Ohne Leistung wertvoll: Tiere, Beziehung und Haltung im tiergestützten Kontext
25 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Tagen
16. Folge: „Warum haben wir eigentlich Esel und Kaninchen auf dem
Lernhof? Die machen doch gar nichts Sinnvolles wie die Hühner,
die Eier legen.“
Mit dieser ehrlichen Kinderfrage starten wir in die neue Folge
von der tiergestützte Podcast – und tauchen tief ein in
das Thema Leistung, Wert und bedingungslose Beziehung in der
tiergestützten Intervention.
Was bedeutet überhaupt „sinnvoll“? Warum muss ein Tier etwas
leisten? Und nach welchen Kriterien entscheiden wir, welche
Tierarten wir in unserer Arbeit einsetzen und mit uns leben
lassen?
Wir sprechen darüber, dass unsere Tiere nicht wegen besonderer
Fähigkeiten oder Leistungen bei uns sind, sondern aufgrund von
Beziehung, Bindung und Liebe. Wir werfen einen Blick auf kranke
Tiere oder Tiere mit Einschränkungen – und darauf, warum ihr Wert
niemals von ihrer „Nützlichkeit“ abhängt.
Gleichzeitig übertragen wir diese Gedanken auf unsere
Klient*innen, die in einer Leistungsgesellschaft aufwachsen, in
Schulen, die stark auf Bewertung und Funktion ausgerichtet sind.
Was bedeutet es für Kinder und Jugendliche, wenn Tiere einfach
sein dürfen – ohne etwas leisten zu müssen?
Und schließlich schauen wir auch auf uns als Fachkräfte: Wir
achten auf unsere Tiere, wir achten auf unsere Klient*innen –
aber achten wir auch auf uns selbst? Welchen Leistungsanspruch
leben wir vor? Und was vermitteln wir damit?
Eine sehr persönliche, reflektierte Folge über Haltung,
Wertschätzung und die Frage, was wirklich zählt – in der TGI und
darüber hinaus.
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