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27 Minuten
Auf der Bestenliste stehen im November die aktuellen Bücher von Dana Vowinckel, Sarah Elena Müller, Shida Bazyar, Yael Inokai und Sonja Sophie Kreis. Wir stellen die nominierten Titel vor. Vordergründig ist «Anton und Alma» die turbulente Liebesgeschichte zwischen Anton, der in einer jüdischen Akademikerfamilie in Berlin aufwächst, und Alma, die aus einem Vorort im Osten Berlins stammt, und nicht zufällig Bormann mit Nachnamen heisst – wie ein enger Vertrauter Hitlers. Aber es geht um weit mehr: In einer Welt voller persönlicher und gesellschaftlicher Katastrophen, kann man es da als Mensch überhaupt noch „richtig“ machen im Leben? Welche Rolle spielt Religion dabei – und was ist, wenn andere damit nicht einverstanden sind? Im zweiten Roman «Unwucht» der Schweizer Autorin Sarah Elena Müller geht es um die Beziehung zwischen zwei jungen Erwachsenen: Er ist suchtkrank, sie ist Überlebenskünstlerin. Die Beziehung ist schmerzvoll und belastend. Jahre später, längst hat man sich getrennt, versucht die Frau, einen Umgang mit dem Erlittenen zu finden, indem sie darüber schreibt. Doch dadurch entstehen neue Probleme und brennende Fragen: Wer hat die Deutungsmacht über das Gewesene? Der neue Roman von Shida Bazyar ist erschreckend aktuell. «Die Lücken» erzählt von einem fiktiven Dorf und seinen Bewohnerinnen und Bewohnern: Figuren, die aus dem Dorf verschwunden, geblieben oder neu hinzugekommen sind. Der Roman verdichtet neunzig Jahre Geschichte, springt zwischen den Zeiten und legt nach und nach frei, worüber lange geschwiegen wurde. Es geht um die NS-Vergangenheit und um ihre Schatten, die bis in die Gegenwart reichen. Eine Gegenwart, in der Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg, Familien aus Iran in diesem fiktiven Dorf auf ein neues Zuhause hoffen. Yael Inokai lebt seit vielen Jahren in Berlin. Dort spielt auch ihr neuer, nunmehr vierter Roman, der Krimi «Die Auster». Die Handlung: Dr. Joachim Bronstett, schwerreicher Geschäftsführer eines Luxus-Kaufhauses, wird eines Morgens tot in seiner Villa aufgefunden, und zwar von seiner Putzfrau. Doch anstatt die Polizei zu rufen, tut sie, was sie immer tut: Sie putzt. Überaus gründlich… Anna besucht ihren Bruder in Grönland, der aber irgendwo im Landesinnern festsitzt. Beim Warten notiert sie Erinnerungen an ihre Familie. Im Zentrum von «Das grosse Eis» von Sonja Sophia Kreis steht Annas Mutter, die nach dem Krieg von der deutschen auf die Schweizer Bodenseeseite geheiratet hatte und dort unglücklich wurde. Über vier Generationen spannt sich die Erzählung und enthüllt das Bild einer Familie, in der über alles geschwiegen wird und alle einsam sind. Das grosse Eis in Grönland wird so zum Spiegel für die innerlichen Vergletscherungen. · Sarah Elena Müller. Unwucht. 336 Seiten. Limmat, 2026. · Dana Vowinckel. Anton und Alma. 542 Seiten. Suhrkamp, 2026. · Yael Inokai. Die Auster. 224 Seiten. Hanser Berlin, 2026. · Shida Bazyar. Die Lücken. 512 Seiten. Kiepenheuer & Witsch, 2026. · Sonja Sophie Kreis. Das grosse Eis. 256 Seiten. Rowohlt Berlin. 2026 Die Bestenliste wird jeden Monat von einer Fachjury bestimmt. Zur Jury gehören rund 50 Buchkritikerinnen, Bibliothekare, Buchhändlerinnen, Literaturwissenschaftler und Vertreterinnen von literarischen Institutionen. An der Erstellung der Bestenliste November 2026 waren 29 Jurymitglieder beteiligt, die insgesamt 452 Punkte vergeben haben.
