Schreiben unter politischem Druck

Schreiben unter politischem Druck

vor 4 Tagen
Mit der Iranerin Aliyeh Ataei und dem Französisch-Algerier Kamel Daoud, die beide in Frankreich leben, hat sich Literaturredaktorin Annette König darüber unterhalten, wie angesichts autoritärer Regierungen Literatur überhaupt möglich ist. Bei Rahel Gi ...
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Beschreibung

vor 4 Tagen
Mit der Iranerin Aliyeh Ataei und dem Französisch-Algerier Kamel
Daoud, die beide in Frankreich leben, hat sich Literaturredaktorin
Annette König darüber unterhalten, wie angesichts autoritärer
Regierungen Literatur überhaupt möglich ist. Bei Rahel Giger
berichtet sie von ihren Begegnungen. Zwei Autor:innen, zwei Länder
und eine gemeinsame Erfahrung: Schreiben unter politischem Druck.
Aliyeh Ataei und Kamel Daoud erzählen von Krieg, Gewalt, Erinnerung
und der Suche nach einer Sprache für das Unsagbare. Ihre Bücher
zeigen, wie Literatur dort entstehen kann, wo Zensur, Angst und
Repression den Alltag prägen – und weshalb sie dennoch Hoffnung
stiftet. Im Zentrum stehen zwei eindrückliche Werke, die davon
erzählen, wie Krieg zum Alltag wird, wie Menschen Widerstand
leisten und welche Kraft dem Erzählen innewohnt. Buchhinweise:
Kamel Daoud: «Huris». Roman. Aus dem Französischen von Holger Fock
und Sabine Müller. Matthes & Seitz 2025. Aliyeh Ataei: «Im Land
der Vergessenen». Essays. Aus dem Persischen von Nuschin Maryam
Mameghanian-Prenzlow. Luchterhand 2025.
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