Gespräch zur Bestenliste Februar
Auf der Bestenliste stehen im Februar die aktuellen Bücher von
Julian Barnes, Ian McEwan, Leïla Slimani, Verena Kessler und Stefan
Hertmans. Annette König, Jennifer Khakshouri und Felix Münger aus
der SRF-Literaturredaktion stellen die nominierten Tit ...
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vor 1 Monat
Auf der Bestenliste stehen im Februar die aktuellen Bücher von
Julian Barnes, Ian McEwan, Leïla Slimani, Verena Kessler und Stefan
Hertmans. Annette König, Jennifer Khakshouri und Felix Münger aus
der SRF-Literaturredaktion stellen die nominierten Titel vor.
Booker-Preisträger Julian Barnes wird 80 und legt mit «Abschied(e)»
sein letztes Buch vor. Darin schreibt er über Liebe und Tod,
Erinnerung und Endlichkeit – und darüber, was geschieht, wenn eine
Jugendliebe nach vierzig Jahren wieder auflebt. Ein stilles, kluges
Finale, in dem Barnes noch einmal zeigt, wie tief Geschichten in
ein Leben hineinwirken. Ian Mc Ewan ist 77 Jahre alt, und seine
Erzähllust ist ungebrochen. Auch mit seinem neuen Roman legt er ein
komplexes, tiefgründiges und nicht zuletzt spannendes Werk vor.
«Was wir wissen können», ist eine Dystopie, die im 22. Jahrhundert
spielt: Nach Tsunamis, Kriegen, Krankheiten und Hungersnöten hat
sich die Weltbevölkerung auf knapp vier Milliarden Menschen
dezimiert. Ein Literaturwissenschaftler begibt sich auf die Suche
nach einem verschollenen Gedicht. Einem Gedicht aus unserer
heutigen Zeit. Mit «Trag das Feuer weiter» beendet Leïla Slimani
ihre dreiteilige Familiensaga. Im Zentrum steht Mia, 1974 in
Marokko geboren, die zwischen traditionellen Erwartungen und einer
globalisierten Welt ihren Weg sucht und in Paris eine zweite Heimat
findet. Slimani zeigt dabei, wie politische Entwicklungen das
private Leben prägen – lebensnah, vielstimmig und eindrücklich
erzählt. Die deutsche Autorin Verena Kessler lässt ihren aktuellen
Roman «Gym» in einem Fitnessstudio spielen. Im Zentrum steht eine
zunächst unsportliche junge Frau, die sich dort mit einer Notlüge
einen Job an der Saftbar ergattert. Da im Gym das Aussehen alles
bedeutet, beginnt sie zu trainieren. Sie verliert bald jedes Mass,
spritzt sich Steroide – und fällt am Ende tief. Es ist der vierte
Roman des flämischen Schriftstellers Stefan Hertmans: «Dius»
erzählt von der Freundschaft zweier Männer, die ein Jahrzehnt im
Alter trennt – und die Liebe zur Kunst verbindet. Hertmans zeigt
dabei mit feinem psychologischem Gespür, wie Freundschaft zu einem
Ort wird, an dem man sich selbst neu erkennt. Buchhinweise: Julian
Barnes. Abschied(e). 256 Seiten. Aus dem Englischen von Gertraude
Krueger. Kiepenheuer & Witsch, 2026. Ian McEwan. Was wir wissen
können. Aus dem Englischen von Bernhard Robben. 480 Seiten.
Diogenes, 2025. Leïla Slimani. Trag das Feuer weiter. 448 Seiten.
Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Luchterhand, 2026. Verena
Kessler. Gym. 189 Seiten. Hanser Berlin, 2025. Stefan Hertmans.
Dius. 352 Seiten. Aus dem Niederländischen von Ira Wilhelm.
Diogenes, 2025. Die Bestenliste wird jeden Monat von einer Fachjury
bestimmt. Zur Jury gehören rund 50 Buchkritikerinnen,
Bibliothekare, Buchhändlerinnen, Literaturwissenschaftler und
Vertreterinnen von literarischen Institutionen.
Julian Barnes, Ian McEwan, Leïla Slimani, Verena Kessler und Stefan
Hertmans. Annette König, Jennifer Khakshouri und Felix Münger aus
der SRF-Literaturredaktion stellen die nominierten Titel vor.
Booker-Preisträger Julian Barnes wird 80 und legt mit «Abschied(e)»
sein letztes Buch vor. Darin schreibt er über Liebe und Tod,
Erinnerung und Endlichkeit – und darüber, was geschieht, wenn eine
Jugendliebe nach vierzig Jahren wieder auflebt. Ein stilles, kluges
Finale, in dem Barnes noch einmal zeigt, wie tief Geschichten in
ein Leben hineinwirken. Ian Mc Ewan ist 77 Jahre alt, und seine
Erzähllust ist ungebrochen. Auch mit seinem neuen Roman legt er ein
komplexes, tiefgründiges und nicht zuletzt spannendes Werk vor.
«Was wir wissen können», ist eine Dystopie, die im 22. Jahrhundert
spielt: Nach Tsunamis, Kriegen, Krankheiten und Hungersnöten hat
sich die Weltbevölkerung auf knapp vier Milliarden Menschen
dezimiert. Ein Literaturwissenschaftler begibt sich auf die Suche
nach einem verschollenen Gedicht. Einem Gedicht aus unserer
heutigen Zeit. Mit «Trag das Feuer weiter» beendet Leïla Slimani
ihre dreiteilige Familiensaga. Im Zentrum steht Mia, 1974 in
Marokko geboren, die zwischen traditionellen Erwartungen und einer
globalisierten Welt ihren Weg sucht und in Paris eine zweite Heimat
findet. Slimani zeigt dabei, wie politische Entwicklungen das
private Leben prägen – lebensnah, vielstimmig und eindrücklich
erzählt. Die deutsche Autorin Verena Kessler lässt ihren aktuellen
Roman «Gym» in einem Fitnessstudio spielen. Im Zentrum steht eine
zunächst unsportliche junge Frau, die sich dort mit einer Notlüge
einen Job an der Saftbar ergattert. Da im Gym das Aussehen alles
bedeutet, beginnt sie zu trainieren. Sie verliert bald jedes Mass,
spritzt sich Steroide – und fällt am Ende tief. Es ist der vierte
Roman des flämischen Schriftstellers Stefan Hertmans: «Dius»
erzählt von der Freundschaft zweier Männer, die ein Jahrzehnt im
Alter trennt – und die Liebe zur Kunst verbindet. Hertmans zeigt
dabei mit feinem psychologischem Gespür, wie Freundschaft zu einem
Ort wird, an dem man sich selbst neu erkennt. Buchhinweise: Julian
Barnes. Abschied(e). 256 Seiten. Aus dem Englischen von Gertraude
Krueger. Kiepenheuer & Witsch, 2026. Ian McEwan. Was wir wissen
können. Aus dem Englischen von Bernhard Robben. 480 Seiten.
Diogenes, 2025. Leïla Slimani. Trag das Feuer weiter. 448 Seiten.
Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Luchterhand, 2026. Verena
Kessler. Gym. 189 Seiten. Hanser Berlin, 2025. Stefan Hertmans.
Dius. 352 Seiten. Aus dem Niederländischen von Ira Wilhelm.
Diogenes, 2025. Die Bestenliste wird jeden Monat von einer Fachjury
bestimmt. Zur Jury gehören rund 50 Buchkritikerinnen,
Bibliothekare, Buchhändlerinnen, Literaturwissenschaftler und
Vertreterinnen von literarischen Institutionen.
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