Trumps Iran-Plan: "Operation Epic Fury" und das Risiko eines neuen Krieges (Spezialfolge)
Angela van Brakel / ALL EARS ON YOU
24 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Tagen
Breaking News im Nahen Osten. Die USA und Israel greifen Iran an.
Das amerikanische Verteidigungsministerium nennt den Einsatz
„Operation Epic Fury“. Die ersten Eilmeldungen erreichten die
Öffentlichkeit gegen 7.15 Uhr, begleitet von Videos mit Rauchwolken
über mehreren Städten im Iran. Angela van Brakel spricht in dieser
Spezialfolge mit dem Nahost-Experten Hans-Jakob Schindler, derzeit
in New York. Er ordnet ein, warum diese Angriffe deutlich breiter
angelegt sind als frühere Militärschläge, weshalb ein Regimewechsel
ohne Bodentruppen schwer kalkulierbar bleibt und warum Iran
außenpolitisch derzeit weitgehend isoliert dasteht. Zudem erklärt
er, wie Israel auf mögliche Gegenangriffe reagiert und warum sich
die Lage voraussichtlich nicht innerhalb weniger Tage entscheiden
wird. Nach Angaben aus Washington und Jerusalem richtet sich die
Operation nicht nur gegen Nuklearanlagen, sondern gegen eine
Vielzahl militärischer Ziele im ganzen Land. Auch Einrichtungen im
Umfeld der iranischen Führung wurden getroffen. Präsident Trump
formuliert die militärischen Ziele deutlich. Zum Schutz
amerikanischer Interessen sowie europäischer Verbündeter erklärte
er: „Wir werden ihre Raketen zerstören und ihre Raketenindustrie
dem Erdboden gleichmachen. Sie wird vollständig, erneut,
ausgelöscht werden. Wir werden ihre Marine vernichten. Wir werden
sicherstellen, dass die terroristischen Stellvertreter in der
Region die Region oder die Welt nicht länger destabilisieren und
unsere Streitkräfte angreifen können (…)“ Zugleich spricht Trump
offen von einem möglichen Regimewechsel und ruft die iranische
Bevölkerung dazu auf, nach den Militärschlägen Verantwortung zu
übernehmen. Wie groß ist das tatsächliche Ausmaß dieser Operation?
Was verspricht sich Trump davon, nachdem Gespräche über das
iranische Atomprogramm und weitergehende sicherheitspolitische
Forderungen ohne Durchbruch geblieben waren? Gibt es einen Plan für
die Zeit danach? Und wie real ist die Gefahr einer weiteren
Eskalation in der Region? Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. –
Hans-Jakob Schindler ist Senior Director beim Counter Extremism
Project in New York und Berlin, einem transatlantischen Zentrum für
Analysen zu Terrorismus, Extremismus und internationalen
Sicherheitsrisiken. Zuvor leitete er das Monitoringteam des
UN-Sicherheitsrats zu ISIL (Da’esh), Al-Qaida und den Taliban. In
dieser Funktion beriet er regelmäßig die Mitglieder des
Sicherheitsrats zu globalen Terrorbedrohungen und Sanktionsfragen.
Schindler verfügt über langjährige internationale Erfahrung in
Diplomatie, Sicherheits- und Nachrichtendienstzusammenarbeit.
Das amerikanische Verteidigungsministerium nennt den Einsatz
„Operation Epic Fury“. Die ersten Eilmeldungen erreichten die
Öffentlichkeit gegen 7.15 Uhr, begleitet von Videos mit Rauchwolken
über mehreren Städten im Iran. Angela van Brakel spricht in dieser
Spezialfolge mit dem Nahost-Experten Hans-Jakob Schindler, derzeit
in New York. Er ordnet ein, warum diese Angriffe deutlich breiter
angelegt sind als frühere Militärschläge, weshalb ein Regimewechsel
ohne Bodentruppen schwer kalkulierbar bleibt und warum Iran
außenpolitisch derzeit weitgehend isoliert dasteht. Zudem erklärt
er, wie Israel auf mögliche Gegenangriffe reagiert und warum sich
die Lage voraussichtlich nicht innerhalb weniger Tage entscheiden
wird. Nach Angaben aus Washington und Jerusalem richtet sich die
Operation nicht nur gegen Nuklearanlagen, sondern gegen eine
Vielzahl militärischer Ziele im ganzen Land. Auch Einrichtungen im
Umfeld der iranischen Führung wurden getroffen. Präsident Trump
formuliert die militärischen Ziele deutlich. Zum Schutz
amerikanischer Interessen sowie europäischer Verbündeter erklärte
er: „Wir werden ihre Raketen zerstören und ihre Raketenindustrie
dem Erdboden gleichmachen. Sie wird vollständig, erneut,
ausgelöscht werden. Wir werden ihre Marine vernichten. Wir werden
sicherstellen, dass die terroristischen Stellvertreter in der
Region die Region oder die Welt nicht länger destabilisieren und
unsere Streitkräfte angreifen können (…)“ Zugleich spricht Trump
offen von einem möglichen Regimewechsel und ruft die iranische
Bevölkerung dazu auf, nach den Militärschlägen Verantwortung zu
übernehmen. Wie groß ist das tatsächliche Ausmaß dieser Operation?
Was verspricht sich Trump davon, nachdem Gespräche über das
iranische Atomprogramm und weitergehende sicherheitspolitische
Forderungen ohne Durchbruch geblieben waren? Gibt es einen Plan für
die Zeit danach? Und wie real ist die Gefahr einer weiteren
Eskalation in der Region? Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. –
Hans-Jakob Schindler ist Senior Director beim Counter Extremism
Project in New York und Berlin, einem transatlantischen Zentrum für
Analysen zu Terrorismus, Extremismus und internationalen
Sicherheitsrisiken. Zuvor leitete er das Monitoringteam des
UN-Sicherheitsrats zu ISIL (Da’esh), Al-Qaida und den Taliban. In
dieser Funktion beriet er regelmäßig die Mitglieder des
Sicherheitsrats zu globalen Terrorbedrohungen und Sanktionsfragen.
Schindler verfügt über langjährige internationale Erfahrung in
Diplomatie, Sicherheits- und Nachrichtendienstzusammenarbeit.
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