Führungsnachfolge: Krise und zugleich Chance? - mit Prof. Dr. Heiko Kleve
Was der Blick nach Japan über Übergaben in der Unternehmensführung
lehrt, und warum sieben Jahre Überlappung manchmal realistischer
sind als „kurz & knackig“.
36 Minuten
Podcast
Podcaster
im Leadership von Gesundheitsthemen und Sozialem | Der Podcast mit Dr. Thomas Müller
Beschreibung
vor 5 Tagen
Ist Nachfolge immer eine Krise oder kann sie „smooth“
funktionieren? Prof. Dr. Heiko Kleve, Geschäftsführender und
Akademischer Direktor des Wittener Instituts für
Familienunternehmen, sagt: Wenn eine zentrale Person geht und
eine neue kommt, ist das fast zwangsläufig eine
Entwicklungskrise. Nicht, weil es scheitern muss, sondern weil
ein Übergang Vergangenheit und Zukunft trennt und damit
Veränderung erzeugt. In dieser contalk-Folge geht es darum, wie
Nachfolge proaktiv gestaltet werden kann: mit klarer Struktur,
sauberer Kommunikation und einem bewussten Blick auf Beziehungen
und Loyalität. Besonders spannend ist Kleves Perspektive aus der
Arbeit mit Familienunternehmen – und der Vergleich mit Japan:
Dort, so berichtet er, gilt eine Überlappungszeit von mindestens
sieben Jahren als sinnvoll, damit implizites Wissen, Vertrauen
und Verantwortungsübergänge wirklich reifen können. Gleichzeitig
bleibt die Frage: Was davon ist auf deutsche Organisationen
übertragbar – und welche Etappen müssen dafür klar benannt
werden?
Prof. Dr. Heiko Kleve auf LinkedIn
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