Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 4 Monaten
Diese Ausgabe des Podcasts ist eine Art Bilanz und ein Ausblick
nach vier Jahren Ukraine-Krieg. Für Ex-Nato-General Erhard Bühler
ist klar, dass Russland keines seiner politisch-strategischen Ziele
erreicht hat. Zur Zeit bestünden auch keine Anzeichen, dass
Russland sie in nächster Zeit durch militärische Operationen
erreichen könne. Im Gegenteil: Wesentliche politische und
strategische Faktoren hätten sich objektiv
verschlechtert. Bühler verweist darauf, dass Finnland und
Schweden NATO-Mitglieder geworden seien, dass Russland Verbündete
wie Syrien und damit den Mittelmeerstützpunkt und nun Venezuela
verloren habe, dass Russland nur noch Juniorpartner Chinas sei und
das Indien beginne, sich abzuwenden, dass die Bündnistreue der
zentralasiatischen und Kaukasus-Staaten bröckele und dass die
Ukraine heute besser gerüstet sei als je zuvor. Fazit Bühler: "Wenn
man das so betrachtet und die Lage an den russischen Kriegszielen
misst, dann hat Russland den Krieg mit Stand von heute
politisch-strategisch bereits verloren." Für den Ex-General
stellt sich nach vier Jahren Krieg die Frage: Können die Ukrainer
das noch lange durchhalten? Seine Antwort: Ja, weil sie keine
bessere Alternative sehen. Und die zweite Frage für ihn ist:
Können wir, die Unterstützer der Ukraine, trotz Ausfalls der USA
das noch lange durchhalten? Ja, weil wir es müssen und angesichts
unserer Wirtschaftskraft auch leisten können. "Man lässt ein
angegriffenes Volk in Europa nicht im Stich." Außerdem würde sich
die Sicherheitslage in Europa erheblich verschlechtern. Welche
Prognose würde Erhard Bühler abgeben, wo wir in einem Jahr stehen,
fünf Jahr nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine. Er entwirft
drei Szenarien: Erste Szenario: Der Krieg geht auch im fünften Jahr
weiter und Bühler fürchtet, dieses Szenario ist das
wahrscheinlichste. Zweites Szenario: Die Europäer lassen in
ihrer Unterstützung nach oder die Trump-Administration zwingt die
Ukraine zu Kompromissen, die einem Diktatfrieden gleichkommen. Das
ist für Bühler hoffentlich unwahrscheinlich, weil es
letztlich eine Niederlage der Ukraine wäre. Gleichzeitig
wäre es das riskanteste Szenario, weil Europa, aber auch die USA
Sicherheitsgarantien geben müssten und sie bei einem Bruch des
Waffenstillstands in einen Krieg gezogen würden. Drittes Szenario:
Das ist ein gerechter und nachhaltiger Frieden. Das wäre das beste
Szenario aber leider auch der unwahrscheinlichste Fall,
mindestens solange Putin an der Macht ist. Wenn Sie
Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie
kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von
"Was tun, Herr General?" ist für den 4. März 2026 geplant.
nach vier Jahren Ukraine-Krieg. Für Ex-Nato-General Erhard Bühler
ist klar, dass Russland keines seiner politisch-strategischen Ziele
erreicht hat. Zur Zeit bestünden auch keine Anzeichen, dass
Russland sie in nächster Zeit durch militärische Operationen
erreichen könne. Im Gegenteil: Wesentliche politische und
strategische Faktoren hätten sich objektiv
verschlechtert. Bühler verweist darauf, dass Finnland und
Schweden NATO-Mitglieder geworden seien, dass Russland Verbündete
wie Syrien und damit den Mittelmeerstützpunkt und nun Venezuela
verloren habe, dass Russland nur noch Juniorpartner Chinas sei und
das Indien beginne, sich abzuwenden, dass die Bündnistreue der
zentralasiatischen und Kaukasus-Staaten bröckele und dass die
Ukraine heute besser gerüstet sei als je zuvor. Fazit Bühler: "Wenn
man das so betrachtet und die Lage an den russischen Kriegszielen
misst, dann hat Russland den Krieg mit Stand von heute
politisch-strategisch bereits verloren." Für den Ex-General
stellt sich nach vier Jahren Krieg die Frage: Können die Ukrainer
das noch lange durchhalten? Seine Antwort: Ja, weil sie keine
bessere Alternative sehen. Und die zweite Frage für ihn ist:
Können wir, die Unterstützer der Ukraine, trotz Ausfalls der USA
das noch lange durchhalten? Ja, weil wir es müssen und angesichts
unserer Wirtschaftskraft auch leisten können. "Man lässt ein
angegriffenes Volk in Europa nicht im Stich." Außerdem würde sich
die Sicherheitslage in Europa erheblich verschlechtern. Welche
Prognose würde Erhard Bühler abgeben, wo wir in einem Jahr stehen,
fünf Jahr nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine. Er entwirft
drei Szenarien: Erste Szenario: Der Krieg geht auch im fünften Jahr
weiter und Bühler fürchtet, dieses Szenario ist das
wahrscheinlichste. Zweites Szenario: Die Europäer lassen in
ihrer Unterstützung nach oder die Trump-Administration zwingt die
Ukraine zu Kompromissen, die einem Diktatfrieden gleichkommen. Das
ist für Bühler hoffentlich unwahrscheinlich, weil es
letztlich eine Niederlage der Ukraine wäre. Gleichzeitig
wäre es das riskanteste Szenario, weil Europa, aber auch die USA
Sicherheitsgarantien geben müssten und sie bei einem Bruch des
Waffenstillstands in einen Krieg gezogen würden. Drittes Szenario:
Das ist ein gerechter und nachhaltiger Frieden. Das wäre das beste
Szenario aber leider auch der unwahrscheinlichste Fall,
mindestens solange Putin an der Macht ist. Wenn Sie
Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie
kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von
"Was tun, Herr General?" ist für den 4. März 2026 geplant.
Weitere Episoden
43 Minuten
vor 2 Tagen
39 Minuten
vor 3 Tagen
32 Minuten
vor 1 Woche
44 Minuten
vor 1 Woche
38 Minuten
vor 2 Wochen
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.