Podcaster
Episoden
12.01.2026
12 Minuten
Sina Meißgeier studierte Germanistik,
Transcultural German Studies und Gender and Women's Studies an
den Universitäten Leipzig, Cambridge und der University of
Arizona in Tucson (USA). 2021-2023 war sie wissenschaftliche
Mitarbeiterin in Leipzig, 2017-2021 Graduate Teaching Associate
in Tucson. 2024 erhielt sie Women in German Dissertationspreis
für ihre Ravensbrück-Monografie. Sie arbeitet als freie
Journalistin für den MDR und forscht freiberuflich unter anderem
zu DDR- und Holocaust-Literatur.
Im Sammelband hat sie sich mit folgendem Thema beschäftigt:
„Literarische Veröffentlichungen in der Lesbenzeitschrift frau
anders als Spiegel der Transformationszeit“.
Host: Adina Kükelhahn
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05.01.2026
18 Minuten
Franziska Haug hat Germanistik, Kunstpädagogik,
Soziologie und Gender Studies in Frankfurt am Main studiert. Sie
war unter anderem Lektorin für deutsche Literatur im S. Fischer
Verlag, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität
Frankfurt am Main und Visiting Research Fellow an der New York
University. In ihrer Promotion beschäftigte sie sich mit
literarischen Verfahren der Produktion von Geschlecht durch
Arbeit, am Beispiel von Schriftsteller*innen wie Ronald M.
Schernikau, Thomas Brasch, Elfriede Jelinek und Gisela Elsner.
Das Buch erschien im Jahr 2025 im Verbrecher-Verlag.
Heute forscht Franziska als Postdoc im Projekt Light On! zur
Ästhetik queerer und schwul-lesbischer Literatur im Sozialismus,
mit einem Fokus auf die DDR. Im Jahr 2024 hat sie die Tagung
"Queere DDR-Literatur" organisiert – im Jahr 2025 erschien der
Sammelband „bin weiblich, bin männlich, doppelt“. Queere
DDR-Literatur. Mit dieser Folge eröffnen wir eine besondere
Podcast-Staffel, in der wir mit verschiedenen Autor*innen, die am
Sammelband mitgewirkt haben, sprechen.
Link zum Sammelband auf der Verlagsseite
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Inhalt
Vorwort
Janin Afken: „Für einen Moment war eine fremde
Trieblandschaft in grelles Blitzlicht getaucht“. Lesbische*
Utopien in der DDR-Literatur der 1970er Jahre
Alexander Wagner: Anthropophage Erotik, ein kleines
Rasenstück, Frauen aus Stein: Die „Hadischen Erzählungen“ in
Irmtraud Morgners Trobadora Beatriz
Jonas Haug: Träumen und Sprechen – plurale Subjektivität in
Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand
Ida Svingen Mo: Gertrud, Lord Byron und „das struppige
Fuchsjunge“ – queeres Außenseitertum in Brigitte
Reimanns Franziska Linkerhand
Birgit Bockschweiger: Christa Wolf – eine queere Autorin?
Felix Schmidt: Die Frauen am Ida-Berg – eine queere Utopie?
Queere Zeitlichkeit in Christa Wolfs Kassandra
Vojin Saša Vukadinović: Der Traum ihrer Verkommenheit.
Anmerkungen zu Christa Reinigs Frühwerk
Sina Meißgeier: Literarische Veröffentlichungen in der
Lesbenzeitschrift frau anders als Spiegel der
Transformationszeit
Nane Pleger: Eine sprechende Katze und ein Engel mit
goldenem Schnurrbart. Wie fantastisch erzählte Figuren
Gendernormen in Christa Kożiks Werk durchque(e)ren
Rebecca Franke: Queerness in der FDJ-Poetenbewegung
Lucas Mielke: Norbert Marohns Plötzlich mein
Leben (1989) im Kontext des Homosexualitätsdiskurses der
1980er Jahre
Benedikt Wolf: Das Archiv als Form. Zu Ronald M.
Schernikaus Legende
Lukas Betzler: Homosexuelles Begehren im Werk Franz Fühmanns
Liesa Hellmann: Die Front als queerer Möglichkeitsraum?
Erich Loests Erzählung Hitlers Befehl (1956/1968)
Franziska Haug im Gespräch mit Norbert Marohn: „Schreiben
ist für mich intensiveres Leben“
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Host: Adina Kükelhahn
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17.12.2025
22 Minuten
Änne Söll ist Professorin für Kunstgeschichte der Moderne an der
Ruhr-Universität Bochum mit einem Schwerpunkt in der Kultur- und
Geschlechtergeschichte. Christian Wandhoff ist wissenschaftlicher
Mitarbeiter an ihrem Lehrstuhl und arbeitet derzeit an seiner
Dissertation mit dem Titel „Liminal Bodies in Bloom“. Im Jahr
2024 haben sie in Zusammenarbeit mit Hongwei Bao und Tonia
Andresen eine Tagung zu Queerer Avantgarde organisiert, aus der
gerade ein Sammelband entsteht. Erscheinen wird er in der
Buchreihe "Oyster: Feminist and Queer Approaches to Arts,
Cultures, and Genders". In dieser Folge sprechen wir über queere
Avantgarde, Kunstgeschichte und Fotografie.
