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  3. tiergestützt.beherzt – dein Podcast für TGI mit Herz Podcast

Episoden

49 Minuten
#40 Was bedeutet es eigentlich, tiergestützt zu arbeiten und was verändert sich, wenn wir unseren Blickwinkel erweitern?

In dieser Folge von tiergestützt.beherzt haben wir Jacqueline Boitier, Ergotherapeutin aus der Schweiz, zu Gast. Sie nimmt uns mit in ihre Arbeit mit tiergestützter Therapie und in die tierassoziierte Therapie – also in therapeutische Ansätze, bei denen das Thema Tier im Mittelpunkt steht, auch wenn kein Tier anwesend ist.

Jacqueline bringt nicht nur zahlreiche Methoden und konkrete Impulse mit, sondern stellt vor allem viele Fragen, die zum Nachdenken über die eigene tiergestützte Arbeit anregen.

Wir sprechen über Ethik, Tierwohl, Nähe und Distanz und die Zustimmung des Tieres. Denn geht es wirklich nur darum, ein Nein des Tieres zu erkennen und zu respektieren? Oder müssen wir nicht genauso aufmerksam dafür sein, wann ein Tier Ja sagt und eine Begegnung aktiv mitträgt?

Auch die Frage, wie wir es eigentlich rechtfertigen, Geld für den Einsatz eines Tieres zu nehmen, führt uns mitten hinein in grundsätzliche Überlegungen zu unserer professionellen Haltung.

Und wir schauen darauf, was diese Themen mit der Arbeit mit Kindern machen können: Wo dürfen und sollen wir Kindern ermöglichen, ein Nein auszusprechen? Wo können wir Zustimmung und Selbstbestimmung stärken?

Jacqueline ist außerdem als Dozentin an verschiedenen Instituten in der Schweiz tätig und bringt dadurch noch einmal eine ganz andere Perspektive auf Ausbildung, Ethik und professionelle tiergestützte Arbeit mit.

Eine inhaltlich sehr volle Folge mit zahlreichen Methoden, ethischen Fragen und Denkanstößen – für alle, die ihre eigene Arbeit mit Tieren reflektieren und vielleicht auch einmal bewusst die Perspektive wechseln möchten.

Jacqueline Boitier auf Instagram:

@jacqueline.boitier
44 Minuten
#39 Was passiert, wenn ein Leben, das lange von Verantwortung, Leistung und hohen beruflichen Positionen geprägt war, plötzlich nicht mehr funktioniert? Und wie kann daraus ein völlig neuer Weg entstehen?

In dieser Folge von tiergestützt.beherzt sprechen wir mit Andreas Meyer über seinen außergewöhnlichen Lebensweg und seinen persönlichen Neuanfang. Andreas war viele Jahre als Soldat tätig, unter anderem im Auslandseinsatz, und arbeitete anschließend in hohen Positionen in der Automobilindustrie – zunächst in Deutschland und später international für Amerika.

Irgendwann kam der Breakdown. Andreas erzählt offen davon, was dieser Einschnitt für ihn bedeutet hat und wie er schließlich seinen Weg in die tiergestützte Intervention (TGI) gefunden hat.

Heute bietet er an seinem Forsthaus tiergestützte Intervention für Soldat*innen mit posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) an. Gemeinsam mit einem interdisziplinären Team aus Therapeutinnen und unter ärztlicher Begleitung entwickelt er Therapiewochen, in denen die Teilnehmerinnen mit seinen Alpakas arbeiten.

Und genau hier liegt etwas ganz Besonderes: Alpakas sind keine Kuscheltiere. Sie wahren ihre Individualdistanz und suchen nicht automatisch körperliche Nähe. Gerade diese natürliche Distanz kann Menschen mit PTBS entgegenkommen, die Berührung und Nähe möglicherweise als belastend erleben. Die Begegnung muss nicht über Körperkontakt entstehen. Beziehung kann auch aus sicherer Entfernung wachsen – durch Beobachtung, gemeinsames Erleben und das vorsichtige Annähern aneinander.