24 Minuten
Auf der Bestenliste stehen im Oktober die aktuellen Bücher von Sarah Elena Müller, Dana Vowinckel, Yael Inokai, Shida Bazyar und Julia von Lucadou. Wir stellen die nominierten Titel vor. Im zweiten Roman «Unwucht» der Schweizer Autorin Sarah Elena Müller geht es um die Beziehung zwischen zwei jungen Erwachsenen: Er ist suchtkrank, sie ist Überlebenskünstlerin. Die Beziehung ist schmerzvoll und belastend. Jahre später, längst hat man sich getrennt, versucht die Frau, einen Umgang mit dem Erlittenen zu finden, indem sie darüber schreibt. Doch dadurch entstehen neue Probleme und brennende Fragen: Wer hat die Deutungsmacht über das Gewesene? Vordergründig ist «Anton und Alma» die turbulente Liebesgeschichte zwischen Anton, der in einer jüdischen Akademikerfamilie in Berlin aufwächst, und Alma, die aus einem Vorort im Osten Berlins stammt, und nicht zufällig Bormann mit Nachnamen heisst – wie ein enger Vertrauter Hitlers. Aber es geht um weit mehr: In einer Welt voller persönlicher und gesellschaftlicher Katastrophen, kann man es da als Mensch überhaupt noch „richtig“ machen im Leben? Welche Rolle spielt Religion dabei – und was ist, wenn andere damit nicht einverstanden sind? Yael Inokai lebt seit vielen Jahren in Berlin. Dort spielt auch ihr neuer, nunmehr vierter Roman, der Krimi «Die Auster». Die Handlung: Dr. Joachim Bronstett, schwerreicher Geschäftsführer eines Luxus-Kaufhauses, wird eines Morgens tot in seiner Villa aufgefunden, und zwar von seiner Putzfrau. Doch anstatt die Polizei zu rufen, tut sie, was sie immer tut: Sie putzt. Überaus gründlich… Der neue Roman von Shida Bazyar ist erschreckend aktuell. «Die Lücken» erzählt von einem fiktiven Dorf und seinen Bewohnerinnen und Bewohnern: Figuren, die aus dem Dorf verschwunden, geblieben oder neu hinzugekommen sind. Der Roman verdichtet neunzig Jahre Geschichte, springt zwischen den Zeiten und legt nach und nach frei, worüber lange geschwiegen wurde. Es geht um die NS-Vergangenheit und um ihre Schatten, die bis in die Gegenwart reichen. Eine Gegenwart, in der Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg, Familien aus Iran in diesem fiktiven Dorf auf ein neues Zuhause hoffen. Was ist, wenn die Welt aus den Fugen gerät und die Angst sich im Innern festsetzt? In ihrem neuen Roman erzählt Julia von Lucadou von einem Mann, der zwischen Bunkerfantasien, verdrängten Erinnerungen und wachsender Angst den Boden unter den Füssen verliert. Geschickt verknüpft sie gesellschaftliche Verunsicherung mit persönlichen Traumata – und zeichnet das Porträt eines Menschen, der seine Identität zu verlieren droht. · Sarah Elena Müller. Unwucht. 336 Seiten. Limmat, 2026. · Dana Vowinckel. Anton und Alma. 542 Seiten. Suhrkamp, 2026. · Yael Inokai. Die Auster. 224 Seiten. Hanser Berlin, 2026. · Shida Bazyar. Die Lücken. 512 Seiten. Kiepenheuer & Witsch, 2026. · Julia von Lucadou. Zeiten erhöhter Gefahr. 224 Seiten. Hanser Berlin. 2026 Die Bestenliste wird jeden Monat von einer Fachjury bestimmt. Zur Jury gehören rund 50 Buchkritikerinnen, Bibliothekare, Buchhändlerinnen, Literaturwissenschaftler und Vertreterinnen von literarischen Institutionen. An der Erstellung der Bestenliste Oktober 2026 waren 37 Jurymitglieder beteiligt, die insgesamt 562 Punkte vergeben haben.
