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Beschreibung
vor 3 Monaten
Meta von Salis (1855–1929) war eine der frühesten und
konsequentesten Stimmen für politische Gleichberechtigung in der
Schweiz. Bereits 1887 forderte sie öffentlich das
Frauenstimmrecht – Jahrzehnte bevor es 1971 eingeführt wurde.
Doch ihr Ansatz war bemerkenswert: Sie argumentierte nicht aus
kollektiver Empörung, sondern aus staatsbürgerlicher
Verantwortung. Für sie beruhte Gleichberechtigung auf Bildung,
Urteilskraft und Charakter. Nicht das Geschlecht, sondern die
geistige Reife entscheide über politische Würde.
In dieser Folge geht es um eine oft übersehene Pionierin, ihre
Beziehung zu Friedrich Nietzsche, ihre Entwicklung im
Spannungsfeld von Liberalismus und Nationaldenken – und die
Frage, was ihr radikal individueller Ansatz heute noch bedeutet.
Eine Folge über Freiheit, Verantwortung und die Ernsthaftigkeit
politischer Mündigkeit.
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