#141 Prävention statt Eskalation: mehr Sicherheit im Klinikalltag

#141 Prävention statt Eskalation: mehr Sicherheit im Klinikalltag

Deeskalationskonzepte im Krankenhaus
27 Minuten

Beschreibung

vor 1 Woche
Gewalt am Arbeitsplatz gehört für viele Beschäftigte im
Gesundheitswesen zum Alltag – von verbaler Aggression bis hin zu
körperlichen Übergriffen. Umso wichtiger sind Schutz- und
Deeskalationskonzepte, die nicht nur auf dem Papier stehen, sondern
im Ernstfall wirklich helfen. Zu Gast ist Ole Rehmeyer,
Deeskalationstrainer am BG Klinikum Hamburg. Er erklärt, wie ein
strukturiertes Deeskalationsmanagement aussehen kann und warum es
dafür mehr braucht als ein paar Trainings. Gemeinsam mit Moderator
Ralf Podszus spricht er darüber, wie Gewaltprävention als fester
Teil von Arbeitsschutz und Organisationsverantwortung funktioniert:
mit klaren Zuständigkeiten, einer verlässlichen Meldekultur und
gezielter Nachsorge. Und mit dem Anspruch, Betroffene nach einem
Vorfall nicht allein zu lassen. Deeskalation beginnt oft lange vor
der akuten Situation, nämlich dort, wo Abläufe, Kommunikation und
Strukturen Stress und Frust entweder verstärken oder Konflikte
frühzeitig abfangen. Aus der Praxis berichtet Ole, wie
Gefährdungsanalysen, Begehungen „mit Gewaltbrille“ und konkrete
Maßnahmen wie Alarmierungswege oder technische Lösungen (z. B.
stille Alarme) Teams unterstützen, besonders dort, wo es schnell
gehen muss, zum Beispiel in der Notaufnahme.

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