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Beschreibung
vor 5 Tagen
In dieser Folge spreche ich mit Daniel Slodowitcz von Holosem
über artenreiche Wiesen und die Bedeutung von autochthonem
Saatgut für die Förderung der Biodiversität.
Daniel erklärt, warum nicht jede ökologisch wertvolle Wiese
automatisch als Saatgutspender geeignet ist und welche
Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit regionale Samen
gesammelt werden können. Dabei erfahren wir auch, weshalb es von
Vorteil ist, wenn die Pflanzen einer Wiese gleichzeitig blühen
und warum bei anderen Wiesentypen mehrere Erntedurchgänge
notwendig sind.
Ein weiteres Thema sind die biogeografischen Zonen der Schweiz.
Sie bilden den Minimumstandart für Holosem und Daniel zeigt auf,
weshalb diese Zonen teilweise sehr gross sind und beispielsweise
in den Alpen nicht immer alle regionalen Unterschiede abbilden
können.
Wir sprechen zudem über technische Innovationen in der
Saatgutgewinnung. Daniel stellt den ersten elektrisch betriebenen
Samensammler vor, den sogenannten e-Beetle, der sich sowohl an
steilen Hängen als auch in feuchten Wiesen bewährt hat.
Natürlich geht es auch um die Frage, wer solches Saatgut benötigt
und welches Ziel Holosem verfolgt. Dabei wird deutlich, wie
wichtig regionales Saatgut für die langfristige Förderung der
Artenvielfalt ist.
Spannend ist auch die Erkenntnis, dass die Samenernte einer Wiese
nicht schadet. Im Gegenteil: Sie kann die Artenvielfalt sogar
fördern und einen positiven Beitrag zur Entwicklung wertvoller
Lebensräume leisten.
Zum Schluss gibt Daniel Einblicke in eine oft unterschätzte
Herausforderung: die Lagerung von Wildpflanzensamen und die
Frage, wie deren Qualität langfristig erhalten werden kann.
Holosem.ch
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