fischwanderung.ch
Hinweis: Im Podcast sprechen wir von 100'000 Hindernisse in unseren Fliessgewässern die eine Fallhöhe von 15 cm oder mehr haben. Tatsächlich ist die Fallhöhe dieser 100'000 Hindernissen 50 cm oder mehr. Also Hindernisse mit 15 cm, oder 40 cm kommen gar nicht in der Statistik vor.
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14.05.2026
44 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Andrea Haslinger über das Projekt „Bonjour Nature“ von Pro Natura und darüber, wie Gärten zu wertvollen Lebensräumen für Schmetterlinge und viele weitere Arten werden können.
Andrea gibt spannende Einblicke in den Ablauf der Zertifizierung und erklärt, warum die Anforderungen bewusst hoch sind und was im Vergleich zu den früheren Zertifizierungen geändert hat. Ein Naturgarten ist mehr als einfach „wachsen lassen“. Er braucht Wissen, gezielte Pflege und die richtigen Strukturen.
Wir sprechen auch darüber, wie der Weg zur Zertifizierung aussieht, wie man sich anmeldet und wie der Gartentest auf der Website dabei hilft, den eigenen Garten besser einzuschätzen.
Ein paar Tipps kommen auch vor. Was hat in einem Schmetterlingsgarten keinen Platz? Themen wie Neophyten und Pestizide spielen dabei eine zentrale Rolle.
Und für alle ohne eigenen Garten gilt: Jede Fläche zählt. Andrea zeigt, wie auch Balkone oder kleine Flächen einen Beitrag leisten können.
Links:
Bonjour Nature
Direkt zum Gartentest
Andrea gibt spannende Einblicke in den Ablauf der Zertifizierung und erklärt, warum die Anforderungen bewusst hoch sind und was im Vergleich zu den früheren Zertifizierungen geändert hat. Ein Naturgarten ist mehr als einfach „wachsen lassen“. Er braucht Wissen, gezielte Pflege und die richtigen Strukturen.
Wir sprechen auch darüber, wie der Weg zur Zertifizierung aussieht, wie man sich anmeldet und wie der Gartentest auf der Website dabei hilft, den eigenen Garten besser einzuschätzen.
Ein paar Tipps kommen auch vor. Was hat in einem Schmetterlingsgarten keinen Platz? Themen wie Neophyten und Pestizide spielen dabei eine zentrale Rolle.
Und für alle ohne eigenen Garten gilt: Jede Fläche zählt. Andrea zeigt, wie auch Balkone oder kleine Flächen einen Beitrag leisten können.
Links:
Bonjour Nature
Direkt zum Gartentest
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07.05.2026
52 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Martin Kreiliger über Schutzwälder und ihre zentrale Rolle für unsere Sicherheit. Denn sie gehören zu den effektivsten und gleichzeitig kostengünstigsten Massnahmen gegen Naturgefahren wie Lawinen, Steinschlag oder Überschwemmungen.
Wir erfahren, welche Baumarten und Mischungen je nach Gefahr am besten geeignet sind und warum ein stabiler Schutzwald weit mehr ist als nur eine Ansammlung von Bäumen. Gleichzeitig sprechen wir über die Herausforderungen in der Praxis. Sowohl bei der Pflege von Schutzwäldern als auch im Vergleich zu technischen Lösungen wie Steinschlagnetzen.
Ein spannender Teil ist die Wirkung über die Berge hinaus: Schutzwälder tragen dazu bei, dass auch das Mittelland besser vor Naturgefahren geschützt ist. Doch wie entwickeln sich diese Wälder? Nehmen sie zu oder ab?
Mit Blick in die Zukunft wird klar. Der Klimawandel stellt Schutzwälder vor grosse Herausforderungen. Gleichzeitig gibt es auch positive Nachrichten, etwa durch die genetische Vielfalt der Bäume, die Anpassung ermöglicht.
Wir sprechen zudem über die Wiederbewaldung nach Störungen wie Waldbränden. Warum ist die natürliche Verbreitung von Samen oft nicht ausreichend? Und weshalb spielen Forstgärten eine entscheidende Rolle, um im Ernstfall schnell reagieren und Hänge stabilisieren zu können?
Eine Folge über die Bedeutung, die Verletzlichkeit und das enorme Potenzial unserer Schutzwälder und warum sie eine der klügsten Investitionen in unsere Zukunft sind.
Zum Schluss wird es persönlich. Martin erzählt, warum der Wolf sein Lieblingstier ist.
Links:
Bergwaldprojekt
Klengeln erklärt
Wir erfahren, welche Baumarten und Mischungen je nach Gefahr am besten geeignet sind und warum ein stabiler Schutzwald weit mehr ist als nur eine Ansammlung von Bäumen. Gleichzeitig sprechen wir über die Herausforderungen in der Praxis. Sowohl bei der Pflege von Schutzwäldern als auch im Vergleich zu technischen Lösungen wie Steinschlagnetzen.
Ein spannender Teil ist die Wirkung über die Berge hinaus: Schutzwälder tragen dazu bei, dass auch das Mittelland besser vor Naturgefahren geschützt ist. Doch wie entwickeln sich diese Wälder? Nehmen sie zu oder ab?
Mit Blick in die Zukunft wird klar. Der Klimawandel stellt Schutzwälder vor grosse Herausforderungen. Gleichzeitig gibt es auch positive Nachrichten, etwa durch die genetische Vielfalt der Bäume, die Anpassung ermöglicht.
Wir sprechen zudem über die Wiederbewaldung nach Störungen wie Waldbränden. Warum ist die natürliche Verbreitung von Samen oft nicht ausreichend? Und weshalb spielen Forstgärten eine entscheidende Rolle, um im Ernstfall schnell reagieren und Hänge stabilisieren zu können?
Eine Folge über die Bedeutung, die Verletzlichkeit und das enorme Potenzial unserer Schutzwälder und warum sie eine der klügsten Investitionen in unsere Zukunft sind.
Zum Schluss wird es persönlich. Martin erzählt, warum der Wolf sein Lieblingstier ist.
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Bergwaldprojekt
Klengeln erklärt
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Über diesen Podcast
In diesem Podcast erzählen Fachpersonen aus der Naturförderung von
ihrer Arbeit, Projekten und den zentralen Herausforderungen auf dem
Weg zu einer zukunftsfähigen Natur. Sie teilen ihr Wissen und geben
praktische Tipps, wie du die Tier- und Pflanzenwelt zu Hause, in
deiner Gemeinde, im Verein oder im Berufsalltag aktiv fördern
kannst. Zu Gast sind Expertinnen und Experten aus der
Landschaftspflege, der Wildhut, dem Forstwesen, aus Ökobüros,
Gärtnereien, Universitäten und dem Naturschutz. Hier erhältst du
Sicherheit und Inspiration, damit wir auch in Zukunft auf eine
gesunde Natur hinarbeiten.
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