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Beschreibung
vor 2 Monaten
Die Tiefsee ist ein Mysterium. Bis heute. Noch immer wissen wir
nicht, wie der Grossteil vom Meeresboden genau aussieht. Das
Forschungsprojekt Seabed 2030 will das ändern. Bis 2030 soll der
gesamte Meeresboden kartografiert sein. Bisher sind lediglich 27
Prozent des Ozeanbodens präzise vermessen.
Doch dieses Vorhaben birgt auch Gefahren: Je detaillierter die
Karte vom Meeresgrund wird, desto grösser das Potenzial, dass
Grossmächte Ansprüche auf bestimmte Gebiete erheben. Das betrifft
vor allem die Arktis und damit Grönland. Jene Insel, die ohnehin
schon um ihre Autonomie kämpft – nicht zuletzt wegen Donald
Trump.
Welche Herausforderungen birgt die Vermessung der Tiefsee? Was
ist der wahre Grund, warum alle hinter Grönland her sind? Und
warum ist der Meeresboden heute noch so unerforscht?
Antworten darauf hat Moritz Marthaler aus dem Ressort Reportagen
und Storytelling. Er hat sich vertieft mit der Vermessung der
Tiefsee auseinandergesetzt und ist zu Gast in einer neuen Folge
des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacky Wechsler
Hier den Text von Moritz Marthaler lesen
Mehr als 43’000 Tiefseevulkane wurden bereits entdeckt – doch
das ist erst der Anfang
Forscher entdecken blühendes Leben — in 10’000 Metern
Meerestiefe
Apropos-Folgen zu Grönland zum Nachhören:
Trump will Grönland: Wie weit wird die EU
gehen?
Grönlands ewiger Kampf um seine Autonomie
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