Wie Israels Agenten im Iran spionierten

Wie Israels Agenten im Iran spionierten

vor 1 Monat
Israels Geheimdienst kannte jeden Schritt der iranischen Führung. Wie kam der Mossad so nah? Und: Wie ein Fehler des Verfassungsschutzes eine Frau den Job kostete
13 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Monat
Israelische Geheimdienste haben das iranische Machtzentrum über
Jahre intensiv überwacht. Nach Angaben eines israelischen
Geheimdienstmitarbeiters verfügte der Auslandsgeheimdienst Mossad
über detaillierte Informationen zu Aufenthaltsorten und Abläufen
der iranischen Führung. Sie ermöglichten es Israel, am Samstag
innerhalb weniger Stunden den Obersten Führer Ali Chamenei und
weitere ranghohe Vertreter des Regimes zu töten. Warum der Mossad
nicht früher eingriff – und welche völkerrechtlichen Fragen der
Angriff aufwirft –, ordnet Holger Stark ein, stellvertretender
Leiter im Ressort Investigative Recherche und Daten der ZEIT.
  Die Berliner Hochschulmitarbeiterin Liv Heide verlor ihren
Job, nachdem sie vom Verfassungsschutz fälschlich mit einer
rechtsextremen Aktivistin verwechselt worden war. Hintergrund ist
das Neonazi-Datingportal WhiteDate.net, das nach Recherchen der
ZEIT von einer Frau unter dem Pseudonym „Liv Heide“ betrieben
wurde. Der Verfassungsschutz ging irrtümlich davon aus, dass beide
Frauen identisch seien – und gab diese Einschätzung an die
Hochschule weiter, die Liv Heide daraufhin ohne Anhörung kündigte.
Erst Monate später räumte der Verfassungsschutz den Fehler ein. Wie
es zu dieser Verwechslung kommen konnte, schildert Christian Fuchs
aus dem Investigativressort der ZEIT.   Und sonst so?
Schmetterling nach Borussia Dortmund benannt   Moderation und
Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie
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