Wir sprechen darüber, was PTBS bedeutet, wie sich eine posttraumatische Belastungsstörung auf das Leben auswirken kann und welche Möglichkeiten tiergestützte Intervention in einem professionellen, interdisziplinären Setting eröffnen kann.

Andreas nimmt uns außerdem mit in seine Erfahrungen beim Aufbau seines eigenen Angebots und erzählt, warum er heute Menschen berät, die sich mit tiergestützter Intervention selbstständig machen und ein eigenes Unternehmen aufbauen möchten.

Eine Folge mit sehr viel Tiefgang, persönlichen Einblicken und Inspiration – über Soldaten, PTBS, Neuanfang, psychische Gesundheit, Alpakas, Selbstständigkeit und die vielfältigen Möglichkeiten tiergestützter Intervention.

 Kontakt zu Andreas Meyer:

a.meyer@gmx.de
48 Minuten
#38 Was haben Gottesanbeterinnen, Achatschnecken und andere „ungeliebte“ Tiere mit tiergestützter Intervention zu tun? Mehr, als man vielleicht zunächst denkt!

In dieser Folge von tiergestützt.beherzt ist Janine von Ratten-Scharfinesse zu Gast. Sie berichtet von ihrer Arbeit mit Gottesanbeterinnen und gibt uns Einblicke in die Möglichkeiten, Insekten und andere eher ungewöhnliche Tierarten in die tiergestützte Arbeit einzubeziehen.

Ratten-Scharfinesse – Website

Dabei geht es nicht nur um die Tiere selbst, sondern vor allem um ihren Mehrwert für Kinder, Jugendliche und das Ökosystem. Denn gerade Tiere, die viele Menschen zunächst mit Ekel oder Ablehnung verbinden, können einen ganz neuen Zugang zu Natur und Umwelt schaffen.

Was passiert, wenn Kinder ein Insekt aus nächster Nähe kennenlernen? Sie werden neugierig, stellen Fragen und beginnen, ihre Umgebung aufmerksamer wahrzunehmen. Plötzlich wird ein kleines Tier am Wegesrand interessant: Wo lebt es? Was braucht es? Welche Rolle spielt es in unserem Ökosystem? Und wie können wir ihm begegnen, ohne ihm zu schaden?

Wir sprechen über Gottesanbeterinnen, Insekten, Achatschnecken und tiergestützte Intervention mit ungewöhnlichen Tierarten – und darüber, wie Begegnungen mit diesen Tieren dazu beitragen können, Naturverbundenheit, Empathie und Verantwortungsbewusstsein zu fördern.

Eine Folge über Tiere, die häufig übersehen oder sogar abgelehnt werden – und darüber, welches pädagogische Potenzial gerade in ihnen steckt.

Denn tiergestützte Arbeit muss nicht immer Hund, Pferd oder Kaninchen bedeuten. Manchmal beginnt eine wertvolle Begegnung mit einem Tier, das ganz klein ist und auf den ersten Blick vielleicht gar nicht als „besonders“ wahrgenommen wird.
56 Minuten
#38 Was haben Stadttauben eigentlich mit tiergestützter Intervention zu tun? Mehr, als man vielleicht auf den ersten Blick denkt.

In dieser Folge von tiergestützt.beherzt haben wir gleich drei wunderbare Gäste zu Besuch: Friederike und Raissa aus Kassel sowie Penelope aus Dortmund-Lünen. Sie engagieren sich ehrenamtlich in der Stadttaubenhilfe und nehmen uns mit in ihre Arbeit.

Wir sprechen darüber, woher unsere Stadttauben eigentlich kommen, warum sie auf unsere Unterstützung angewiesen sind und was hinter vielen Vorurteilen gegenüber diesen Tieren steckt. Vor allem aber geht es um die Frage: Was hat Stadttaubenhilfe mit tiergestützter Intervention zu tun?

Denn tiergestützte Arbeit bedeutet für uns nicht nur, Verantwortung für die Tiere zu übernehmen, die wir aktiv in unserer Arbeit einsetzen. Tierschutz beginnt auch bei den Tieren, die mitten unter uns leben und die wir oft übersehen.Stadttauben gehören genauso zu unserer Umwelt wie all die anderen Tiere, denen wir im Alltag begegnen.

