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contalk | Menschen, die Zukunft gestalten Archiv

39 Episoden
40 Minuten
14 Jahre an der Spitze von Agaplesion, in einer Zeit, in der das Unternehmen stark gewachsen ist und sich Strukturen, Märkte und Anforderungen immer wieder verändert haben. Was macht eine so lange Zeit mit der eigenen Führung? Dr. Markus Horneber spricht mit Dr. Thomas Müller darüber, warum Führung für ihn heute stärker mit Zuhören, Vertrauen und Zurückhaltung verbunden ist als zu Beginn seiner Laufbahn. Warum Nichtentscheiden oft die schlechteste Entscheidung ist. Und weshalb Menschen dann besonders wirksam werden, wenn sie am richtigen Platz sind und den Freiraum bekommen, ihre Stärken einzubringen. Es geht auch um die Frage, wie Führungskräfte mit schwierigen Rahmenbedingungen umgehen. Horneber erzählt offen von Phasen des Frusts und davon, warum er sich heute bewusst auf die Gestaltungsmöglichkeiten konzentriert, die trotzdem da sind. Er macht außerdem deutlich, dass Kontinuität keineswegs Stillstand bedeuten muss.

Dr. Markus Horneber auf LinkedIn

Dr. Thomas Müller auf LinkedIn

Das Buch "Relevanz im KI-Zeitalter"

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36 Minuten
Vorgänger und Nachfolger sechs Monate gemeinsam in der Geschäftsführung: Thomas Voß und Prof. Dr. Andreas Koch haben ihre Führungsnachfolge beim HTZ Neuwied ganz bewusst nicht als Stichtag organisiert, sondern als Übergang. In contalk erzählen beide sehr offen, wie dieser Prozess funktioniert. Der eine zieht sich Schritt für Schritt zurück, der andere hört zunächst viel zu, übernimmt eigene Themen und wächst zunehmend in die Verantwortung hinein. Dass dabei nicht jede Entscheidung gleich ausfällt, gehört ausdrücklich dazu. Mit Dr. Thomas Müller sprechen sie darüber, wie viel Vorlauf eine gute Nachfolge braucht, warum gegenseitige Wertschätzung wichtiger ist als das Festhalten am eigenen Führungsstil und weshalb auch Aufsichtsgremien entscheidend zum Gelingen beitragen. In dieser Folge von contalk geht es ums Loslassen und Ankommen, um Vertrauen, Ego und klare Rollen. Und um die Frage, wie Führungsnachfolge gelingen kann, ohne das Bestehende einfach fortzuschreiben.

Thomas Voß auf LinkedIn

Website des HTZ Neuwied

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Das Buch "Relevanz im KI-Zeitalter"

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36 Minuten
Innovative Ideen für eine bessere Gesundheitsversorgung gibt es viele. Doch der Weg von der Idee in die Praxis ist oft lang. Finanzierung, Regulierung und gewachsene Strukturen können die Umsetzung erschweren. Wie kann es trotzdem gelingen? Darüber spricht Dr. Thomas Müller mit Dr. Dirk Albrecht, Vorsitzender der Geschäftsführung der Contilia GmbH, und Matthias Adler, Geschäftsbereichsleiter Gesundheitswirtschaft bei conPrimo. Am Beispiel der mobilen geriatrischen Rehabilitation zeigen sie, wie neue Versorgungsmodelle entstehen und welche Voraussetzungen es braucht, damit sie tatsächlich bei den Menschen ankommen. Dabei geht es um sektorübergreifendes Denken, wirtschaftliche Tragfähigkeit und den Mut, bestehende Strukturen zu verändern. Und es geht natürlich um Führung: Wie entstehen Freiräume für neue Ideen? Wie gewinnt man Mitarbeitende für Veränderungen? Und welche Rolle spielen Sinn, Transparenz und Zuversicht, wenn aus einer Idee gelebte Versorgung werden soll?

Dr. Dirk Albrecht auf LinkedIn

Zur Website der Contilia GmbH

Informationen zur Mobilen geriatrischen Rehabilitation

Matthias Alder auf LinkedIn

Zur Website von conPrimo 

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Zum SPIEGEL-Bestseller "Relevanz im KI-Zeitalter" 

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43 Minuten
Was brauchen Menschen, um gute Arbeit leisten zu können? Für Michael Schmidt beginnt Leadership nicht bei Kontrolle oder Zielvereinbarungen, sondern bei einer überraschend einfachen Überzeugung: Führung ist die Vermeidung von Demotivation. Im Gespräch mit Dr. Thomas Müller erzählt der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Düsseldorf, wie sich sein Führungsverständnis über unterschiedliche Stationen entwickelt hat – von der Kirchengemeinde über Wohlfahrtsverbände bis an die Spitze einer der größten diakonischen Organisationen Deutschlands. Dabei geht es ihm um Vertrauen, Kommunikation und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, auch wenn Entscheidungen komplexer werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Michael Schmidt beschreibt, warum soziale Organisationen die Chancen neuer Technologien nutzen sollten, gleichzeitig aber Verantwortung, Ethik und die Individualität jedes Menschen nicht aus der Hand geben dürfen. 

