Light On! Queere Kultur und Geschichte

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#27 In der DDR queer schreiben mit Norbert Marohn
16.03.2026
19 Minuten
Norbert Marohn ist nach verschiedenen Studien und Lohnarbeiten seit 1986 freiberuflicher Schriftsteller. Er schreibt Hörspiele, Prosa, Gedichte, Essays, Buch- und Theater-Kritiken. 1987 wurde sein erstes Hörspiel produziert und gesendet und 1990 erschien seine erste Erzählung Plötzlich mein Leben im Mitteldeutschen Verlag. Seither vor allem autobiografisch grundierte Prosa und Biografien sowie Essays zur Zeitgeschichte.


Zum Sammelband: Haug, Franziska (Hg.): „bin weiblich, bin männlich, doppelt": Queere DDR-Literatur


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Inhalt


Vorwort


Janin Afken: „Für einen Moment war eine fremde Trieblandschaft in grelles Blitzlicht getaucht“. Lesbische* Utopien in der DDR-Literatur der 1970er Jahre


Alexander Wagner: Anthropophage Erotik, ein kleines Rasenstück, Frauen aus Stein: Die „Hadischen Erzählungen“ in Irmtraud Morgners Trobadora Beatriz


Jonas Haug: Träumen und Sprechen – plurale Subjektivität in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand


Ida Svingen Mo: Gertrud, Lord Byron und „das struppige Fuchsjunge“ – queeres Außenseitertum in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand


Birgit Bockschweiger: Christa Wolf – eine queere Autorin?


Felix Schmidt: Die Frauen am Ida-Berg – eine queere Utopie? Queere Zeitlichkeit in Christa Wolfs Kassandra


Vojin Saša Vukadinović: Der Traum ihrer Verkommenheit. Anmerkungen zu Christa Reinigs Frühwerk


Sina Meißgeier: Literarische Veröffentlichungen in der Lesbenzeitschrift frau anders als Spiegel der Transformationszeit


Nane Pleger: Eine sprechende Katze und ein Engel mit goldenem Schnurrbart. Wie fantastisch erzählte Figuren Gendernormen in Christa Kożiks Werk durchque(e)ren


Rebecca Franke: Queerness in der FDJ-Poetenbewegung


Lucas Mielke: Norbert Marohns Plötzlich mein Leben (1989) im Kontext des Homosexualitätsdiskurses der 1980er Jahre


Benedikt Wolf: Das Archiv als Form. Zu Ronald M. Schernikaus Legende


Lukas Betzler: Homosexuelles Begehren im Werk Franz Fühmanns


Liesa Hellmann: Die Front als queerer Möglichkeitsraum? Erich Loests Erzählung Hitlers Befehl (1956/1968)


Franziska Haug im Gespräch mit Norbert Marohn: „Schreiben ist für mich intensiveres Leben“


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Host: Adina Kükelhahn


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#26 Norbert Marohns "Plötzlich mein Leben" mit Lucas Mielke
16.03.2026
11 Minuten
Lucas Mielke, Studium der Germanistik, Politik- und Erziehungswissenschaften an der Universität Potsdam, Promotion 2023 ebenda. Arbeitet als pädagogischer Berater und als „freier“ Wissenschaftler. Schwerpunkte: deutsch-deutsche Literaturverhältnisse, psychoanalytische Kulturwissenschaft, Ästhetik und politische Theorie.


In seinem Beitrag zum Sammelband beschäftigt er sich mit Norbert Marohns Erzählung Plötzlich mein Leben aus dem Jahr 1989 und verortet sie im Kontext des Homosexualitätsdiskurses der 80er Jahre in der DDR.


Zum Sammelband: Haug, Franziska (Hg.): „bin weiblich, bin männlich, doppelt": Queere DDR-Literatur


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Inhalt


Vorwort


Janin Afken: „Für einen Moment war eine fremde Trieblandschaft in grelles Blitzlicht getaucht“. Lesbische* Utopien in der DDR-Literatur der 1970er Jahre


Alexander Wagner: Anthropophage Erotik, ein kleines Rasenstück, Frauen aus Stein: Die „Hadischen Erzählungen“ in Irmtraud Morgners Trobadora Beatriz


Jonas Haug: Träumen und Sprechen – plurale Subjektivität in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand


Ida Svingen Mo: Gertrud, Lord Byron und „das struppige Fuchsjunge“ – queeres Außenseitertum in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand


Birgit Bockschweiger: Christa Wolf – eine queere Autorin?


