Merz trifft Trump: Das passiert hinter verschlossenen Türen im Weißen Haus (mit Erik Kirschbaum)

Merz trifft Trump: Das passiert hinter verschlossenen Türen im Weißen Haus (mit Erik Kirschbaum)

Angela van Brakel / ALL EARS ON YOU
22 Minuten

Beschreibung

vor 2 Tagen
Er ist der erste europäische Regierungschef, der seit Beginn der
Kriegshandlungen im Iran nach Washington reist: Bundeskanzler
Friedrich Merz. Das Treffen mit Donald Trump im Oval Office findet
in einer der angespanntesten Phasen der internationalen Politik
statt. Zwischen Handelsstreit und Krieg im Nahen Osten wird aus
einem diplomatischen Besuch eine geopolitische Bewährungsprobe. In
dieser Folge von THE WILD HOUSE ordnet Podcast-Host Angela van
Brakel das Treffen im Weißen Haus ein und spricht darüber mit Erik
Kirschbaum, renommiertem US-Journalisten der Los Angeles Times und
langjährigem Auslandskorrespondenten. Gemeinsam analysieren sie,
was hinter den Bildern aus dem Oval Office steckt und welche
Signale dieser Besuch an Europa und die Welt sendet. Schon vor
Beginn ist klar, wie groß das Interesse ist. Es ist die erste
Pressekonferenz des US-Präsidenten seit Beginn der Militärschläge
gegen den Iran. Journalisten drängen sich im Weißen Haus, Kameras
laufen, die Aufmerksamkeit ist enorm. Vor den Kameras wirkt die
Begegnung überraschend harmonisch. Donald Trump nennt Friedrich
Merz einen guten Freund und wichtigen Partner. Der Bundeskanzler
wiederum stellt klar, dass Deutschland im Konflikt mit dem
iranischen Regime an der Seite der USA steht. Trump verteidigt die
Militärschläge als notwendige Maßnahme. Ohne den Angriff, sagt er,
hätte es einen Atomkrieg geben können. Doch während der Präsident
über Stärke und militärische Erfolge spricht, versucht Merz einen
anderen Punkt auf die Agenda zu setzen: die Zeit danach. Wie soll
dieser Krieg enden? Gibt es einen Plan für die Zukunft des Iran?
Genau an dieser Stelle sehen viele Kritiker die größte Schwäche der
amerikanischen Strategie. Auch die öffentliche Dynamik des Treffens
sagt viel über das Machtgefüge aus. Donald Trump spricht während
der Pressekonferenz mehr als eine halbe Stunde. Friedrich Merz
kommt nur wenige Minuten zu Wort. Die eigentlichen Gespräche
beginnen erst danach, hinter verschlossenen Türen, bei weiteren
Treffen und einem gemeinsamen Mittagessen. Angela van Brakel und
Erik Kirschbaum analysieren, wie Friedrich Merz im Umgang mit
Donald Trump agiert, warum das Verhältnis der beiden derzeit
überraschend stabil wirkt und welche Rolle Deutschland in diesem
Konflikt tatsächlich spielen kann. THE WILD HOUSE – Das neue
Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

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