19 Minuten
Auf der Bestenliste stehen im September die aktuellen Bücher von Lukas Bärfuss, Yael Inokai, Ruth-Maria Thomas, Sarah Elena Müller und Alex Capus. Wir stellen die nominierten Titel vor. Eine schonungslose Mutterabrechnung, grosse Gefühle, Krimispannung und eine Schmugglergeschichte: Die aktuelle SRF-Bestenliste vereint die unterschiedlichsten literarischen Stimmen. In «Königin der Nacht» setzt sich Lukas Bärfuss mit seiner verstorbenen Mutter auseinander. Sie war bettelarm, vulgär, zynisch und lehnte ihren Sohn ab. Das Buch ist eine intensive Lektüre, weil es an Urmenschliches rührt und politischen Gesprächsstoff bietet: Bärfuss thematisiert den oft fragwürdigen Umgang der Schweiz mit mittellosen Menschen in der Vergangenheit. Yael Inokai lebt seit vielen Jahren in Berlin. Dort spielt auch ihr neuer, nunmehr vierter Roman, der Krimi «Die Auster». Die Handlung: Dr. Joachim Bronstett, schwerreicher Geschäftsführer eines Luxus-Kaufhauses, wird eines Morgens tot in seiner Villa aufgefunden, und zwar von seiner Putzfrau. Doch anstatt die Polizei zu rufen, tut sie, was sie immer tut: Sie putzt. Überaus gründlich… In Ruth-Maria Thomas`neuem Roman treffen aufeinander: die verschuldete Ostdeutsche Michelle und der reiche Wessi Henry. Es funkt, die Leidenschaft ist gross und irgendwann dann auch die Liebe. Aber kann eine Beziehung halten, wenn man aus derart unterschiedlichen Verhältnissen stammt? Ein Beziehungsdrama, das man verschlingt. Im zweiten Roman «Unwucht» der Schweizer Autorin Sarah Elena Müller geht es um die Beziehung zwischen zwei jungen Erwachsenen: Er ist suchtkrank, sie ist Überlebenskünstlerin. Die Beziehung ist schmerzvoll und belastend. Jahre später, längst hat man sich getrennt, versucht die Frau, einen Umgang mit dem Erlittenen zu finden, indem sie darüber schreibt. Doch dadurch entstehen neue Probleme und brennende Fragen: Wer hat die Deutungsmacht über das Gewesene? Es sind zwei Geschichten, die der Oltner Schriftsteller Alex Capus in seinem neuen Roman «Querfeldein» erzählt. Zum einen eine wahre «Asterix-Geschichte», in der sich ein Dorf im Kanton Schaffhausen an der deutschen Grenze gegen einen Übergriff der Nazis wehrt. Zum anderen die fiktive Geschichte eines Wirtes in demselben Dorf, der sein Leben so leben will, wie es ihm entspricht. • Lukas Bärfuss. Königin der Nacht. Ein kurzes Buch über meine Mutter. 127 Seiten. Rowohlt, 2026. • Yael Inokai. Die Auster. 224 Seiten. Hanser Berlin, 2026. • Ruth-Maria Thomas. Die zweitgrösste Liebe. 304 Seiten. dtv, 2026. • Sarah Elena Müller. Unwucht. 336 Seiten. Limmat, 2026. • Alex Capus. Querfeldein. 288 Seiten. Hanser, 2026. Die Bestenliste wird jeden Monat von einer Fachjury bestimmt. Zur Jury gehören rund 50 Buchkritikerinnen, Bibliothekare, Buchhändlerinnen, Literaturwissenschaftler und Vertreterinnen von literarischen Institutionen. An der Erstellung der Bestenliste September 2026 waren 37 Jurymitglieder beteiligt, die insgesamt 551 Punkte vergeben haben.
