Wer bekommt ein Denkmal – und wer fällt durchs Raster?

Wer bekommt ein Denkmal – und wer fällt durchs Raster?

Von Adrian von Bubenberg bis Alfred Escher – die Schweiz erinnert mit vielen Denkmälern an prägende Figuren und Ereignisse von früher. In der Erinnerungskultur würden indessen Minderheiten ohne Lobby oft durch die Maschen fallen, sagt Kulturredaktorin ...
31 Minuten

Beschreibung

vor 1 Tag
Von Adrian von Bubenberg bis Alfred Escher – die Schweiz erinnert
mit vielen Denkmälern an prägende Figuren und Ereignisse von
früher. In der Erinnerungskultur würden indessen Minderheiten ohne
Lobby oft durch die Maschen fallen, sagt Kulturredaktorin Hannah
Krug im Talk mit Host Felix Münger. Ausgehend vom aktuellen ETH
Projekt «A future for whose past?» zeigt sie, warum unsere
Erinnerungskultur blinde Flecken hat – etwa bei Saisonniers,
Obdachlosen oder Subkulturen wie den Skatern. Denkmäler,
Strassennamen und historische Gebäude prägen, woran wir uns als
Gesellschaft erinnern. Doch vieles, was Minderheiten und Menschen
ohne politische Lobby betrifft, verschwindet aus dem kollektiven
Gedächtnis. Welche Geschichten fehlen in unseren Städten? Und wie
lässt sich Erinnerung inklusiver gestalten?

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