Placebo & Nocebo: Wie Erwartungen Heilung beeinflussen (Dr. Helena Hartmann)
Matthias Baum & Dr. Helena Hartmann
44 Minuten
Podcast
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Beschreibung
vor 18 Stunden
„Placebo- und Noceboeffekte spielen bei fast allen medizinischen
Behandlungen eine Rolle.“ - Dr. Helena Hartmann ist Psychologin und
Neurowissenschaftlerin und erforscht seit vielen Jahren, wie
Erwartungen, Erfahrungen und der Behandlungskontext unsere
Wahrnehmung von Schmerz und Symptomen beeinflussen – und welche
Prozesse dabei im Gehirn ablaufen. In dieser Episode des PARACELSUS
LAB spricht Podcast-Host Matthias Baum mit Dr. Helena Hartmann über
ein Phänomen, das die Medizin seit Jahrzehnten beschäftigt. Was oft
als „nur Placebo“ abgetan wird, ist in Wirklichkeit ein klar
messbarer biologischer Prozess. Der Placeboeffekt beschreibt
Veränderungen von körperlichen oder psychischen Symptomen, die
durch Erwartungen, Erfahrungen und den Kontext einer Behandlung
entstehen. Studien zeigen, dass diese Effekte direkt im Gehirn
sichtbar werden: Bestimmte Hirnregionen verändern ihre Aktivität
und der Körper setzt körpereigene Botenstoffe wie Endorphine frei,
die Schmerz und Wohlbefinden beeinflussen können. Doch Erwartungen
können auch das Gegenteil bewirken. Beim sogenannten Noceboeffekt
führen negative Erwartungen oder Sorgen über mögliche
Nebenwirkungen dazu, dass Beschwerden stärker wahrgenommen werden
oder Therapien schlechter wirken. Wie entstehen diese Effekte im
Gehirn? Welche Rolle spielen Erwartungen und Erfahrungen für den
Erfolg von Behandlungen? Und wie lässt sich die „körpereigene
Apotheke“ bewusst nutzen? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Behandlungen eine Rolle.“ - Dr. Helena Hartmann ist Psychologin und
Neurowissenschaftlerin und erforscht seit vielen Jahren, wie
Erwartungen, Erfahrungen und der Behandlungskontext unsere
Wahrnehmung von Schmerz und Symptomen beeinflussen – und welche
Prozesse dabei im Gehirn ablaufen. In dieser Episode des PARACELSUS
LAB spricht Podcast-Host Matthias Baum mit Dr. Helena Hartmann über
ein Phänomen, das die Medizin seit Jahrzehnten beschäftigt. Was oft
als „nur Placebo“ abgetan wird, ist in Wirklichkeit ein klar
messbarer biologischer Prozess. Der Placeboeffekt beschreibt
Veränderungen von körperlichen oder psychischen Symptomen, die
durch Erwartungen, Erfahrungen und den Kontext einer Behandlung
entstehen. Studien zeigen, dass diese Effekte direkt im Gehirn
sichtbar werden: Bestimmte Hirnregionen verändern ihre Aktivität
und der Körper setzt körpereigene Botenstoffe wie Endorphine frei,
die Schmerz und Wohlbefinden beeinflussen können. Doch Erwartungen
können auch das Gegenteil bewirken. Beim sogenannten Noceboeffekt
führen negative Erwartungen oder Sorgen über mögliche
Nebenwirkungen dazu, dass Beschwerden stärker wahrgenommen werden
oder Therapien schlechter wirken. Wie entstehen diese Effekte im
Gehirn? Welche Rolle spielen Erwartungen und Erfahrungen für den
Erfolg von Behandlungen? Und wie lässt sich die „körpereigene
Apotheke“ bewusst nutzen? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB.
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
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