Können Waldgärten den Regenwald retten, Ulrike Prinz?
In Parfüms steckt ein Stoff aus dem Amazonas – gewonnen aus dem
bedrohten Rosenholz. Ulrike Prinz ist zu den Sateré-Mawé gereist.
Die Indigenen planen in ihren Waldgärten einen nachhaltigen
Neuanfang für ein westliches Luxusgut.
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RiffReporter erzählen von ihren Recherchen: Wir sind Journalistïnnen einer Genossenschaft, die tief eintauchen in aktuelle und vernachlässigte Themen und ferne Länder, zwischen Klima, Long-COVID, Weltraum oder Tiere, die in unsere Umwelt zurückkehren.
Beschreibung
vor 5 Tagen
Die Substanz steckt im berühmten Duft von Chanel No. 5, die
Parfümindustrie nutzt den Stoff seit Jahrzehnten für ihre
Rezepturen: den Naturstoff Linalool, der aus einem Baum im
Amazonas-Regenwald stammt. Dieses sogenannte Rosenholz war
zeitweise derart gefragt, dass der Bedarf den Baum fast ausrottete.
Der Duft machte die Parfümwelt reich, aber die Wälder arm.
Riff-Autorin Ulrike Prinz erzählt in dieser Folge von ihrer Reise
in den Norden Brasiliens zu den Sateré-Mawé. Die Geschichte dieser
Indigenen ist voller Leid und kolonialer Ausbeutung. Aber nun gibt
es Hoffnung: In ihren Waldgärten, einem naturnahen Wald, pflanzen
sie viele Nutzpflanzen, darunter auch das begehrte Rosenholz. Die
Sateré-Mawé wollen es möglichst ohne Zwischenhändler vermarkten.
Die Bäume müssen längst nicht mehr abgeholzt werden, denn dank
wissenschaftlicher Studien ist klar: Auch Blätter und Zweige sind
voll vom gefragten Linalool. Das Gespräch wurde am 10. Februar 2026
aufgezeichnet.
Parfümindustrie nutzt den Stoff seit Jahrzehnten für ihre
Rezepturen: den Naturstoff Linalool, der aus einem Baum im
Amazonas-Regenwald stammt. Dieses sogenannte Rosenholz war
zeitweise derart gefragt, dass der Bedarf den Baum fast ausrottete.
Der Duft machte die Parfümwelt reich, aber die Wälder arm.
Riff-Autorin Ulrike Prinz erzählt in dieser Folge von ihrer Reise
in den Norden Brasiliens zu den Sateré-Mawé. Die Geschichte dieser
Indigenen ist voller Leid und kolonialer Ausbeutung. Aber nun gibt
es Hoffnung: In ihren Waldgärten, einem naturnahen Wald, pflanzen
sie viele Nutzpflanzen, darunter auch das begehrte Rosenholz. Die
Sateré-Mawé wollen es möglichst ohne Zwischenhändler vermarkten.
Die Bäume müssen längst nicht mehr abgeholzt werden, denn dank
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voll vom gefragten Linalool. Das Gespräch wurde am 10. Februar 2026
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