Website der Diakonie Düsseldorf

Michael Schmidt auf LinkedIn

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Zum Spiegelbestselle "Relevanz im KI-Zeitalter"

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36 Minuten
Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe sind das klare Ziel für Menschen mit Behinderungen in Deutschland. Doch zwischen diesem Anspruch und der Realität liegt noch ein gutes Stück Weg. Nachdem contalk zuletzt auf Teilhabe und Veränderung im Werkstattkontext geblickt hat, weitet sich die Perspektive nun: Dr. Thomas Müller spricht mit Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust, Bundesgeschäftsführerin der Lebenshilfe und Präsidentin von Inclusion Europe, sowie contec-Kollegin Birgitta Neumann über die Zukunft der Behindertenhilfe. Das Gespräch führt dabei mitten hinein in die Organisation selbst. Wie verändert man gewachsene Strukturen, ohne ihre Stärken aufzugeben? Welche Rolle spielen Menschen mit Behinderung und Angehörige bei Entscheidungen? Und was heißt Führung in einer Organisation, in der unterschiedliche Perspektiven ausdrücklich dazugehören? Mit dem Zukunftsworkshop Lebenshilfe 2040 richtet der Verband den Blick weit nach vorn und stellt sich der Frage, wie Teilhabe unter schwierigeren wirtschaftlichen und politischen Bedingungen weiter vorankommen kann.

Website der Lebenshilfe 

Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust auf LinkedIn

Birgitta Neumann auf LinkedIn 

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Zum Buch "Relevanz im KI-Zeitalter"

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39 Minuten
Arbeitswelt, Technologie und gesellschaftliche Erwartungen entwickeln sich in rasantem Tempo. Vor diesem Hintergrund gerät das traditionelle Konzept der Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) zunehmend in die Kritik. Diese richtet sich vor allem gegen das Entgeltsystem und die geringe Übergangsquote. In dieser Folge von contalk spricht Dr. Thomas Müller mit Anja Rinck, Geschäftsführerin der Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit, Bildung, Teilhabe Niedersachsen (LAG A|B|T Niedersachsen), über die Zukunft der Werkstätten und darüber, wie Veränderung gelingen kann, auch wenn politische Reformen seit Jahren auf sich warten lassen. Anja Rinck gibt Einblicke in die Netzwerkarbeit der LAG und u. a. in die erfolgreiche Kampagne „Talente entdecken mit dem Budget für Arbeit“. Mit Blick auf die Führung von Werkstätten und Führung im Allgemeinen, ist sie überzeugt: Führungskräfte müssen heute extrem flexibel sein und zugleich Stabilität bieten in schwierigen Zeiten.

Gerade im Rahmen dieser Folge, in der wir über Inklusion und Teilhabe sprechen, ist uns gemeinsam mit Anja Rinck ein Hinweis wichtig: Wo im Redefluss vereinzelt nicht geschlechterinklusive Formulierungen verwendet wurden, sind selbstverständlich immer alle Menschen gemeint – unabhängig von ihrer geschlechtlichen Identität.

Anja Rinck auf LinkedIn

Website der LAG A|B|T 

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34 Minuten
In dieser Folge von contalk spricht Dr. Thomas Müller mit Olav Sehlbach über die Gründung der Stiftung Zukunft Altenpflege und die Frage, wie sich die Langzeitpflege bis 2040 zukunftsfähig gestalten lässt. Im Mittelpunkt stehen nicht Defizite, sondern Möglichkeiten: Warum braucht es Menschen, die Verantwortung übernehmen? Weshalb sind junge Führungskräfte, neue Netzwerke und mutige Ideen entscheidend? Und wie gelingt es, trotz Fachkräftemangel, technologischer Umbrüche und wachsender Komplexität optimistisch zu bleiben? Sehlbach beschreibt, warum die Pflege heute zum Innovationslabor gesellschaftlicher Entwicklungen werden kann und weshalb Führung vor allem bedeutet, mit Unsicherheit umgehen zu können. Es geht um Zukunftsbilder statt Zukunftsängste, über gemeinsames Gestalten statt Einzelinteressen und über die Überzeugung, dass Veränderung dort beginnt, wo Menschen Verantwortung übernehmen.

