tiergestützt.beherzt – dein Podcast für TGI mit Herz

tiergestützt.beherzt – dein Podcast für TGI mit Herz

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Episoden

Pausen in der TGI: Selbstfürsorge, Achtsamkeit & Neustart mit tiergestützt.beherzt
10.06.2026
25 Minuten
#25 Nach einer längeren Pause sind wir endlich zurück und bringen gleich einige Veränderungen mit: neuer Name, neues Cover und ein noch klarerer Fokus auf die Herzmomente in der tiergestützten Intervention. Aus „Der tiergestützte Podcast“ wird ab sofort tiergestützt.beherzt.


Passend dazu sprechen wir in dieser Folge über ein Thema, das viele Fachkräfte in sozialen, pädagogischen und therapeutischen Berufen beschäftigt: Pausen. Warum fällt es uns oft leichter, für andere zu sorgen als für uns selbst? Was sind eigentlich qualitative Pausen? Und wie schaffen wir es, Selbstfürsorge nicht nur zu vermitteln, sondern auch selbst zu leben?


Wir reflektieren unsere eigene Haltung, sprechen offen über unsere Erfahrungen der vergangenen Monate und darüber, warum Pausen manchmal genau das sind, was wir brauchen, um langfristig wirksam, achtsam und mit Freude arbeiten zu können.


Außerdem geben wir euch einen Einblick, was sich im Podcast künftig verändern wird und warum die Geschichten, Begegnungen und Herzmomente aus der tiergestützten Arbeit noch mehr Raum bekommen sollen.


Eine persönliche Folge über Selbstfürsorge, Achtsamkeit, Haltung und den Mut, sich Pausen zu erlauben.
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Ideenklau in der TGI? Inspiration, Copyright & Zusammenarbeit in der tiergestützten Intervention
22.04.2026
30 Minuten
24. Folge: In dieser Folge von der tiergestützte Podcast sprechen wir über ein Thema, das viele Fachkräfte beschäftigt: Ideenklau, Inspiration und Zusammenarbeit in der tiergestützten Intervention (TGI).


Während Katrin und Marie im Urlaub in Slowenien sind, nehmen sie sich Zeit für Themen, die sie in letzter Zeit besonders bewegt haben. Es geht um die Frage: Wann ist etwas Inspiration und wann wird daraus Ideenübernahme ohne Anerkennung?


Wir sprechen über Copyright und Urheberrecht, darüber, wann wir Inhalte, Methoden oder Worte anderer verwenden dürfen und wann es wichtig ist, den Ursprung sichtbar zu machen.


Ein zentraler Gedanke dabei: Weiß ich eigentlich noch, wo meine Inspiration herkommt?


Gleichzeitig geht es um unsere Haltung als Fachkräfte: Wir möchten inspirieren, Wissen teilen und unsere Ideen in die Welt tragen. Und wir freuen uns, wenn diese in der Praxis aufgegriffen werden – verbunden mit dem Wunsch nach Wertschätzung und Anerkennung.


Wir geben Einblicke in unsere Offenheit gegenüber Interviews, Hospitationen und Facharbeiten und sprechen darüber, wie wir Wissen weitergeben, ohne dass Inhalte einfach übernommen werden.


Dabei wird deutlich: Kommunikation ist der Schlüssel. Im Austausch bleiben, Quellen benennen, sich gegenseitig vernetzen und unterstützen – statt Konkurrenzdenken.


Diese Folge ist auch ein Appell an die TGI-Community: Für mehr Miteinander, Achtsamkeit und Zusammenarbeit. Denn wenn wir als Fachkräfte gemeinsam arbeiten, uns unterstützen und vernetzen, können wir langfristig auch stärkere Strukturen und bessere Rahmenbedingungen schaffen.


Gleichzeitig sprechen wir darüber, gut auf uns selbst zu achten: Nicht jede Energie muss in Veränderung fließen – manches ist bereits gut so, wie es ist.


Ein besonderer Moment in der Folge ist ein Herzmoment von Daria vom Wagerenhof in der Schweiz, der zeigt, wie wertvoll internationale Verbindungen sein können. Mehr dazu unter: https://www.wagerenhof.ch


Zum Abschluss stellen wir eine Methode für die tiergestützte Praxis vor, die sich direkt in den eigenen Arbeitsalltag übertragen lässt.


Eine Folge über Haltung, Austausch, Grenzen und die Frage, wie wir gemeinsam die tiergestützte Intervention weiterentwickeln können.
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BTI, Mitgliedschaft & TGI-Praxis: Marianne Lüke über Wege, Methoden und Entwicklung
15.04.2026
42 Minuten
23. Folge: In dieser Folge von der tiergestützte Podcast sprechen wir mit Marianne Lüke, erster Vorsitzenden des Bundesverbands für tiergestützte Intervention (BTI).


Marianne gibt Einblicke in ihre praktische Arbeit – unter anderem im Bereich der Gerontologie und berichtet ausführlich über den Bundesverband für tiergestützte Intervention (BTI): Welche Aufgaben übernimmt der Verband? Wie kann man Mitglied werden? Und welche Vorteile bietet eine Mitgliedschaft für Fachkräfte in der tiergestützten Intervention?


Darüber hinaus sprechen wir über einen zentralen Aspekt der TGI: den Druck rausnehmen. Denn in der Arbeit mit Tieren verläuft vieles nicht nach Plan – und genau darin liegt oft die größte Chance. Wege entstehen im Tun, durch Begegnung und durch die Fähigkeit, sich auf das einzulassen, was im Moment passiert.


