Alles zu seiner Zeit: Die schwierige Suche nach dem richtigen Timing
55 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Tagen
Manchmal wünscht man sich die Zeiten ohne Uhr zurück, wo man anhand
des Sonnenstandes ungefähr berechnen konnte, wieviel Zeit des Tages
schon hinter einem lag. Und wenn die Sonne untergegangen war, dann
war halt Abend. Heute gibt es sogar Atomuhren, die gar keine
Spielräume mehr zulassen. Pünktlichkeit ist zu einer Tugend
geworden und jemanden warten zu lassen, ist ja auch unverschämt.
Man raubt dem anderen Zeit. So wird es empfunden. Manchmal hat
dieser kleine Zeitraub aber auch Vorteile. So manche Entdeckung
wäre nicht gemacht worden, wenn man nicht zu lange gewartet oder
die Zeit vergessen hätte. Sollten wir vielleicht manchmal weniger
akkurat sein, für mehr Lebensfreude? Wir wollen das vertiefen mit
dem Vorstandsvorsitzenden der Knigge Gesellschaft, Clemens Graf von
Hoyos, mit dem Zeitforscher Jonas Geissler, dem Sozialarbeiter
Manfred Bolte, der Sterbebegleiterin Christiane zu Salm und mit
Verena Kleinmann, Host des Podcasts “(K)ein Kinderwunsch”.
Podcast-Tipp: hr2 - Dokumentation und Reportage Wie schön wäre es,
wenn wir anstandslos das tun würden, was eigentlich gut für uns
wäre, was wir immer schon in Angriff nehmen wollten oder sollten.
Doch lieber schieben wir unsere Pläne auf die lange Bank. Disziplin
genießt bei uns seit langem kein großes Ansehen. Zu stark haftet
ihr das Stigma von Abrichtung und Drill an. Doch wie es schon bei
Marc Aurel heißt: Der Mensch muss von innen mit Säulen und Bögen
gestützt sein, sonst zerfällt der "Tempel" zu Staub. Das Feature
wirft einen Blick auf die alte, aber nicht veraltete Tugend.
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:b2790024bd05617a/
des Sonnenstandes ungefähr berechnen konnte, wieviel Zeit des Tages
schon hinter einem lag. Und wenn die Sonne untergegangen war, dann
war halt Abend. Heute gibt es sogar Atomuhren, die gar keine
Spielräume mehr zulassen. Pünktlichkeit ist zu einer Tugend
geworden und jemanden warten zu lassen, ist ja auch unverschämt.
Man raubt dem anderen Zeit. So wird es empfunden. Manchmal hat
dieser kleine Zeitraub aber auch Vorteile. So manche Entdeckung
wäre nicht gemacht worden, wenn man nicht zu lange gewartet oder
die Zeit vergessen hätte. Sollten wir vielleicht manchmal weniger
akkurat sein, für mehr Lebensfreude? Wir wollen das vertiefen mit
dem Vorstandsvorsitzenden der Knigge Gesellschaft, Clemens Graf von
Hoyos, mit dem Zeitforscher Jonas Geissler, dem Sozialarbeiter
Manfred Bolte, der Sterbebegleiterin Christiane zu Salm und mit
Verena Kleinmann, Host des Podcasts “(K)ein Kinderwunsch”.
Podcast-Tipp: hr2 - Dokumentation und Reportage Wie schön wäre es,
wenn wir anstandslos das tun würden, was eigentlich gut für uns
wäre, was wir immer schon in Angriff nehmen wollten oder sollten.
Doch lieber schieben wir unsere Pläne auf die lange Bank. Disziplin
genießt bei uns seit langem kein großes Ansehen. Zu stark haftet
ihr das Stigma von Abrichtung und Drill an. Doch wie es schon bei
Marc Aurel heißt: Der Mensch muss von innen mit Säulen und Bögen
gestützt sein, sonst zerfällt der "Tempel" zu Staub. Das Feature
wirft einen Blick auf die alte, aber nicht veraltete Tugend.
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:b2790024bd05617a/
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