Wie sehen die Grönländer ihre Lage, Barbara Schaefer?

Wie sehen die Grönländer ihre Lage, Barbara Schaefer?

Grönland zwischen Tradition und Weltpolitik: Das Land blickt auf 2000 Jahre indigene Kultur zurück, Kolonialgeschichte und neue Machtansprüche. Barbara Schaefer erzählt im RiffPodcast aus Jahren vor Ort – über Identität, Robbenjagd, Schlittenhunde un
34 Minuten
Podcast
Podcaster
RiffReporter erzählen von ihren Recherchen: Wir sind Journalistïnnen einer Genossenschaft, die tief eintauchen in aktuelle und vernachlässigte Themen und ferne Länder, zwischen Klima, Long-COVID, Weltraum oder Tiere, die in unsere Umwelt zurückkehren.

Beschreibung

vor 3 Wochen
Grönland hat eine lange Geschichte. Von einer zweitausend Jahre
zurückreichenden indigenen Kultur über Wikinger-Siedlungen auf der
größten Insel der Erde bis zur norwegischen und dann dänischen
Kolonialzeit, in der viel Leid geschah. Seit mehr als zweihundert
Jahren gehört Grönland zu Dänemark, seit 1979 verwalten sich seine
Bewohnerinnen und Bewohner zunehmend selbst. Auch im Kalten Krieg
gab es US-Ansprüche auf die Insel. Die USA erhielten 1951 die
Erlaubnis, die Insel militärisch zu nutzen. Die von Donald Trump
formulierten Ansprüche bedeuten eine neue Eskalation. Barbara
Schaefer ist seit den 1990er Jahren mehrfach in Grönland gewesen.
Sie hat für Monate an der abgelegenen Ostküste gelebt und hat bis
heute Kontakt zu Menschen vor Ort. Im Podcast erzählt sie vom
Selbstbild der Grönländer, der Rolle von Robbenjagd und
Schlittenhunden und was es für die Menschen bedeutet, nun wieder
mal Spielball globaler Kräfte geworden zu sein. Das Gespräch wurde
am 22. Januar 2026 aufgezeichnet.

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