Host: Konstantin Weißerth.
Link zur Buchreihe:
https://www.degruyterbrill.com/serial/fqa-b/html?%3E%3Cem%3EOyster%3A+Feminist+and+Queer+Approaches+to+Arts#volumes
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17.12.2025
30 Minuten
Muriel Lorenz, Elena Mayeres und Steff Kunz sind
Mitarbeiter*innen an einem spannenden Forschungsprojekt „Zwischen
Unsichtbarkeit, Repression und lesbischer Emanzipation –
Frauenliebende* Frauen im deutschen Südwesten 1945 bis 1980er
Jahre“. Das Projekt widmet sich der Geschichte weiblicher
Homosexualität und ist an den Universitäten Freiburg und
Heidelberg angesiedelt.
Host: Konstantin Weißerth
Alle im Podcast genannten Veröffentlichungen kostenlos als PDFs
herunterzuladen oder anzuhören:
- Booklet
aus dem ersten Projektteil, mit Literaturempfehlungen:
‚Alleinstehende Frauen‘, ‚Freundinnen‘, ‚Frauenliebende Frauen‘ –
Lesbische Lebenswelten im deutschen
Südwesten: https://t1p.de/viu14
- Handbücher
zu queerer Geschichte nach 1945, vom Netzwerk queere
Zeitgeschichte. Erscheint in 3 Teilen,
o Teil 1 Räume: https://t1p.de/fvo0l (Muriel zusammen
mit Adrian de Silva Artikel zu virtuellen Räumen; Steff Artikel
zu Psychiatrischen Kliniken zusammen mit Karen Nolte)
o Teil 2 Differenzen: https://t1p.de/wdt6m (Artikel
von Elena zusammen mit Katja Patzel-Mattern zu queer-lesbischen
Beziehungsweisen)
- Artikel
„Lesbische* Frauen* in einer westdeutschen Psychiatrie in den
ersten Nachkriegsjahren“ im Dossier von zeitgeschichte|online:
https://t1p.de/dz9he
- Einen
Vorschlag, wie es möglich ist Patient*innenakten queer zu lesen,
findet sich im Band „Sexualitäten und Geschlechter – Historische
Perspektiven im Wandel“ unter dem gleichnamigen Artikel, auch
kostenlos unter: https://t1p.de/g5ehy
- Blog des
Forschungsprojekts: kurze und kompakte Beiträge zu dem Thema
queer/lesbische Geschichte mit Gastbeiträgen von diversen
Wissenschaftler*innen, Student*innen verwandter Seminare und
natürlich von uns selbst:
https://lesbenwelt.hypotheses.org/
- Noch was
zum Hören:
o Interview von Karen Nolte zum Thema „Lesbische
Frauen in Deutschland – Ignoriert, pathologisiert, akzeptiert“
auf SWR Kultur: https://t1p.de/9af9t
o Interview zu lesbischer Liebe seit Weimar mit uns
dreien bei radioFIPS:
https://geschlechtliche-vielfalt.de/vorlage-kopie/
o Podcast „Eine Stunde Liebe, Deutschlandfunk Nova: Im
Geheimen - Lesbisches Leben in der Weimarer Republik und der
NS-Zeit“: https://t1p.de/whozr
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18.11.2025
34 Minuten
Jonah Garde ist Banting Postdoc am Department of Central,
Eastern, and Northern European Studies an der University of
British Columbia in Vancouver, Kanada. Nach einem Studium der
Internationalen Entwicklung an der Universität Wien mit den
Schwerpunkten Gender Studies und Postcolonial Studies promovierte
Jonah Garde 2023 am Interdisziplinären Zentrum für
Geschlechterforschung der Universität Bern. Jonas Dissertation,
Trans* Geschichten der Moderne: »Geschlechtsumwandlung« im 20.
Jahrhundert und ihre kolonialen Geister, erschien 2025 beim
Transcript Verlag. Außerdem gehört Jonah Garde zum Team von
Herausgeber:innen von der Serie Transnational Queer Histories
beim DeGruyter.
Host: Konstantin Weißerth
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Über diesen Podcast
Willkommen zum „Light On!“ oder „Licht An!“, ein Podcast, der die
oft unsichtbare queere Kultur und Geschichte der Vergangenheit
diskutiert. Wir sind ein Team von Forschenden an der Universität
Regensburg, gefördert durch die VolkswagenStiftung, die sich mit
queerer Literatur und Kultur auseinandersetzt. In unserem Podcast
sprechen wir mit den Gästen über die Geschichten der LGBTQ+
Menschen, welche lange im Schatten geblieben sind und durch die
Forschung ins Licht gebracht werden sollen. Mehr Informationen zum
Projekt: https://queersocialism.net/
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