Was können wir von Kolumbiens Feminist*innen lernen?

Was können wir von Kolumbiens Feminist*innen lernen?

20 Minuten

Beschreibung

vor 6 Tagen
Kolumbien hat eines der progressivsten Abtreibungsgesetze weltweit:
Seit 2022 sind Schwangerschaftsabbrüche bis zur 24. Woche
straffrei. Es ist ein Erfolg der feministischen „grünen Welle“ und
des Bündnisses „Causa Justa“. Doch die Realität bleibt
widersprüchlich: Hunderte Femizide pro Jahr, Gewalt gegen trans*
Personen und Diskriminierung, besonders gegenüber armen,
afrokolumbianischen und indigenen Frauen. Hinzu kommt die
Geschichte eines jahrzehntelangen Bürgerkriegs, in dem
sexualisierte Gewalt systematisch eingesetzt wird. Welche Rolle
spielen diese Themen in den kommenden Wahlen? Und: Wie progressiv
ist Kolumbien wirklich? Darüber sprechen taz-Auslandsredakteurin
Anastasia Zejneli und Kolumbien-Korrespondentin Katharina Wojczenko
aus Bogotá. Sie diskutieren feministische Erfolge,
gesellschaftliche Rückschläge und die politische Lage unter
Präsident Gustavo Petro. Diese Folge wurde aufgezeichnet am
03.03.2026 um 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit.

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