"Groß ist, wer dient" - Gespräch mit Pfarrer Lothar Anhalt
10 Minuten
Podcast
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Beschreibung
vor 8 Stunden
Im Podcast "Blick in die Bibel" spricht Pfarrer Lothar Anhalt aus
Linz am Rhein über seinen ungewöhnlichen Weg: erst Kaufmann, dann
Kloster auf dem Michelsberg in Siegburg, schließlich Priester im
Bistum Trier. Er erzählt offen, warum das Ordensleben nicht sein
Weg war. Danach geht es um die Bibelstelle des Tages aus dem
Matthäus-Evangelium: Die Jünger wollen Plätze der Macht, doch Jesus
stellt alles auf den Kopf. Groß ist, wer dient. Anhalt erklärt:
Machtstreben ist menschlich, aber Jesus zeigt eine andere Haltung –
demütig, echt und nah bei den Menschen. Eine Folge, die Mut
macht, den eigenen Blick auf Erfolg neu zu prüfen – unbedingt
reinhören!Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit, als Jesus nach
Jerusalem hinaufzog, nahm er die zwölf Jünger beiseite und sagte
unterwegs zu ihnen: Wir gehen nach Jerusalem hinauf; und der
Menschensohn wird den Hohepriestern und Schriftgelehrten
ausgeliefert; sie werden ihn zum Tod verurteilen und den Heiden
ausliefern, damit er verspottet, gegeißelt und gekreuzigt wird; und
am dritten Tag wird er auferweckt werden. Damals kam die Frau des
Zebedäus mit ihren Söhnen zu Jesus, fiel vor ihm nieder und bat ihn
um etwas. Er fragte sie: Was willst du? Sie antwortete: Versprich,
dass meine beiden Söhne in deinem Reich rechts und links neben dir
sitzen dürfen! Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet.
Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde? Sie sagten zu
ihm: Wir können es. Da antwortete er ihnen: Meinen Kelch werdet ihr
trinken; doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe
nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die es mein
Vater bestimmt hat. Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurden
sie sehr ärgerlich über die beiden Brüder. Da rief Jesus sie zu
sich und sagte: Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker
unterdrücken und die Großen ihre Vollmacht gegen sie gebrauchen.
Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein
will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein
will, soll euer Sklave sein. Wie der Menschensohn nicht gekommen
ist, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben
hinzugeben als Lösegeld für viele. (Mt 20,17-28)( Ständige
Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher
im deutschen Sprachgebiet)
Linz am Rhein über seinen ungewöhnlichen Weg: erst Kaufmann, dann
Kloster auf dem Michelsberg in Siegburg, schließlich Priester im
Bistum Trier. Er erzählt offen, warum das Ordensleben nicht sein
Weg war. Danach geht es um die Bibelstelle des Tages aus dem
Matthäus-Evangelium: Die Jünger wollen Plätze der Macht, doch Jesus
stellt alles auf den Kopf. Groß ist, wer dient. Anhalt erklärt:
Machtstreben ist menschlich, aber Jesus zeigt eine andere Haltung –
demütig, echt und nah bei den Menschen. Eine Folge, die Mut
macht, den eigenen Blick auf Erfolg neu zu prüfen – unbedingt
reinhören!Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit, als Jesus nach
Jerusalem hinaufzog, nahm er die zwölf Jünger beiseite und sagte
unterwegs zu ihnen: Wir gehen nach Jerusalem hinauf; und der
Menschensohn wird den Hohepriestern und Schriftgelehrten
ausgeliefert; sie werden ihn zum Tod verurteilen und den Heiden
ausliefern, damit er verspottet, gegeißelt und gekreuzigt wird; und
am dritten Tag wird er auferweckt werden. Damals kam die Frau des
Zebedäus mit ihren Söhnen zu Jesus, fiel vor ihm nieder und bat ihn
um etwas. Er fragte sie: Was willst du? Sie antwortete: Versprich,
dass meine beiden Söhne in deinem Reich rechts und links neben dir
sitzen dürfen! Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet.
Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde? Sie sagten zu
ihm: Wir können es. Da antwortete er ihnen: Meinen Kelch werdet ihr
trinken; doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe
nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die es mein
Vater bestimmt hat. Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurden
sie sehr ärgerlich über die beiden Brüder. Da rief Jesus sie zu
sich und sagte: Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker
unterdrücken und die Großen ihre Vollmacht gegen sie gebrauchen.
Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein
will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein
will, soll euer Sklave sein. Wie der Menschensohn nicht gekommen
ist, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben
hinzugeben als Lösegeld für viele. (Mt 20,17-28)( Ständige
Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher
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