#24 Lesbische Utopien in der DDR-Literatur mit Janin Afken

#24 Lesbische Utopien in der DDR-Literatur mit Janin Afken

15 Minuten

Beschreibung

vor 18 Stunden

Janin Afken hat Deutsche Literatur und Gender
Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert. Ihre
Promotion zu Lesbischen* Eigenzeiten. Temporalität in der
feministischen* Literatur der DDR und BRD, 1971–1983 schloss sie
2022 ab. Sie arbeitet derzeit in zwei Forschungsprojekten an der
Humboldt-Universität zu Berlin: Queer Reading – Eine
Methodologie. Literatur im Zeitalter des Paragrafen 175 unter der
Leitung von Andreas Kraß sowie in dem Projekt Queer Theory in
Transit. Reception, Translation, and Production in Polish and
German Contexts unter der Leitung von Eveline Kilian. 


Für den Sammelband hat sie den Beitrag "'Für einen Moment
war eine fremde Trieblandschaft in grelles Blitzlicht getaucht'.
Lesbische Utopien in der DDR-Literatur der 1970er-Jahre"
verfasst.    


Zum Sammelband: Haug, Franziska (Hg.): „bin weiblich, bin
männlich, doppelt": Queere DDR-Literatur


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Inhalt


Vorwort


Janin Afken: „Für einen Moment war eine fremde
Trieblandschaft in grelles Blitzlicht getaucht“. Lesbische*
Utopien in der DDR-Literatur der 1970er Jahre


Alexander Wagner: Anthropophage Erotik, ein kleines
Rasenstück, Frauen aus Stein: Die „Hadischen Erzählungen“ in
Irmtraud Morgners Trobadora Beatriz


Jonas Haug: Träumen und Sprechen – plurale Subjektivität in
Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand


Ida Svingen Mo: Gertrud, Lord Byron und „das struppige
Fuchsjunge“ – queeres Außenseitertum in Brigitte
Reimanns Franziska Linkerhand


Birgit Bockschweiger: Christa Wolf – eine queere Autorin?


Felix Schmidt: Die Frauen am Ida-Berg – eine queere Utopie?
Queere Zeitlichkeit in Christa Wolfs Kassandra


Vojin Saša Vukadinović: Der Traum ihrer Verkommenheit.
Anmerkungen zu Christa Reinigs Frühwerk


Sina Meißgeier: Literarische Veröffentlichungen in der
Lesbenzeitschrift frau anders als Spiegel der
Transformationszeit


Nane Pleger: Eine sprechende Katze und ein Engel mit
goldenem Schnurrbart. Wie fantastisch erzählte Figuren
Gendernormen in Christa Kożiks Werk durchque(e)ren


Rebecca Franke: Queerness in der FDJ-Poetenbewegung


Lucas Mielke: Norbert Marohns Plötzlich mein
Leben (1989) im Kontext des Homosexualitätsdiskurses der
1980er Jahre


Benedikt Wolf: Das Archiv als Form. Zu Ronald M.
Schernikaus Legende


Lukas Betzler: Homosexuelles Begehren im Werk Franz Fühmanns


Liesa Hellmann: Die Front als queerer Möglichkeitsraum?
Erich Loests Erzählung Hitlers Befehl (1956/1968)


Franziska Haug im Gespräch mit Norbert Marohn: „Schreiben
ist für mich intensiveres Leben“


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Host: Adina Kükelhahn  


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