Marianne bringt außerdem eine konkrete Methode aus der tiergestützten Praxis mit, die zum Weiterdenken anregt.


Persönlich wird es auch: Marie erzählt von ihrem Weg von einer geplatzten Pädagogikbegleithundeprüfung bis hin zur Übernahme eines Hofes für tiergestützte Intervention. Katrin gibt Einblicke in ihre Arbeit mit Ponys und zeigt, wie vielfältig TGI in der Praxis aussehen kann.


Eine Folge über Fachlichkeit, Entwicklung, Umwege und darüber, wie tiergestützte Arbeit oft genau dann entsteht, wenn wir aufhören, alles kontrollieren zu wollen.
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Körperkontakt in der TGI: Müssen Tiere sich streicheln lassen? Grenzen, Consent & Gewaltprävention
08.04.2026
22 Minuten
22. Folge: In dieser Folge von der tiergestützte Podcast sprechen wir über ein Thema, das viele kennen und oft falsch eingeschätzt wird: Körperkontakt mit Tieren in der tiergestützten Intervention.


Ausgangspunkt ist eine Alltagssituation: Katrin wird auf einem Geburtstag gefragt, warum sich ihre Hündin Feeli „so verhält“ – schließlich sei sie doch ein Therapiehund. Dahinter steckt eine weit verbreitete Annahme: Tiere im pädagogischen oder therapeutischen Setting müssten sich anfassen, streicheln oder knuddeln lassen.


Wir sprechen darüber, warum diese Erwartung nicht nur auf Hunde zutrifft, sondern auf viele Tierarten übertragen wird und warum sie problematisch ist. Denn jedes Tier ist ein Individuum mit eigenen Bedürfnissen, Grenzen und Ausdrucksformen.


Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf der Frage: Wie sagen Tiere eigentlich „Nein“? Und warum ist dieses „Nein“ oft wertvoller als ein erzwungenes „Ja“?


Wir zeigen, wie wir als Fachkräfte mit solchen Erwartungen umgehen, wie wir Grenzen unserer Tiere klar kommunizieren und welche Rolle wir als Dolmetscher*innen der Tiere einnehmen.


Darüber hinaus geht es um einen wichtigen gesellschaftlichen Aspekt: Gewaltprävention und Consent im Kindesalter. Tiere können uns dabei helfen, Kindern zu vermitteln, dass Körperkontakt immer ein Einverständnis braucht und dass auch sie selbst Grenzen setzen dürfen.


Diese Folge richtet sich nicht nur an Fachkräfte der tiergestützten Intervention, sondern an alle, die sich mit Fragen rund um Körperkontakt, Grenzen und respektvolles Miteinander beschäftigen – zwischen Menschen und im Kontakt mit Tieren.
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Cornelia Drees über Haltung in der TGI: Vertrauen, Beziehung und Tierwohl
01.04.2026
37 Minuten
21. Folge: In dieser Folge von der tiergestützte Podcast sprechen wir mit Cornelia Drees, die seit über 26 Jahren als Fachkraft für tiergestützte Intervention arbeitet und als Dozentin zahlreiche angehende Fachkräfte geprägt hat. Auch heute inspiriert sie die tiergestützte Szene mit ihrer Haltung und Erfahrung.


Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie entsteht Haltung in der tiergestützten Intervention (TGI)? Und wie bauen wir Vertrauen auf – in uns selbst, in unsere Tiere und in die Klient*innen?


Wir sprechen über Beziehung als Grundlage der TGI, darüber, wie wir Tiere wahrnehmen, ihre Bedürfnisse erkennen und daraus Sicherheit im Setting entwickeln. Dabei teilen wir auch Erfahrungen, in denen unsere Tiere uns überrascht und gezeigt haben, was ihnen wirklich Freude bereitet.


Ein weiterer Fokus liegt auf freien Begegnungen im tiergestützten Setting: Wie können wir den Druck vom Tier nehmen und echtes Miteinander ermöglichen? Und wie gestalten wir insbesondere im mobilen Einsatz Settings, in denen Empathie, Respekt und soziale Kompetenzen gefördert werden – bei gleichzeitigem Fokus auf Tierwohl?


Wir reflektieren außerdem unsere Rolle als Dolmetscher*innen der Tiere und sprechen darüber, wie wir Herausforderungen im Setting als Entwicklungschancen nutzen können.


Das Thema Enrichment ist ebenfalls Teil des Gesprächs – nicht als Zusatz, sondern im Kontext eines komplexen, artgerechten Lebens unserer Tiere.


Ein zentraler Gedanke: Tiere brauchen Fürsorge, aber keine Vermenschlichung – sondern Anerkennung als eigenständige Persönlichkeiten auf Augenhöhe.


Erwähnte Bücher in der Folge: Was machst du mit einem Problem? von Kobi Yamada Der kleine Hirtenjunge von Regina Linke
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Über diesen Podcast

tiergestützt.beherzt – der Podcast für tiergestützte Intervention, tiergestützte Pädagogik und tiergestützte Therapie mit Herz. Katrin Rauber und Marie Toffel sprechen mit Fachkräften, Expert*innen und engagierten Menschen über Haltung, Tierwohl, Beziehungsgestaltung und die Praxis der tiergestützten Arbeit. Dich erwarten inspirierende Interviews, fachlicher Austausch, praxisnahe Impulse und die besonderen Herzmomente, die entstehen, wenn Mensch und Tier sich begegnen. Für alle, die tiergestützte Arbeit achtsam, wirksam und mit Herz gestalten möchten. Miteinander. Achtsam. Wirkungsvoll.

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