Wo drückt Ärzten bei der Digitalisierung am meisten der Schuh, Herr Eckert?
Was Ärzte tun können, um wenig Ärger mit ePA und PVS zu haben
48 Minuten
Podcast
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Beschreibung
vor 19 Stunden
Unter Hausärzten ist Moritz Eckert aus Herzberg im Harz digitaler
Vorreiter. Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert er, was Kollegen tun
können, um möglichst wenig Ärger mit ePA und
Praxisverwaltungssystemen zu haben. „Vorteile, die Freude machen“:
Wenn Digitalisierung sich positiv auf den Praxisalltag auswirkt,
dann steigen Hausärztinnen und Hausärzte gerne bei neuen
Anwendungen ein und sind keineswegs die Bremser der
Digitalisierung. Das postuliert Moritz Eckert, Hausarzt in Herzberg
am Harz, im „ÄrzteTag“-Podcast. Solche Vorteile gebe es durchaus,
so Eckert. Zum Beispiel habe das E-Rezept dafür gesorgt, dass die
„Horden an Rezeptabholern, die sonst mittags die Flure füllten“,
nicht mehr in den Praxen auftauchen müssten. Denn nun lasse sich
jedes Rezept über die elektronische Gesundheitskarte vom Server
abrufen, ein Praxisbesuch, zum Beispiel für Folgerezepte, erübrigt
sich. Nicht immer, so Eckert, bringen neue IT-Anwendungen echte
Vorteile für die Praxen, zum Beispiel, wenn ein Prozess einfach nur
von analog auf digital umgestellt werde, was häufig eher
frustrierend für Praxen ende. Eckert hatte das E-Rezept bereits
sehr früh implementiert und arbeitete so auch mit seinem
Softwarehaus daran, die Abläufe möglichst reibungslos für die
Praxis zu gestalten – so wie auch bei der elektronischen
Patientenakte (ePA). Es gebe genug „Nervfaktoren“ bei der
Digitalisierung: Die Instabilität der Telematikinfrastruktur bringe
zum Beispiel immer wieder Sand ins Getriebe der Praxen und mache
häufig teure Techniker-Einsätze erforderlich, obwohl es gar nicht
am Praxisverwaltungssystem liegt. Eckert ist einer der beiden
wissenschaftlichen Leiter des HIT-Kongresses in Köln, bei dem sich
am 13./14.03.2026 Hausärzte zum Thema Digitalisierung treffen. Ein
Thema dort ist auch der Vergleich der PVS-Systeme, die sich
allesamt dort präsentieren. Die jüngste Umfrage des
Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung hat bestätigt,
dass nach wie vor die Unzufriedenheit der Ärztinnen und Ärzte mit
den Systemen groß ist. Im Podcast erläutert Eckert, worauf beim
angepeilten Wechsel besonders zu achten ist, er beschreibt, wie gut
die Datenübernahme von einem aufs andere System klappt und warum er
eine Konsolidierung bei der PVS-Anbietern erwartet. Nicht zuletzt
gibt er auch eine Einschätzung dazu ab, welche Anwendungen
Künstlicher Intelligenz (KI) bereits in Hausarztpraxen sinnvoll
eingesetzt werden können und wie er gerade versucht, eine
Praxis-App für Patienten an sein System anzubinden.
Vorreiter. Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert er, was Kollegen tun
können, um möglichst wenig Ärger mit ePA und
Praxisverwaltungssystemen zu haben. „Vorteile, die Freude machen“:
Wenn Digitalisierung sich positiv auf den Praxisalltag auswirkt,
dann steigen Hausärztinnen und Hausärzte gerne bei neuen
Anwendungen ein und sind keineswegs die Bremser der
Digitalisierung. Das postuliert Moritz Eckert, Hausarzt in Herzberg
am Harz, im „ÄrzteTag“-Podcast. Solche Vorteile gebe es durchaus,
so Eckert. Zum Beispiel habe das E-Rezept dafür gesorgt, dass die
„Horden an Rezeptabholern, die sonst mittags die Flure füllten“,
nicht mehr in den Praxen auftauchen müssten. Denn nun lasse sich
jedes Rezept über die elektronische Gesundheitskarte vom Server
abrufen, ein Praxisbesuch, zum Beispiel für Folgerezepte, erübrigt
sich. Nicht immer, so Eckert, bringen neue IT-Anwendungen echte
Vorteile für die Praxen, zum Beispiel, wenn ein Prozess einfach nur
von analog auf digital umgestellt werde, was häufig eher
frustrierend für Praxen ende. Eckert hatte das E-Rezept bereits
sehr früh implementiert und arbeitete so auch mit seinem
Softwarehaus daran, die Abläufe möglichst reibungslos für die
Praxis zu gestalten – so wie auch bei der elektronischen
Patientenakte (ePA). Es gebe genug „Nervfaktoren“ bei der
Digitalisierung: Die Instabilität der Telematikinfrastruktur bringe
zum Beispiel immer wieder Sand ins Getriebe der Praxen und mache
häufig teure Techniker-Einsätze erforderlich, obwohl es gar nicht
am Praxisverwaltungssystem liegt. Eckert ist einer der beiden
wissenschaftlichen Leiter des HIT-Kongresses in Köln, bei dem sich
am 13./14.03.2026 Hausärzte zum Thema Digitalisierung treffen. Ein
Thema dort ist auch der Vergleich der PVS-Systeme, die sich
allesamt dort präsentieren. Die jüngste Umfrage des
Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung hat bestätigt,
dass nach wie vor die Unzufriedenheit der Ärztinnen und Ärzte mit
den Systemen groß ist. Im Podcast erläutert Eckert, worauf beim
angepeilten Wechsel besonders zu achten ist, er beschreibt, wie gut
die Datenübernahme von einem aufs andere System klappt und warum er
eine Konsolidierung bei der PVS-Anbietern erwartet. Nicht zuletzt
gibt er auch eine Einschätzung dazu ab, welche Anwendungen
Künstlicher Intelligenz (KI) bereits in Hausarztpraxen sinnvoll
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