Spitzbergen - Leben am Limit der Arktis

Spitzbergen - Leben am Limit der Arktis

33 Minuten

Beschreibung

vor 6 Tagen
Der Name Spitzbergen oder Svalbard bedeutet "Kalte Küste" und wird
erstmals in isländischen Texten des 12. Jahrhunderts erwähnt.
Die Region besteht aus über 400 Inseln, ist etwa so groß wie
Kroatien, hat aber nur rund 3.000 Einwohner.
Im Sommer ist es 24 Stunden hell, im Winter dunkel, dann sinkt die
Temperatur auf durchschnittlich 25 Grad unter null.
Die Mørketid, die dunkle Zeit, dauert von Ende Oktober bis Mitte
Februar. Im Hochwinter wird es nicht einmal dämmrig, auch nicht
mittags um zwölf.

Kaum eine andere Gegend der Welt ist so eng mit dem Eisbären
verbunden wie Spitzbergen. Im Hauptort Longyearbyen wird alles mit
dem Konterfei des "Königs der Arktis" beworben, vom lokalen Bier
bis hin zum Supermarkt des Ortes. Die Population der Eisbären ist
bislang nicht zurückgegangen – trotz des Klimawandels.

Große Teile Spitzbergens stehen unter Naturschutz, seit 1973 hat
Norwegen verschiedene Naturparks und -reservate eingerichtet, die
auch die Küstengewässer mit einbeziehen. Doch der Klimawandel hat
auch Spitzbergen erreicht.
Das schmelzende Eis, der Anstieg des Meeresspiegels und der Verlust
der Lebensräume bedrohen nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt,
sondern haben auch direkte Auswirkungen auf die Menschen, die in
dieser Region leben.

Michael Marek war für uns dort.

https://www.ardmediathek.de/video/maretv/fruehling-auf-spitzbergen/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjMzOTcxOF9nYW56ZVNlbmR1bmc

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