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Wir rücken Ostschweizer Frauen ins Rampenlicht: Sie erzählen inspirierende Geschichten aus ihren Bildungs- und Berufswegen, berichten von prägenden Erfahrungen und beeindruckenden Erfolgen.
Beschreibung
vor 17 Stunden
Kunst gehört für Rebekka Ray nicht hinter Museumsmauern, sondern
mitten ins Leben.
Als Bereichsleiterin Baukulturelle Bildung beim Schweizer
Heimatschutz setzt sie sich dafür ein, dass wir unsere Umgebung
bewusster wahrnehmen – und hinterfragen, warum wir uns an manchen
Orten zu Hause fühlen und an anderen nicht. Mit ihrer Arbeit
bringt sie Menschen dazu, genauer hinzusehen, den öffentlichen
Raum neu zu entdecken und ihre eigene Rolle darin zu erkennen.
Ihr Weg führt sie von der Primarlehrerin über das
Kunstgeschichte-Studium in die Kulturvermittlung. «Ich war ein
trockener Schwamm, der im Studium das Wissen aufsaugen wollte»,
sagt sie. Heute verbindet sie Fachwissen mit dem Wunsch, Kultur
für alle zugänglich zu machen.
Auch Museen sieht sie in der Verantwortung, sich zu öffnen: «Ich
finde es problematisch, dass man in Museen vieles nicht darf.»
Gleichzeitig beobachtet sie einen Wandel – hin zu Institutionen,
die Vermittlung stärker mitdenken und neue Zugänge
schaffen.
Warum sie sich als Brückenbauerin versteht, weshalb sie ihre
eigenen Fähigkeiten oft erst im Nachhinein erkennt und welchen
Beitrag sie bis ins hohe Alter leisten möchte – darüber spricht
Rebekka Ray in dieser Podcast-Folge.
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