Felix Schmidt: Die Frauen am Ida-Berg – eine queere Utopie? Queere Zeitlichkeit in Christa Wolfs Kassandra


Vojin Saša Vukadinović: Der Traum ihrer Verkommenheit. Anmerkungen zu Christa Reinigs Frühwerk


Sina Meißgeier: Literarische Veröffentlichungen in der Lesbenzeitschrift frau anders als Spiegel der Transformationszeit


Nane Pleger: Eine sprechende Katze und ein Engel mit goldenem Schnurrbart. Wie fantastisch erzählte Figuren Gendernormen in Christa Kożiks Werk durchque(e)ren


Rebecca Franke: Queerness in der FDJ-Poetenbewegung


Lucas Mielke: Norbert Marohns Plötzlich mein Leben (1989) im Kontext des Homosexualitätsdiskurses der 1980er Jahre


Benedikt Wolf: Das Archiv als Form. Zu Ronald M. Schernikaus Legende


Lukas Betzler: Homosexuelles Begehren im Werk Franz Fühmanns


Liesa Hellmann: Die Front als queerer Möglichkeitsraum? Erich Loests Erzählung Hitlers Befehl (1956/1968)


Franziska Haug im Gespräch mit Norbert Marohn: „Schreiben ist für mich intensiveres Leben“


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Host: Adina Kükelhahn


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#24 Lesbische Utopien in der DDR-Literatur mit Janin Afken
09.03.2026
15 Minuten
Janin Afken hat Deutsche Literatur und Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert. Ihre Promotion zu Lesbischen* Eigenzeiten. Temporalität in der feministischen* Literatur der DDR und BRD, 1971–1983 schloss sie 2022 ab. Sie arbeitet derzeit in zwei Forschungsprojekten an der Humboldt-Universität zu Berlin: Queer Reading – Eine Methodologie. Literatur im Zeitalter des Paragrafen 175 unter der Leitung von Andreas Kraß sowie in dem Projekt Queer Theory in Transit. Reception, Translation, and Production in Polish and German Contexts unter der Leitung von Eveline Kilian. 


Für den Sammelband hat sie den Beitrag "'Für einen Moment war eine fremde Trieblandschaft in grelles Blitzlicht getaucht'. Lesbische Utopien in der DDR-Literatur der 1970er-Jahre" verfasst.    


Zum Sammelband: Haug, Franziska (Hg.): „bin weiblich, bin männlich, doppelt": Queere DDR-Literatur


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Inhalt


Vorwort


Janin Afken: „Für einen Moment war eine fremde Trieblandschaft in grelles Blitzlicht getaucht“. Lesbische* Utopien in der DDR-Literatur der 1970er Jahre


Alexander Wagner: Anthropophage Erotik, ein kleines Rasenstück, Frauen aus Stein: Die „Hadischen Erzählungen“ in Irmtraud Morgners Trobadora Beatriz


Jonas Haug: Träumen und Sprechen – plurale Subjektivität in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand


Ida Svingen Mo: Gertrud, Lord Byron und „das struppige Fuchsjunge“ – queeres Außenseitertum in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand


Birgit Bockschweiger: Christa Wolf – eine queere Autorin?


Felix Schmidt: Die Frauen am Ida-Berg – eine queere Utopie? Queere Zeitlichkeit in Christa Wolfs Kassandra


Vojin Saša Vukadinović: Der Traum ihrer Verkommenheit. Anmerkungen zu Christa Reinigs Frühwerk


Sina Meißgeier: Literarische Veröffentlichungen in der Lesbenzeitschrift frau anders als Spiegel der Transformationszeit


Nane Pleger: Eine sprechende Katze und ein Engel mit goldenem Schnurrbart. Wie fantastisch erzählte Figuren Gendernormen in Christa Kożiks Werk durchque(e)ren


Rebecca Franke: Queerness in der FDJ-Poetenbewegung


Lucas Mielke: Norbert Marohns Plötzlich mein Leben (1989) im Kontext des Homosexualitätsdiskurses der 1980er Jahre


Benedikt Wolf: Das Archiv als Form. Zu Ronald M. Schernikaus Legende


Lukas Betzler: Homosexuelles Begehren im Werk Franz Fühmanns


Liesa Hellmann: Die Front als queerer Möglichkeitsraum? Erich Loests Erzählung Hitlers Befehl (1956/1968)


Franziska Haug im Gespräch mit Norbert Marohn: „Schreiben ist für mich intensiveres Leben“


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#25 Erich Loests "Hitlers Befehl" queer gelesen mit Liesa Hellmann
09.03.2026
15 Minuten
Liesa Hellmann studierte deutsche Literatur und Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin und ist seit 2020 wissenschaftliche* Mitarbeiter:in an der Forschungsstelle Kulturgeschichte der Sexualität an der Humboldt-Universität.


Für den Sammelband hat Liesa den Beitrag „Die Front als queerer Möglichkeitsraum? Erich Loests Erzählung Hitlers Befehl queer gelesen“ geschrieben. 


Zum Forschungsprojekt "Queer Reading"


Zum Sammelband: Haug, Franziska (Hg.): „bin weiblich, bin männlich, doppelt": Queere DDR-Literatur


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Vorwort


Janin Afken: „Für einen Moment war eine fremde Trieblandschaft in grelles Blitzlicht getaucht“. Lesbische* Utopien in der DDR-Literatur der 1970er Jahre


Alexander Wagner: Anthropophage Erotik, ein kleines Rasenstück, Frauen aus Stein: Die „Hadischen Erzählungen“ in Irmtraud Morgners Trobadora Beatriz


Jonas Haug: Träumen und Sprechen – plurale Subjektivität in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand


Ida Svingen Mo: Gertrud, Lord Byron und „das struppige Fuchsjunge“ – queeres Außenseitertum in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand


Birgit Bockschweiger: Christa Wolf – eine queere Autorin?


