17 Jahre ohne Ferien: Der Arzt, der sich zu Tode arbeitete

17 Jahre ohne Ferien: Der Arzt, der sich zu Tode arbeitete

Urs Schwarz war Neurologe – erfolgreich und pflichtbewusst. Bis er erkrankt und an den Folgen übermässiger Arbeit stirbt. Wie kann es soweit kommen? Und warum hat es keiner verhindert?
36 Minuten

Beschreibung

vor 4 Tagen

50 Tage vor seiner Pension stirbt Urs Schwarz . An den Folgen
übermässiger Arbeit.


Urs Schwarz war Neurologe, eine Koryphäe auf seinem Fachgebiet .
Beliebt und immer zur Stelle, wenn es ihn braucht. Er arbeitet
jahrelang, ohne einen Ferientag zu beziehen. Bis es zu spät ist.


Gegen die Vorgesetzten von Schwarz wurde ein Strafverfahren wegen
fahrlässiger Tötung eröffnet. Vor rund einem Jahr wurde es
eingestellt.


Was bleibt, sind viele offene Fragen: Wie kann es so weit kommen,
dass sich ein Mensch zu Tode arbeitet? Warum haben ihn seine
Vorgesetzten nicht gestoppt? Was bedeutet sein Tod für seine
Familie ?


Catherine Boss und Thomas Knellwolf vom Tamedia Recherchedesk
haben sich intensiv mit Urs Schwarz und seinem Leben
auseinandergesetzt – und mit seinen Angehörigen gesprochen. In
der neuesten Folge von «Apropos» erzählen sie seine Geschichte.


Host: Alexandra Aregger


Produzentin: Valeria Mazzeo


Die ganze Geschichte von Urs Schwarz zum Lesen



Teil 1: Urs Schwarz machte 17 Jahre lang keine
Ferien – «zu jeder Zusatztätigkeit bereit», lobte der Chef

Teil 2: «Es kam immer mehr Druck und er hat alles gemacht»


Teil 3: «Dad, Du wirst sterben»



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an podcasts@tamedia.ch


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