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Beschreibung
vor 3 Tagen
#31 In dieser Folge
von tiergestützt.beherzt sprechen wir
mit Kirsten Berger, Hundetrainerin,
Leiterin der Lernwelt Hund und Vorstandsmitglied des IBH.
Gemeinsam werfen wir einen Blick auf modernes Tiertraining
– auf Augenhöhe, fair, bedürfnisorientiert und frei
von aversiven Methoden.
Wir sprechen darüber, warum Training nicht anstrengend sein muss,
sondern sich ganz selbstverständlich in den Alltag integrieren
lässt. Oft setzen wir uns selbst und unseren Tieren zu hohe
Ansprüche. Dabei reichen häufig wenige, lebensrelevante Signale
und eine vertrauensvolle Beziehung, um gemeinsam entspannt durchs
Leben zu gehen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist das Exit
Target und die Frage, wie wir unseren Tieren mehr
Freiwilligkeit, Mitbestimmung und echte Wahlmöglichkeiten im
Training und in der tiergestützten Intervention ermöglichen
können.
Außerdem sprechen wir über den Druck, den viele tiergestützte
Fachkräfte empfinden: Unsere Tiere sollen funktionieren,
jederzeit einsatzbereit sein und keine "Baustellen" haben. Doch
was, wenn genau das nicht der Realität entspricht? Wir plädieren
dafür, unsere Tiere auch in herausfordernden Phasen achtsam zu
begleiten, statt Perfektion zu erwarten.
Auch wenn wir in dieser Folge häufig über Hunde sprechen, richten
sich die Inhalte ausdrücklich an alle Fachkräfte der
tiergestützten Intervention. Die besprochenen Prinzipien
lassen sich auf viele Tierarten übertragen und geben wertvolle
Impulse für eine respektvolle, beziehungsorientierte
Zusammenarbeit.
Eine Folge über Vertrauen, Beziehung, positive Verstärkung und
den Mut, Druck loszulassen – für mehr Tierwohl und mehr
Leichtigkeit in der tiergestützten Arbeit.
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Oberhausen/Rhn.
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