Folge- 49 ADHS Fluch oder Segen? Die extreme Medikamenten Zunahme in den letzten Jahren.
40 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Tagen
Die Verschreibung von ADHS-Medikamenten hat in den
letzten vier Jahren um fast 90% zugenommen, was auf eine erhöhte
Sensibilität für die Diagnose hindeutet.Christian
Frautschi und die Wirbelsäulenseele, Prof. of Life, Therapeut,
Buchautor, Lebemensch, stellt seine Arbeit vor. Marco Caduff ist
die fragende Stimme in den Audio/Video Podcast.Wöchentlich wird
ein Audio/Video Podcast Sonntags, 8.00 Uhr aufgeschaltet.
www.frautschi.netNeu: Mundart! Mit Untertitel Hochdeutsch, oder
als Blog auf meiner Homepage:
https://www.christianfrautschi.ch/blog Die Verschreibung von
ADHS-Medikamenten hat in den letzten vier Jahren um fast 90%
zugenommen, was auf eine erhöhte Sensibilität für die Diagnose
hindeutet. ADHS wird nicht als Krankheit, sondern als eine andere
Art des Denkens beschrieben. Die Sichtweise auf die Diagnose muss
differenziert werden: Es ist kein Fluch oder Segen, sondern
beides.Persönliche Erfahrungen Christian Frautschi, selbst
ADHS-betroffener Therapeut, hebt hervor, dass er erst spät
begann, seine eigene Funktionsweise zu verstehen. Durch das
Schreiben seiner Bücher konnte er seine individuellen Erfahrungen
und Denkweisen reflektieren und dokumentieren.Konzentration und
Ablenkung In einer schnelllebigen, ablenkungsreichen Gesellschaft
ist es für ADHS-Betroffene zunehmend schwieriger, sich zu
konzentrieren und ruhig zu bleiben. Früher gab es mehr
Verständnis und Toleranz für "zappelige" Kinder, heute wird oft
zu früh auf Medikamente zurückgegriffen.Medikamenteneinsatz und
Diagnostik Die medikamentöse Behandlung wird als Lösungsansatz
häufig schneller gewählt, statt Verhaltensänderungen oder
gezielte Förderung anzustreben.️ Der Anstieg der Diagnosen ist
auch auf erweiterte Kriterien und ein wachsendes Bewusstsein
zurückzuführen.Individuelle Unterstützung Der Fokus sollte auf
kreativen Ausdruck und individuelle Stärken liegen, um Vertrauen
und Selbstbewusstsein zu fördern. Positive Bestärkung ist laut
Frautschi effektiver als Bestrafung. Ein Belohnungssystem könnte
das Selbstwertgefühl verbessern.Langfristige Perspektive Menschen
mit ADHS sollten lernen, ihre speziellen Fähigkeiten zu
akzeptieren und zu nutzen, anstatt sich als Opfer zu sehen.🪞 Die
Selbstakzeptanz spielt eine zentrale Rolle: "Schau in den Spiegel
und sage, ich liebe mich".Aktionable Tipps:1. Entwickeln Sie ein
Umfeld, das die Stärken von ADHS-Betroffenen fördert, sei es
durch kreative Aktivitäten oder Sport.2. Verwenden Sie positive
Bestärkung, um Verhaltensänderungen zu unterstützen, anstatt mit
Bestrafung zu arbeiten.3. Jeder sollte lernen, sich selbst zu
akzeptieren und die eigenen Fähigkeiten zu schätzen.Fragen zum
Nachdenken: Wie können wir als Gesellschaft die Sichtweise auf
ADHS ändern, um Verständnis und Unterstützung zu fördern? Welche
Rolle spielen Lehrer und Eltern in der Unterstützung von
ADHS-betroffenen Kindern? Inwieweit können alternative Ansätze
zur Behandlung ohne Medikamente positive Ergebnisse für die
Betroffenen bringen?
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