Website der Stiftung Zukunft Altenpflege

Olav Sehlbach auf LinkedIn

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43 Minuten
Wenn es um KI in der Sozialwirtschaft geht, lautet eine der entscheidenden Frage: Wie gelingt der Schritt von ersten Pilotprojekten hin zu einer strategischen und wirksamen Umsetzung? In dieser Folge von contalk spricht Dr. Thomas Müller mit Elke Eckardt, Vorsitzende der Geschäftsführung der Evangelischen Heimstiftung, über den Weg eines der größten Altenhilfeträger Deutschlands bei der Digitalisierung. Dabei wird deutlich: Für echte Innovationen braucht es Haltung, Führung und die Bereitschaft, Neues auszuprobieren. Elke Eckardt berichtet, warum sich die Evangelische Heimstiftung bereits seit vielen Jahren mit innovativen Technologien beschäftigt, weshalb eine eigene KI-Strategie entwickelt wurde und welche Rolle Führungskräfte dabei spielen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie KI konkret dazu beitragen kann, Mitarbeitende zu entlasten, die Versorgung von Menschen zu verbessern und gleichzeitig die Arbeitgeberattraktivität zu stärken.

Elke Eckardt auf LinkedIn 

Website der Evangelischen Heimstiftung 

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38 Minuten
Was passiert mit der Kultur sozialer Organisationen, wenn aus ehrenamtlichen Initiativen professionelle Strukturen mit tausenden Mitarbeitenden werden? Dieser Frage geht Dr. Thomas Müller im Gespräch mit Dr. Uwe Martin Fichtmüller, Hauptgeschäftsführer des ASB-Bundesverbands, nach. Ausgehend von der Geschichte des ASB spricht Fichtmüller über die Entwicklung von einer ehrenamtlich getragenen Bewegung hin zu einer großen sozialwirtschaftlichen Organisation. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Organisationen ihre Identität bewahren können, während Professionalisierung, Regulierung und wirtschaftliche Anforderungen zunehmen. Was braucht es, damit Engagement, Gemeinschaft und die ursprüngliche Motivation, Menschen zu unterstützen, nicht verloren gehen?

Der ASB Bundesverband auf LinkedIn

Website des ASB 

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44 Minuten
Karin Enke hat gelernt, mit Druck umzugehen, Grenzen zu verschieben und Leistung auf höchstem Niveau abzurufen. Als Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Eisschnelllauf gehörte sie über Jahre zur Weltspitze. Heute führt sie als Geschäftsführerin der GESOP in Dresden Teams in der Sozialwirtschaft. Ihr Führungsverständnis ist stark von Vertrauen, Klarheit und Verantwortung geprägt.  Im Gespräch mit Dr. Thomas Müller geht es um die Frage, was Leadership wirklich trägt: Kontrolle oder Zutrauen? Zielorientierung oder Selbstwirksamkeit? Karin Enke beschreibt offen, wie sie Leistung, Führung und Teamkultur heute versteht – und warum Menschen nur dann dauerhaft stark sein können, wenn sie Handlungsspielräume und Wertschätzung erleben. Dabei wird deutlich: Gute Führung entsteht nicht aus Perfektion, sondern aus Haltung, Verlässlichkeit und der Bereitschaft, immer wieder neu anzufangen. 

Website der GESOP 

Karin Enke im Interview mit Sport1: "Als der Klassenfeind zum Kuchen bat"

Interview mi Karin Enke im Zeitzeugenportal

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35 Minuten
Organisationen der Sozialwirtschaft stehen unter Druck: wirtschaftlich, regulatorisch, gesellschaftlich. Die Frage ist nicht mehr, ob sich etwas verändert, sondern ob Organisationen stabil genug sind, damit umzugehen. Dr. Tobias Gaydoul von der Rummelsberger Diakonie macht deutlich: Es reicht nicht, Führung und Aufsicht getrennt zu betrachten. Entscheidend ist ihr Zusammenspiel. Aufsicht, die nicht nur kontrolliert, sondern einordnet und kritisch mitdenkt. Führung, die Verantwortung übernimmt und Entscheidungen tragfähig macht. Im Fokus der Folge stehen Klarheit, belastbare Strukturen und die Fähigkeit, auch längere schwierige Phasen auszuhalten.

