Chronische Schmerzen - trotz Neuropathie auf 6961 Meter hoch
Geschädigte Nerven erschweren das Fühlen und Bewegen,
beeinträchtigen den Alltag stark. Isabel Hotz hat sich davon nicht
unterkriegen lassen und sich an einen 6961 Meter hohen Berg gewagt.
«Puls» begleitet ihren Weg, beleuchtet Therapien und zeigt, wa ...
36 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 4 Tagen
Geschädigte Nerven erschweren das Fühlen und Bewegen,
beeinträchtigen den Alltag stark. Isabel Hotz hat sich davon nicht
unterkriegen lassen und sich an einen 6961 Meter hohen Berg gewagt.
«Puls» begleitet ihren Weg, beleuchtet Therapien und zeigt, was das
Leben mit Neuropathie erträglicher macht. Gestörte Nerven,
unsicherer Alltag Die Nerven in Armen und Beinen ermöglichen es, zu
fühlen, sich zu bewegen und den eigenen Körper im Raum
wahrzunehmen. Sind die Nervenleitungen geschädigt, werden
Berührung, Druck, Temperatur, Schmerz und Lageempfinden nicht mehr
zuverlässig weitergemeldet und das Leben gerät aus den Fugen:
Unsicherheit beim Gehen, Muskelschwäche, Taubheit, Kribbeln sowie
brennende oder stechende Schmerzen prägen den Alltag im Zeichen
einer Neuropathie. Ein Leben wie zuvor ist oft kaum mehr machbar.
Gipfelsturm trotz Nervenschädigung Nach Jahren quälender
Rückenschmerzen und zahlreicher Operationen hat sich Isabel Hotz
aus völliger Immobilität – inklusive Suizidgedanken – zurück ins
Leben gekämpft und bis in hochalpine Höhen vorgearbeitet: Trotz
einer Nervenschädigung im rechten Bein hat sie den fast 7000 Meter
hohen Aconcagua in Argentinien ins Visier genommen. Ihr Gipfelsturm
steht exemplarisch für das Ringen um ein Ziel trotz Krankheit – ein
Weg, der Mut, Ausdauer und enorme Willenskraft verlangt. Sie zeigt,
dass körperliche Grenzen nicht das Ende bedeuten müssen, sondern
ein Antrieb sein können, über sich hinauszuwachsen. Den Schmerz
bekämpfen oder annehmen? Die Medikamente, die bei Nervenschmerzen
zum Einsatz kommen, haben es in sich: Opioide können abhängig
machen, Wirkstoffe wie Pregabalin beeinflussen mitunter die
Persönlichkeit. Ergänzend werden auch Antidepressiva oder
Chili-Pflaster eingesetzt. Einen anderen Weg geht die
psychosomatische Schmerztherapie: Sie hilft dem Gehirn, den Schmerz
nicht zu bekämpfen, sondern anzunehmen und im Alltag zu
integrieren. Ganz verschwindet er zwar nicht, doch er rückt in den
Hintergrund – und wird weniger belastend. «Puls» ordnet ein.
Massarbeit für mehr Stabilität im Alltag Schienen, Einlagen und
speziell angepasste Schuhe: Es gibt zahlreiche Hilfsmittel, die
neuropathisch beeinträchtigte Füsse nicht nur am Berg, sondern auch
im Alltag stabilisieren. «Puls» besucht die Werkstatt von
BalgristTec und zeigt, wie orthopädische Unterstützungen
individuell und passgenau angefertigt werden. «Puls»-Chat zum
Umgang mit neuropathischen Schmerzen Haben Sie einen
neuropathischen Fuss und stürzen deswegen oft? Schwindet ihre
Muskelkraft aufgrund der Neuropathie? Kommen Sie nicht klar mit den
neuropathischen Schmerzen? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00
bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht
werden.
beeinträchtigen den Alltag stark. Isabel Hotz hat sich davon nicht
unterkriegen lassen und sich an einen 6961 Meter hohen Berg gewagt.
«Puls» begleitet ihren Weg, beleuchtet Therapien und zeigt, was das
Leben mit Neuropathie erträglicher macht. Gestörte Nerven,
unsicherer Alltag Die Nerven in Armen und Beinen ermöglichen es, zu
fühlen, sich zu bewegen und den eigenen Körper im Raum
wahrzunehmen. Sind die Nervenleitungen geschädigt, werden
Berührung, Druck, Temperatur, Schmerz und Lageempfinden nicht mehr
zuverlässig weitergemeldet und das Leben gerät aus den Fugen:
Unsicherheit beim Gehen, Muskelschwäche, Taubheit, Kribbeln sowie
brennende oder stechende Schmerzen prägen den Alltag im Zeichen
einer Neuropathie. Ein Leben wie zuvor ist oft kaum mehr machbar.
Gipfelsturm trotz Nervenschädigung Nach Jahren quälender
Rückenschmerzen und zahlreicher Operationen hat sich Isabel Hotz
aus völliger Immobilität – inklusive Suizidgedanken – zurück ins
Leben gekämpft und bis in hochalpine Höhen vorgearbeitet: Trotz
einer Nervenschädigung im rechten Bein hat sie den fast 7000 Meter
hohen Aconcagua in Argentinien ins Visier genommen. Ihr Gipfelsturm
steht exemplarisch für das Ringen um ein Ziel trotz Krankheit – ein
Weg, der Mut, Ausdauer und enorme Willenskraft verlangt. Sie zeigt,
dass körperliche Grenzen nicht das Ende bedeuten müssen, sondern
ein Antrieb sein können, über sich hinauszuwachsen. Den Schmerz
bekämpfen oder annehmen? Die Medikamente, die bei Nervenschmerzen
zum Einsatz kommen, haben es in sich: Opioide können abhängig
machen, Wirkstoffe wie Pregabalin beeinflussen mitunter die
Persönlichkeit. Ergänzend werden auch Antidepressiva oder
Chili-Pflaster eingesetzt. Einen anderen Weg geht die
psychosomatische Schmerztherapie: Sie hilft dem Gehirn, den Schmerz
nicht zu bekämpfen, sondern anzunehmen und im Alltag zu
integrieren. Ganz verschwindet er zwar nicht, doch er rückt in den
Hintergrund – und wird weniger belastend. «Puls» ordnet ein.
Massarbeit für mehr Stabilität im Alltag Schienen, Einlagen und
speziell angepasste Schuhe: Es gibt zahlreiche Hilfsmittel, die
neuropathisch beeinträchtigte Füsse nicht nur am Berg, sondern auch
im Alltag stabilisieren. «Puls» besucht die Werkstatt von
BalgristTec und zeigt, wie orthopädische Unterstützungen
individuell und passgenau angefertigt werden. «Puls»-Chat zum
Umgang mit neuropathischen Schmerzen Haben Sie einen
neuropathischen Fuss und stürzen deswegen oft? Schwindet ihre
Muskelkraft aufgrund der Neuropathie? Kommen Sie nicht klar mit den
neuropathischen Schmerzen? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00
bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht
werden.
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