24 Minuten
Auf der Bestenliste stehen im Juli und August die aktuellen Bücher von Lukas Bärfuss, Birgit Birnbacher, Lilli Tollkien, Elias Hirschl und Lena Gorelik. Wir stellen die nominierten Titel vor. In «Königin der Nacht» setzt sich Lukas Bärfuss mit seiner verstorbenen Mutter auseinander. Sie war bettelarm, vulgär, zynisch und lehnte ihren Sohn ab. Das Buch ist eine intensive Lektüre, weil es an Urmenschliches rührt und politischen Gesprächsstoff bietet: Bärfuss thematisiert den oft fragwürdigen Umgang der Schweiz mit mittellosen Menschen in der Vergangenheit. Ozzy ist neun und hat ADHS. In der Schule passt er nicht rein, aber er hat Begabungen und Fähigkeiten, mit denen er ein erfolgreiches Leben führen könnte. In ihrem vierten Roman «Sie wollen uns erzählen» stellt die österreichische Schriftstellerin Birgit Birnbacher die Frage, ob Betroffene als Problem gesehen werden müssen, oder ob «Wildwuchs im Denken» angesichts der Probleme, auf die wir zusteuern, nicht auch eine Chance für alle ist. In Lilli Tollkiens neuen Roman «Mit beiden Händen den Himmel stützen» wächst die Protagonistin Lale in den 1980ern in einer Berliner Männer-Kommune auf, in der Partys gefeiert und Revolutionen geplant werden. Vor allem aber wird getrunken, gekifft und gefeiert. Lale darf wach bleiben, solange sie will, Süssigkeiten essen und ewig fernsehen. Doch sie sehnt sich nach Geborgenheit und Verlässlichkeit, während ihre eigenen (körperlichen) Grenzen immer wieder übertreten werden. Franziska Denk hat ein Problem. Sie bekommt jede Krankheit, sobald sie deren Namen hört. Im Mathematiker Otto Mandl begegnet ihr ein Seelenverwandter. Sie lernen, sich mit Wörtern toter Sprache zu immunisieren. In seinem neuen Roman «Schleifen» erkundet der Schriftsteller und Spoken-Word-Künstler Elias Hirschl das Thema «Sprache» auf alle nur erdenklichen Arten. Gescheit, verblüffend und komisch. Wir setzen unsere Schritte auf das, was wir dank oder trotz unserer Mütter wurden», schreibt Lena Gorelik in ihrem neuen Buch «Alle meine Mütter». In mehreren, kaleidoskopartig arrangierten Erzählungen zeichnet sie Mutterfiguren ganz unterschiedlicher Art: Mütter, die abgetrieben haben. Mütter, die dement sind. Mütter mit beeinträchtigten Kindern. Mütter, die an Krebs erkranken. Mütter, die ihre Kinder im Krieg verlieren. Mütter, die vom Umfeld als «überfordert» abgestempelt werden. Mütter, die lieben. Mütter, die scheitern, zweifeln, stolpern. · Lukas Bärfuss. Königin der Nacht. Ein kurzes Buch über meine Mutter. 127 Seiten. Rowohlt, 2026. · Birgit Birnbacher. Sie wollen uns erzählen. 224 Seiten Zsolnay, 2026. · Lilli Tollkien. Mit beiden Händen den Himme stützen. 255 Seiten. Aufbau, 2026. · Elias Hirschl. Schleifen. 416 Seiten. Zsolnay, 2026 · Lena Gorelik. Alle meine Mütter. 270 Seiten. Rowohlt, 2026. Die Bestenliste wird jeden Monat von einer Fachjury bestimmt. Zur Jury gehören rund 50 Buchkritikerinnen, Bibliothekare, Buchhändlerinnen, Literaturwissenschaftler und Vertreterinnen von literarischen Institutionen. An der Erstellung der Bestenliste für Juli und August 2026 waren 32 Jurymitglieder beteiligt, die insgesamt 471 Punkte vergeben haben.