Dr. Tobias Gaydoul auf LinkedIn 

Website der Rummelsberger Diakonie

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27 Minuten
In dieser besonderen contalk-Folge wechselt Dr. Thomas Müller die Perspektive: Er ist nicht Gastgeber, sondern Gesprächspartner – und spricht mit Gisela Steinhauer, Journalistin, Autorin und Moderatorin, über sein bald erscheinendes Buch „Relevanz im KI-Zeitalter“. Im Zentrum steht eine der drängendsten Fragen unserer Zeit: Was bedeutet es, als Mensch, Organisation und Gesellschaft relevant zu bleiben, wenn künstliche Intelligenz immer leistungsfähiger wird? Müller beschreibt KI als das, was sie ist: ein mächtiger Verstärker, aber keine menschliche Intelligenz. Die eigentliche Herausforderung liegt nicht in der Technologie selbst, sondern in der Unsicherheit, die sie auslöst. Zwischen Effizienzgewinnen, Kontrollverlust und der Angst, überflüssig zu werden, entsteht ein Spannungsfeld, das Führung neu fordert. Mit seinem „Zukunftskompass“ bietet Müller kein Orakel, sondern ein Reflexionsinstrument: acht Dimensionen, die helfen, Orientierung zu gewinnen, bessere Fragen zu stellen und bewusst zu entscheiden. Dabei wird deutlich: Relevanz entsteht nicht durch Technologie, sondern durch Klarheit über Identität, Werte und Zielrichtung. 

Gisela Steinhauer auf LinkedIn 

Mehr über das Buch "Relevanz im KI-Zeitalter" 

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40 Minuten
Was heißt es, in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung verantwortlich zu führen?  Dr. Thomas Müller spricht mit Pfarrer Rüdiger Schuch, Präsident der Diakonie Deutschland, über Leadership unter Druck: zwischen klarer Haltung, öffentlichem Gegenwind und der Aufgabe, Menschen in unsicheren Zeiten Orientierung zu geben.

Ausgehend von seiner eigenen Biografie – geprägt vom Ruhrgebiet, der Kirche und unterschiedlichen Leitungsrollen in Gemeinde, Diakonie, Politik und Verbandsarbeit – wird deutlich, wie sehr Führung heute mehr braucht als Management. Es geht um Werte, um Dialogfähigkeit und um den Mut, Position zu beziehen, ohne dogmatisch zu werden. Schuch beschreibt eindrücklich, warum klare Haltung und empathisches Zuhören kein Widerspruch sind, sondern zusammengehören.

Das Gespräch kreist um Führung in Krisenzeiten, um Verständigungsorte in einer polarisierten Gesellschaft und um die Frage, welche Qualitäten die nächste Generation von Führungskräften in Kirche, Diakonie und Sozialwirtschaft braucht.

Rüdiger Schuch auf LinkedIn 

Website der Diakonie Deutschland 

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41 Minuten
Was unterscheidet Leadership in England und Deutschland – gerade in der Sozialwirtschaft? In dieser contalk-Folge spricht Dr. Thomas Müller mit Kirk Chamberlain, Vorstand der Lebenshilfe im Landkreis Verden, über Erfahrungen zwischen zwei Welten: aufgewachsen in Deutschland, beruflich geprägt in England, heute wieder in Deutschland in Führungsverantwortung. Im Zentrum des Gesprächs stehen Unterschiede in Klarheit, Veränderungsgeschwindigkeit und Führungsverhalten. Chamberlain beschreibt, wie stark ihn die englische Arbeitswelt geprägt hat – etwa durch einen offeneren Umgang mit Konflikten, mehr Konsequenz in Transformationen und den Begriff Radical Candor: freundlich, höflich, aber sehr klar. Gleichzeitig macht er deutlich, dass Deutschland in Fragen von Leadership, Beteiligung und wertebasierter Führung viel zu bieten hat.

Kirk Chamberlain auf LinkedIn

Website der Lebenshilfe im Landkreis Verden 

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34 Minuten
Weniger Aktionismus, nicht alles gleichzeitig machen und trotzdem zukunftsfähig bleiben: In dieser contalk-Folge spricht Dr. Thomas Müller mit Pia Theresia Franke, Vorständin der Keppler-Stiftung, über Führung in einer Zeit wachsender Komplexität. Franke beschreibt sehr konkret, was Leadership heute fordert: Prioritäten setzen, unterscheiden zwischen laut und wichtig, Verantwortung dort lassen, wo sie hingehört und gleichzeitig offen bleiben für Innovation. Dabei geht es nicht nur um strategische Steuerung, sondern auch um Haltung: Aufmerksamkeit, Präsenz, Resonanz und die Fähigkeit, sich im richtigen Moment zurückzunehmen. Franke plädiert zudem dafür, Innovation nicht als Alarmmodus zu verstehen, sondern als Gestaltungsauftrag. Denn wenn in Zukunft 30 Prozent Arbeitskräfte in der Pflege fehlen werden, braucht es neue Antworten.

Pia Theresia Franke auf LinkedIn 

Website der Keppler-Stiftung 

Bericht zur Arbeitsmarktsituation in der Pflege der Bundesagentur für Arbeit (8. Mai 2025)

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im Leadership von Gesundheitsthemen und Sozialem | Der Podcast mit Dr. Thomas Müller