# 16 Christian Wolf vs. Sony - Zwischen Abmahnwelle und Medienpranger
Christian Wolf, Sony Music und die Grenzen der Meinungsfreiheit
37 Minuten
Beschreibung
vor 3 Tagen
Christian Wolf, Influencer und Unternehmer mit 1,5 Millionen
Followern, prangert die Musikindustrie an – und landet selbst im
rechtlichen Gegenwind. Tausende Creator, Cafés und Vereine bekommen
gleichzeitig Post wegen rechtswidrig genutzter Musik auf Social
Media. Zwei Fälle, eine Folge. In dieser Folge sprechen
Rechtsanwalt David Geßner und sein wissenschaftlicher Mitarbeiter
Felix Schimmel über den größten Irrtum im Creator-Alltag: Warum die
15-Sekunden-Regel ein Mythos ist, ab wann ein Account gewerblich
gilt – und was zu tun ist, wenn die Abmahnung ins Haus flattert.
Dann wird es brisant. Wolff prangerte die Abmahnpraxis rund um den
Song „Pedro" öffentlich an – eine berechtigte Debatte. Doch
innerhalb weniger Tage wurde daraus ein medialer Pranger: schwere
persönliche Vorwürfe gegen Sony-Music-Europe-Chef Daniel
Lieberberg, schwere Verdachtsäußerungen zu sexueller Belästigung
und Drogenkonsum auf Firmenevents - ohne Konfrontation, ohne die
Grundsätze zu beachten, die für jeden gelten, der öffentlich
Verdächtigungen äußert. Namen. Gesichter. „Merkt euch sein
Gesicht." Das Framing: „Sony Files." Die Dynamik: viral, emotional,
ungefiltert. Und rechtlich hochproblematisch. Wer Reichweite hat
wie ein Medium, muss sich an denselben Regeln messen lassen.
Verdachtsberichterstattung ohne Belege, ohne Anhörung, ohne
Ausgewogenheit ist kein Aktivismus – es ist ein
Persönlichkeitsrechtsverstoß. Und wer solche Inhalte teilt, liked
oder kommentiert, haftet unter Umständen mit.
Followern, prangert die Musikindustrie an – und landet selbst im
rechtlichen Gegenwind. Tausende Creator, Cafés und Vereine bekommen
gleichzeitig Post wegen rechtswidrig genutzter Musik auf Social
Media. Zwei Fälle, eine Folge. In dieser Folge sprechen
Rechtsanwalt David Geßner und sein wissenschaftlicher Mitarbeiter
Felix Schimmel über den größten Irrtum im Creator-Alltag: Warum die
15-Sekunden-Regel ein Mythos ist, ab wann ein Account gewerblich
gilt – und was zu tun ist, wenn die Abmahnung ins Haus flattert.
Dann wird es brisant. Wolff prangerte die Abmahnpraxis rund um den
Song „Pedro" öffentlich an – eine berechtigte Debatte. Doch
innerhalb weniger Tage wurde daraus ein medialer Pranger: schwere
persönliche Vorwürfe gegen Sony-Music-Europe-Chef Daniel
Lieberberg, schwere Verdachtsäußerungen zu sexueller Belästigung
und Drogenkonsum auf Firmenevents - ohne Konfrontation, ohne die
Grundsätze zu beachten, die für jeden gelten, der öffentlich
Verdächtigungen äußert. Namen. Gesichter. „Merkt euch sein
Gesicht." Das Framing: „Sony Files." Die Dynamik: viral, emotional,
ungefiltert. Und rechtlich hochproblematisch. Wer Reichweite hat
wie ein Medium, muss sich an denselben Regeln messen lassen.
Verdachtsberichterstattung ohne Belege, ohne Anhörung, ohne
Ausgewogenheit ist kein Aktivismus – es ist ein
Persönlichkeitsrechtsverstoß. Und wer solche Inhalte teilt, liked
oder kommentiert, haftet unter Umständen mit.
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