#63 Die Stille zwischen den Zügen
50 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Woche
In dieser Folge geht es um das leise Dazwischen: um Bahnsteige
und Koffer, um Abschiede am Sonntagabend und das Wiederfinden im
nächsten Wochenende. Jonas lebt in München, Clara in Hamburg –
und ihre Entscheidung für eine Fernbeziehung wird mit der Zeit zu
einer Praxis: nicht als „Durchhalten“, sondern als bewusstes Üben
von Achtsamkeit im echten Leben.
Mit **Nicht-Urteilen**, **Akzeptanz** und **Anfängergeist**
begleiten wir die beiden durch Stadtrhythmen, Heimatreisen nach
Göttingen und Hannover – bis zum ersten gemeinsamen Urlaub, der
länger dauert als ein Wochenende: **Kreta**. Salzluft, einsame
Strände, ein Mietwagen, die Samaria-Schlucht – und die
Erkenntnis, dass Nähe nicht nur ein Ort ist, sondern eine
Haltung.
Zurück im Alltag ziehen Dienstreisen und Projekte wieder an, und
nach zweieinhalb Jahren stellt sich die Frage: **Wie geht es
weiter?** Clara bleibt klar („Nach München ziehe ich nicht.“),
Jonas bleibt offen – weil ihm die Beziehung wichtiger ist als der
Wohnort. Zwischen Vertrauen und Loslassen entsteht eine
Entscheidung, die nicht perfekt sein muss, um richtig zu sein:
Jonas zieht nach Hamburg. Und mit der Zusage für eine
Gründerzeit-Altbauwohnung beginnt ein neues Kapitel – nicht als
Happy End, sondern als ruhiges, tragfähiges Zuhause.
Mit den Zitaten:
* „**Der Schlüssel liegt nicht darin, zu priorisieren, was auf
deinem Zeitplan steht, sondern deinen Zeitplan deinen Prioritäten
anzupassen.**“ (Steven Covey)
* „**Die perfekten Umstände gibt es nicht. Es gibt nur den
gegenwärtigen Moment.**“ (Hugh Laurie)
Am Ende bleibt ein Gefühl von **Gleichmut**,
**Selbstfreundlichkeit**, **Dankbarkeit** – und ein Hauch
**Mudita**: Freude daran, dass sich Wege fügen dürfen, ohne
erzwungen zu werden.
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