27 Minuten
Auf der Bestenliste stehen im Juni die aktuellen Bücher von Lukas Bärfuss, Safae el Khannoussi, Robert Menasse, Angelika Overath und Hannah Häffner. Wir stellen die nominierten Titel vor. In «Königin der Nacht» setzt sich Lukas Bärfuss mit seiner verstorbenen Mutter auseinander. Sie war bettelarm, vulgär, zynisch und lehnte ihren Sohn ab. Das Buch ist eine intensive Lektüre, weil es an Urmenschliches rührt und politischen Gesprächsstoff bietet: Bärfuss thematisiert den oft fragwürdigen Umgang der Schweiz mit mittellosen Menschen in der Vergangenheit. «Oroppa» von Safae el Khannoussi beginnt wie ein Kriminalroman: Die Marokkanerin Salomé Abergel verschwindet spurlos aus Amsterdam. Menschen aus ihrem Umfeld rätseln über ihr Verschwinden. Safae el Khannoussi interessiert jedoch nicht die Aufklärung. Ihr Roman eröffnet einen anderen Blick auf Europa. Der desillusionierte EU-Beamte Franz Fiala lässt sich frühpensionieren. Dass er todkrank ist, will er seiner ebenfalls kranken Mutter unbedingt verheimlichen. Verdichtet, tragisch und ironisch zugleich entwickelt Robert Menasse aus einer spitzzüngigen EU-Analyse eine berührende Familiengeschichte rund um die Frage, wie viel Wahrheit diese Beziehung erträgt. Wie lebenswert ist das Leben nach einer niederschmetternden Diagnose? Um Antworten auf diese Frage zu finden, steigt Alva hoch auf das Calanda-Massiv. Während sie Höhenmeter gewinnt, erinnert sie sich an Liebe, Familie und Momente des Glücks. «Calanda oder Alvas Antwort» ist ein feiner und lebensbejahender Roman über die Bedeutung kleiner Dinge. «Die Riesinnen» erzählt von drei Frauen aus drei Generationen: Lise, Cora und Eva. Im Schwarzwalddorf Wittenmoos gelten sie als Aussenseiterinnen – zu gross, zu rothaarig, zu anders. Jede sucht ihren eigenen Weg zwischen Herkunft und Freiheit und ringt mit der Frage, was Heimat bedeutet. Mit grosser Bildkraft spannt Hannah Häffner den Bogen von den 1950er-Jahren bis in die Gegenwart. Buchhinweise: · Lukas Bärfuss. Königin der Nacht. Ein kurzes Buch über meine Mutter. 127 Seiten. Rowohlt, 2026. · Safae el Khannoussi. Oroppa. Übersetzt aus dem Niederländischen von Stefanie Ochel. 352 Seiten. Hanser Verlag, 2026. · Robert Menasse. Die Lebensentscheidung. 158 Seiten. Suhrkamp Verlag, 2026. · Angelika Overath. Calanda oder Alvas Antwort. 160 Seiten. Luchterhand Verlag, 2026. · Hannah Häffner. Die Riesinnen. 416 Seiten. Penguin Verlag, 2026. Die Bestenliste wird jeden Monat von einer Fachjury bestimmt. Zur Jury gehören rund 50 Buchkritikerinnen, Bibliothekare, Buchhändlerinnen, Literaturwissenschaftler und Vertreterinnen von literarischen Institutionen. An der Erstellung der Bestenliste für Juni 2026 waren 32 Jurymitglieder beteiligt, die insgesamt 499 Punkte vergeben haben.
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Über diesen Podcast

Was Profis gerade lesen! Eine Jury aus rund 50 Literaturprofis (Kritiker:innen, Buchhändler:innen, Literaturvermittler:innen) kürt im Auftrag von SRF Literatur monatlich die fünf besten Bücher. In der Sendung «Literaturclub Bestenliste» stellen Mitglieder des SRF Literaturteams diese Bücher vor und diskutieren sie.
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