Faszinierende Orchideen: Vielfalt in Formen und Farben
47 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Jahren
Weltweit zählen Orchideen zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Das
ist auch kein Wunder, denn sie sind relativ anspruchslos und blühen
über einen langen Zeitraum. Es gibt Pflanzen mit Blüten, die nur
wenige Millimeter groß sind, andere Arten haben faustgroße Blüten,
die oft aussehen als bestünden sie aus zerbrechlichem
Porzellan.
Die Phalaenopsis ist wahrscheinlich die bekannteste Orchidee, die
in vielen Wohnungen auf der Fensterbank steht. Eigentlich stammt
diese Pflanze aus den tropischen Regenwäldern Südost-Asiens und
wächst dort auf Bäumen. Das dichte Blätterdach schützt sie vor
direkter Sonne, Regen trocknet an den langen Luftwurzeln schnell
wieder ab.
Für den Standort im Zimmer bedeutet das, dass direktes Sonnenlicht
in den Sommermonaten unbedingt vermieden werden sollte. Steht die
Phalaenopsis auf einer südlich ausgerichteten Fensterbank, sollte
sie von dort auf einen Tisch gestellt werden, der etwa einen Meter
vom Fenster entfernt ist. Beim Gießen (im Winter einmal pro Woche,
im Sommer zweimal pro Woche) empfiehlt sich diese Methode: Füllen
Sie den Übertopf, in dem die Orchidee steht, bis zum Rand mit
Wasser. Nach etwa 10 Minuten wird das Wasser wieder abgegossen,
denn Staunässe muss im Topf unbedingt vermieden werden, sonst
faulen die Wurzeln.
Auch wenn Pflege und Standort optimal sind, verliert die
Phalaenopsis irgendwann ihre Blüten. Der kahle und vertrocknete
Blütenstiel wird dann kurz über der dritten Verdickung
abgeschnitten. Das allein reicht aber meistens noch nicht, um die
Orchidee erneut zum Blühen zu bringen. Dazu benötigt sie in der
Regel noch einen Kältereiz. Oft hilft dabei schon der Umzug vom
eher warmen Wohnzimmer in einen etwas kühleren Raum, zum Beispiel
das Schlafzimmer.
Interessant ist auch die aus den tropischen Regionen Asiens
stammende Gruppe der Vanda-Orchideen. Diese Orchideen können ganz
ohne Substrat kultiviert werden. Die Pflanze wird zum Beispiel
einfach in eine zylindrische Vase gestellt. Hier ist das Gießen
noch einfacher: Die Vanda (vor allem auch die Wurzeln) täglich mit
kalkarmem Wasser besprühen. Im Winter kann sie auf einer
Fensterbank in Richtung Süden stehen, sobald die Tage aber wieder
länger werden, sollte sie auf eine Fensterbank in Nord- oder
Westrichtung umziehen.
Alle Podcast-Folgen von "Alles Möhre, oder was?!" im
Überblick:
https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast4722.html
https://www.ardaudiothek.de/sendung/garten-alles-moehre-oder-was/74769062/
Mehr Gartentipps:
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zimmerpflanzen/Phalaenopsis-Orchideen-in-unzaehligen-Farben-und-Groessen,phalaenopsis108.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zimmerpflanzen/Orchideen-pflegen-Darauf-kommt-es-beim-Giessen-und-Duengen-an,orchideen159.html
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/zimmerpflanzen/Orchideen-umtopfen-So-gehts,umtopfen110.html
ist auch kein Wunder, denn sie sind relativ anspruchslos und blühen
über einen langen Zeitraum. Es gibt Pflanzen mit Blüten, die nur
wenige Millimeter groß sind, andere Arten haben faustgroße Blüten,
die oft aussehen als bestünden sie aus zerbrechlichem
Porzellan.
Die Phalaenopsis ist wahrscheinlich die bekannteste Orchidee, die
in vielen Wohnungen auf der Fensterbank steht. Eigentlich stammt
diese Pflanze aus den tropischen Regenwäldern Südost-Asiens und
wächst dort auf Bäumen. Das dichte Blätterdach schützt sie vor
direkter Sonne, Regen trocknet an den langen Luftwurzeln schnell
wieder ab.
Für den Standort im Zimmer bedeutet das, dass direktes Sonnenlicht
in den Sommermonaten unbedingt vermieden werden sollte. Steht die
Phalaenopsis auf einer südlich ausgerichteten Fensterbank, sollte
sie von dort auf einen Tisch gestellt werden, der etwa einen Meter
vom Fenster entfernt ist. Beim Gießen (im Winter einmal pro Woche,
im Sommer zweimal pro Woche) empfiehlt sich diese Methode: Füllen
Sie den Übertopf, in dem die Orchidee steht, bis zum Rand mit
Wasser. Nach etwa 10 Minuten wird das Wasser wieder abgegossen,
denn Staunässe muss im Topf unbedingt vermieden werden, sonst
faulen die Wurzeln.
Auch wenn Pflege und Standort optimal sind, verliert die
Phalaenopsis irgendwann ihre Blüten. Der kahle und vertrocknete
Blütenstiel wird dann kurz über der dritten Verdickung
abgeschnitten. Das allein reicht aber meistens noch nicht, um die
Orchidee erneut zum Blühen zu bringen. Dazu benötigt sie in der
Regel noch einen Kältereiz. Oft hilft dabei schon der Umzug vom
eher warmen Wohnzimmer in einen etwas kühleren Raum, zum Beispiel
das Schlafzimmer.
Interessant ist auch die aus den tropischen Regionen Asiens
stammende Gruppe der Vanda-Orchideen. Diese Orchideen können ganz
ohne Substrat kultiviert werden. Die Pflanze wird zum Beispiel
einfach in eine zylindrische Vase gestellt. Hier ist das Gießen
noch einfacher: Die Vanda (vor allem auch die Wurzeln) täglich mit
kalkarmem Wasser besprühen. Im Winter kann sie auf einer
Fensterbank in Richtung Süden stehen, sobald die Tage aber wieder
länger werden, sollte sie auf eine Fensterbank in Nord- oder
Westrichtung umziehen.
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