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Episoden

1 Stunde 21 Minuten
Wie sicher ist die Schweiz wirklich? Und was geschieht, wenn morgen Raketen oder Drohnen unsere kritische Infrastruktur angreifen?

«Da wird es dunkel», warnt Tom Vogel. Der Unternehmer, Oberstleutnant im Generalstab, Kommandant eines Cyberbataillons, Chefredaktor des «Schweizer Soldat» und Präsident der Generalstabsoffiziersgesellschaft sieht erhebliche Lücken in der schweizerischen Landesverteidigung.

In der 201. Folge des Stoischen Piraten spreche ich mit Tom Vogel über die gefährliche Illusion der Sicherheit, jahrzehntelange Versäumnisse in der Verteidigungspolitik und die Frage, weshalb die Schweiz dringend einen wirksamen Schutzschirm gegen Raketen und Drohnen braucht.

Mit der Petition «Schutzschirm Schweiz» fordert ein breit abgestütztes Komitee, rasch mindestens vier Milliarden Franken für zusätzliche Luftverteidigungssysteme bereitzustellen. Doch reicht das? Und woher soll das Geld kommen?

Wir diskutieren unter anderem:

Schutzschirm Schweiz: Warum ist unsere Luftverteidigung ungenügend, und wie schnell können wir sie verbessern?

Vier Milliarden als erster Schritt: Weshalb könnte eine glaubwürdige Verteidigung ein Vielfaches kosten?

Patriot und Rüstungsbeschaffung: Warum führen Lieferengpässe und langwierige Verfahren zu gefährlichen Verzögerungen?

Hybride Kriegsführung: Ist die Schweiz bereits Ziel von Angriffen, ohne dass wir uns dessen bewusst sind?

Kriegsmaterialgesetz: Weshalb ist eine funktionierende Schweizer Rüstungsindustrie für unsere Sicherheit und Unabhängigkeit entscheidend?

Politische Verantwortung: Setzen Bundesrat und Parlament die richtigen Prioritäten?

Tom Vogel spricht Klartext über die Verwundbarkeit unseres Landes, politische Bequemlichkeit und die Notwendigkeit, Sicherheit wieder ernst zu nehmen.

Ein spannendes, pointiertes Gespräch über Landesverteidigung, Verantwortung, wirtschaftliche Unabhängigkeit und die Zukunft der Schweiz.

«Ich glaube, wir sind viel verletzlicher, als wir meinen.» – Tom Vogel

️ Petition Schutzschirm Schweiz:

https://www.schutzschirm.ch

Der Stoische Pirat – mit Mathias Müller.

Auf der Suche nach dem Schatz des guten Lebens.

#SchutzschirmSchweiz #TomVogel #SchweizerArmee #Landesverteidigung #Sicherheitspolitik #Kriegsmaterialgesetz
24 Minuten
Die Intoleranz der Toleranten – und warum das Pendel zurückschlägt

Hat ausgerechnet der Kampf gegen Intoleranz unsere Gesellschaft intoleranter gemacht?

Politische Korrektheit, Wokeness und moralische Ausgrenzung sollten Diskriminierung bekämpfen. Doch haben sie stattdessen die Polarisierung verstärkt und radikale politische Gegenbewegungen befeuert?

Und was passiert, wenn das Pendel zurückschlägt? Droht uns nun eine neue Intoleranz – diesmal von rechts?

In dieser Folge des Stoischen Piraten spreche ich über Meinungsfreiheit, politische Doppelmoral und die gefährliche Versuchung, anderen vorzuschreiben, was sie denken und sagen dürfen.

#Meinungsfreiheit #Polarisierung #Toleranz
2 Stunden
150 Meter freier Fall. 41 gebrochene Knochen. Danach war Steven Mack blind. Heute sagt er: «Wie kann ich noch mehr Glück haben?»

Steven Mack ist einer der aussergewöhnlichsten Menschen, die ich bisher im Podcast zu Gast hatte.

Mit 20 Jahren stürzt er beim Brückenspringen rund 150 Meter ungebremst in einen Wald. Er überlebt. Doch als er aus dem Koma erwacht, ist er blind.

Was danach kommt, ist keine Geschichte über Selbstmitleid oder Schuldzuweisungen. Steven beginnt wieder zu klettern, fährt Fahrrad, trainiert hart und sucht weiterhin seine Grenzen. Vor allem aber entwickelt er eine bemerkenswerte Haltung gegenüber dem Leben:

«Ich bin nicht schuld, aber ich will Verantwortung übernehmen.»

In dieser Folge von «Der Stoische Pirat» sprechen wir über seinen Unfall, Blindheit, Angst und Mut, Verantwortung, Glück und die Frage, was ein gutes Leben ausmacht.

Und wir sprechen über sein neues Buch «Der Goldfahrer».

Die Idee dahinter ist ebenso einfach wie faszinierend: Steven nutzte seinen Begleitausweis im Zug, um mit völlig fremden Menschen ins Gespräch zu kommen. Menschen erzählten ihm Dinge, die sie teilweise kaum jemandem erzählt hatten – von Liebe, Gewalt, Gefängnis, Familie, Einsamkeit, psychischen Krisen und den kleinen Absurditäten des Alltags.

Steven kann sein Gegenüber nicht nach Kleidung, Aussehen oder Status beurteilen. Er muss zuhören.

Und vielleicht erzählen ihm die Menschen gerade deshalb so viel, weil er blind ist.