Wir sprechen darüber, wie wir als tiergestützt arbeitende Menschen die Stadttaubenhilfe unterstützen können, warum Aufklärung so wichtig ist und wie wir Kinder und Jugendliche dafür sensibilisieren können, genauer hinzuschauen, Vorurteile zu hinterfragen und Verantwortung für Tiere zu übernehmen.

Eine Folge über Stadttauben, Tierschutz, Tierwohl, Ehrenamt, Aufklärung und die Verantwortung, die wir als Menschen tragen – und darüber, warum es sich lohnt, auch den Tieren Aufmerksamkeit zu schenken, die nicht Teil unserer pädagogischen Arbeit sind.

Stadttaubenhilfe Kassel

Instagram: @stadttaubenhilfe_kassel

Stadttaubenhilfe Dortmund/Lünen

Instagram: @stadttaubenhilfedortmundluenen

Cher Ami

Instagram: @cherami_nev

Infomaterial zur Taubenhilfe

Taubenhilfe – Infomaterial

Außerdem findet ihr hier weitere tolle Menschen, die sich für Tiere einsetzen:

Igelstation Kassel

Pechvogel Pflegestelle

Cher Ami nimmt aktuell am SpardaVereint-Voting teil und kann mit etwas Glück eine Förderung von 3.000 € erhalten.

Wenn ihr die Arbeit unterstützen möchtet, könnt ihr einmal täglich für das Projekt abstimmen:

Jetzt für Cher Ami abstimmen ️

Jede Stimme zählt!
46 Minuten
#37 Wie kommen unsere Tiere eigentlich zu uns? Und worauf achten wir, wenn wir ein neues Tier in unser Leben holen – besonders dann, wenn es später Teil der tiergestützten Intervention (TGI) werden soll?

In dieser persönlichen und meinungsstarken Folge von tiergestützt.beherzt sprechen wir darüber, wie wir unsere Tiere ausgewählt haben: Kommen sie aus dem Tierschutz, von Privatpersonen oder aus der Zucht? Warum haben wir uns genau für diese Tiere entschieden? Und welche Rolle spielen Rasse, Alter, Charakter, Herkunft und individuelle Bedürfnisse bei der Auswahl?

Wir sprechen außerdem über die Frage, ob unsere Tiere in erster Linie Familientiere oder Interventionsbegleittiere sind und wie wir diese Rollen miteinander verbinden. Denn nicht jedes Tier muss für die tiergestützte Arbeit geeignet sein und nicht jedes Tier, das geeignet wäre, muss auch eingesetzt werden.

Dabei schauen wir auf ganz unterschiedliche Tierarten und unsere persönlichen Erfahrungen: Hunde, Kaninchen, Meerschweinchen, Hühner, Esel und Pferde. Wie lernen wir Tiere kennen? Was ist uns bei der Auswahl wichtig? Und welche Verantwortung übernehmen wir, wenn wir ein Tier in unser Leben holen?

Eine ehrliche Folge über Tieranschaffung, Tierschutz, Zucht, Tierwohl, Charakter, Verantwortung und die Frage, welches Tier wirklich zu uns und unserem Leben passt.
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Über diesen Podcast

tiergestützt.beherzt – der Podcast für tiergestützte Intervention, tiergestützte Pädagogik und tiergestützte Therapie mit Herz. Katrin Rauber und Marie Toffel sprechen mit Fachkräften, Expert*innen und engagierten Menschen über Haltung, Tierwohl, Beziehungsgestaltung und die Praxis der tiergestützten Arbeit. Dich erwarten inspirierende Interviews, fachlicher Austausch, praxisnahe Impulse und die besonderen Herzmomente, die entstehen, wenn Mensch und Tier sich begegnen. Für alle, die tiergestützte Arbeit achtsam, wirksam und mit Herz gestalten möchten. Miteinander. Achtsam. Wirkungsvoll.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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