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Beschreibung
vor 2 Monaten
Wie prägte der Nationalsozialismus den Alltag von Kindern –
jenseits von Hitlerjugend und Bund Deutscher Mädel? In dieser
Folge beleuchten wir die systematische ideologische Durchdringung
des Kinderlebens: von der Erziehung im Elternhaus über Spielzeug
und Bücher bis hin zur Rolle von Schule und Bildung. Schon im
frühesten Alter wurden Kinder gezielt auf die Werte des Regimes
„vorprogrammiert“ – mit weitreichenden Folgen.
Wir sprechen über die „Schwarze Pädagogik“ und Erziehungsratgeber
wie „Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind“ von Johanna Haarer,
die emotionale Kälte und bedingungslosen Gehorsam propagierten.
Wie wurden Spielzeuge und Kinderbücher zu Werkzeugen der
Propaganda? Und welche Rolle spielten Schulen, in denen
kritisches Denken zugunsten von körperlicher Ertüchtigung und
ideologischer Schulung zurückgedrängt wurde?
Außerdem fragen wir: Wie wirken diese Traumata bis heute nach?
Die Forschung zum transgenerationalen Trauma zeigt, dass die
Folgen der NS-Erziehung nicht mit dem Krieg endeten, sondern sich
tief in die Nachkriegsgesellschaft eingruben.
Eine Folge über Manipulation, Macht und die Spuren, die bis in
die Gegenwart reichen.
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