Aus diesen Begegnungen entstand "Der Goldfahrer" – und eine Erkenntnis, die in einer Zeit von Smartphones, Social Media und Kopfhörern fast schon radikal wirkt:

«Wir sind gegenseitig die spannendsten Podcasts.»

Ein Gespräch über einen Mann, der sein Augenlicht verloren hat, ohne seine Neugier auf die Welt zu verlieren.

Und über die vielleicht wichtigste Erkenntnis seines neuen Buches:

Jeder Mensch hat eine Geschichte.

️ Steven Mack zu Gast bei Der Stoische Pirat.

Besuchen Sie auch meine Webseite:

https://www.muellermathias.ch/

Wenn Ihnen der Podcast gefällt, dann spenden Sie mir doch ein oder mehrere Kaffees:

https://buymeacoffee.com/stoicpirate
1 Stunde 18 Minuten
Was würdest du bereuen, wenn morgen plötzlich Schluss wäre?

Gerhard „Geri“ Amacher ist Höhlenforscher, Geologe, Unternehmer und Abenteurer. Er hat Weltrekorde aufgestellt, Zehntausende Menschen unter die Erde geführt und Dinge gewagt, die sich die meisten von uns kaum vorstellen können.

Und trotzdem sagt er heute: Manchmal fehlte ihm der Mut genau dort, wo er am wichtigsten gewesen wäre – im eigenen Leben.

Fünfeinhalb Jahre nach seinem ersten Besuch beim Stoischen Piraten ist Gerry zurück. Inzwischen hat er seinen Weltrekord geschafft und ein Buch geschrieben. Doch gerade der Erfolg brachte eine überraschende Erkenntnis: Er war erfolgreich – aber nicht erfüllt.

Aus unserem Gespräch sind mir fünf Gedanken besonders geblieben:

1. Erfolg ist nicht Erfüllung.

Du kannst ein grosses Ziel erreichen, Anerkennung bekommen und trotzdem merken: Das allein macht noch kein gutes Leben.

2. Das grössere Risiko ist manchmal nicht das Scheitern – sondern es nie versucht zu haben.

Geri erzählt von Chancen, die er verstreichen liess. Besonders von einer Reise mit seinem Vater, die nie stattfand. Manche Möglichkeiten kommen nicht wieder.

3. Wir leben, als hätten wir unendlich viel Zeit.

Bei einem Beinahe-Unfall am Berg glaubte Geri für einen Moment, dass er sterben würde. Sein Gedanke galt nicht seinen Erfolgen, sondern dem letzten Streit mit seiner Frau. Was, wenn das tatsächlich das letzte Gespräch gewesen wäre?

4. Freiheit bedeutet Selbstbestimmung.

Nicht möglichst viel zu besitzen, sondern entscheiden zu können: Was will ich tun? Mit wem? Wann? Und vielleicht noch wichtiger: Was will ich nicht mehr tun?

5. Lebensfreude ist eine Entscheidung.

Wir können nicht alles kontrollieren, was uns geschieht. Aber wir können entscheiden, wie wir damit umgehen und wie viel Verantwortung wir für unser eigenes Leben übernehmen.

Wir sprechen über Mut und Reue, Tod und Freundschaft, den goldenen Käfig, Beziehungen, Führung, Freiheit – und über die Frage, warum wir wichtige Dinge so oft auf später verschieben.

Gerris neues Buch heisst „Hätte ich doch nur“. Ein Titel, der auch über diesem Gespräch stehen könnte.

Denn vielleicht ist die entscheidende Frage nicht, was wir eines Tages erreicht haben.

Sondern:

Was wollen wir nicht eines Tages mit den Worten beginnen müssen: „Hätte ich doch nur …“?

️ Der Stoische Pirat mit Gerhard Amacher
1 Stunde 33 Minuten
What happens when you stop following the path you’re supposed to take — and start seeing the world for yourself?

Malcolm Blair, 63, from Saint John, New Brunswick, has lived several lives in one.

He studied at Princeton, worked for Merrill Lynch in Manhattan, entered the commercial fishing business in the North Atlantic, built houses - and then, at 29, walked away from conventional life.

With his girlfriend, two bicycles and a one-way ticket to Glasgow, he set off on what they thought might be a one-year adventure.

They returned to Canada more than five years later.

In this episode of "The Stoic Pirate", Malcolm tells extraordinary stories from that journey: encounters with remarkable kindness and extreme poverty, a situation in Russia where he thought he was living the final 30 seconds of his life, and the terrifying moment in Africa when a man put a gun to his head and pulled the trigger.

But this conversation is about much more than adventure.

It is about happiness, fear, curiosity, success, failure, taking risks, meeting strangers — and refusing to become cynical.

After seeing both the best and the worst of humanity, Malcolm still believes:

“There’s just as much good in the world as there ever was.”

His advice?

“Go and see for yourself.”

A conversation about living differently, staying curious - and what it really means to live a successful life.
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Über diesen Podcast

Der stoische Pirat ist auf der Suche nach dem Schatz des guten Lebens. Er trifft auf seiner Reise auf philosophische, psychologische und politische Fragen. Die Absicht der stoischen Piraten ist es zum kritischen Nachdenken anzuregen und zu mehr Menschlichkeit, Grossmütigkeit und Zivilcourage zu motivieren. Die Piraten gaben sich nicht mit den herrschenden gesellschaftlichen Normen zufrieden, sie stellten in Frage und versuchten neue Wege zu gehen. Der Podcast richtet sich an offene Menschen, an Querdenker, an solche, denen die heutige Streit- und Diskussionskultur zu einfältig, rechthaberisch und politisch korrekt geworden ist.
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„Der stoische Pirat“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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