Felix Schmidt: Die Frauen am Ida-Berg – eine queere Utopie? Queere Zeitlichkeit in Christa Wolfs Kassandra


Vojin Saša Vukadinović: Der Traum ihrer Verkommenheit. Anmerkungen zu Christa Reinigs Frühwerk


Sina Meißgeier: Literarische Veröffentlichungen in der Lesbenzeitschrift frau anders als Spiegel der Transformationszeit


Nane Pleger: Eine sprechende Katze und ein Engel mit goldenem Schnurrbart. Wie fantastisch erzählte Figuren Gendernormen in Christa Kożiks Werk durchque(e)ren


Rebecca Franke: Queerness in der FDJ-Poetenbewegung


Lucas Mielke: Norbert Marohns Plötzlich mein Leben (1989) im Kontext des Homosexualitätsdiskurses der 1980er Jahre


Benedikt Wolf: Das Archiv als Form. Zu Ronald M. Schernikaus Legende


Lukas Betzler: Homosexuelles Begehren im Werk Franz Fühmanns


Liesa Hellmann: Die Front als queerer Möglichkeitsraum? Erich Loests Erzählung Hitlers Befehl (1956/1968)


Franziska Haug im Gespräch mit Norbert Marohn: „Schreiben ist für mich intensiveres Leben“


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#23 Homosexuelles Begehren im Werk Franz Fühmanns mit Lukas Betzler
02.03.2026
9 Minuten
Lukas Betzler studierte Deutsche Philologie und Geschlechterforschung in Göttingen und Paris und promovierte 2024 in Lüneburg mit einer Arbeit zu Kritischer Theorie und Literatur. Er forscht und veröffentlicht zur Kritischen Theorie, zur DDR-Literatur, zu Queer und Gender Studies sowie zum Antisemitismus. Gemeinsam mit Hauke Branding gab er Guy Hocquenghems Das homosexuelle Begehren (2019) neu heraus. Derzeit arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hildesheim.


Im Sammelband hat sich Lukas mit dem Thema „Homosexuelles Begehren im Werk Franz Fühmanns“ auseinandergesetzt.


Zum Sammelband: Haug, Franziska (Hg.): „bin weiblich, bin männlich, doppelt": Queere DDR-Literatur


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Janin Afken: „Für einen Moment war eine fremde Trieblandschaft in grelles Blitzlicht getaucht“. Lesbische* Utopien in der DDR-Literatur der 1970er Jahre


Alexander Wagner: Anthropophage Erotik, ein kleines Rasenstück, Frauen aus Stein: Die „Hadischen Erzählungen“ in Irmtraud Morgners Trobadora Beatriz


Jonas Haug: Träumen und Sprechen – plurale Subjektivität in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand


Ida Svingen Mo: Gertrud, Lord Byron und „das struppige Fuchsjunge“ – queeres Außenseitertum in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand


Birgit Bockschweiger: Christa Wolf – eine queere Autorin?


Felix Schmidt: Die Frauen am Ida-Berg – eine queere Utopie? Queere Zeitlichkeit in Christa Wolfs Kassandra


Vojin Saša Vukadinović: Der Traum ihrer Verkommenheit. Anmerkungen zu Christa Reinigs Frühwerk


Sina Meißgeier: Literarische Veröffentlichungen in der Lesbenzeitschrift frau anders als Spiegel der Transformationszeit


Nane Pleger: Eine sprechende Katze und ein Engel mit goldenem Schnurrbart. Wie fantastisch erzählte Figuren Gendernormen in Christa Kożiks Werk durchque(e)ren


Rebecca Franke: Queerness in der FDJ-Poetenbewegung


Lucas Mielke: Norbert Marohns Plötzlich mein Leben (1989) im Kontext des Homosexualitätsdiskurses der 1980er Jahre


Benedikt Wolf: Das Archiv als Form. Zu Ronald M. Schernikaus Legende


Lukas Betzler: Homosexuelles Begehren im Werk Franz Fühmanns


Liesa Hellmann: Die Front als queerer Möglichkeitsraum? Erich Loests Erzählung Hitlers Befehl (1956/1968)


Franziska Haug im Gespräch mit Norbert Marohn: „Schreiben ist für mich intensiveres Leben“


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Über diesen Podcast

Willkommen zum „Light On!“ oder „Licht An!“, ein Podcast, der die oft unsichtbare queere Kultur und Geschichte der Vergangenheit diskutiert. Wir sind ein Team von Forschenden an der Universität Regensburg, gefördert durch die VolkswagenStiftung, die sich mit queerer Literatur und Kultur auseinandersetzt. In unserem Podcast sprechen wir mit den Gästen über die Geschichten der LGBTQ+ Menschen, welche lange im Schatten geblieben sind und durch die Forschung ins Licht gebracht werden sollen. Mehr Informationen zum Projekt: https://queersocialism.net/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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