Den fetten Wetiko-Mind auf Entzug setzen
1 Stunde 35 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Monaten
Satsang vom 12.11.2025
Sat – Wahrheit | Sang –
Gemeinschaft
Im Satsang bilden Menschen einen heiligen Kreis um das Selbst.
Satsang dient der Erkenntnis und Realisierung des Selbst.
Den Mr. Wetiko-Mind einfach mal auf Entzug setzen!
"No food for you!"
Die Analogie von Ramana Maharshi mit dem Bullen und dem
Stall :
illustriert auf eindrucksvolle Weise den Umgang mit dem Geist
(Mind) auf dem Weg zur Selbstverwirklichung. In dieser Metapher
steht der Bulle für den Geist (übersetzt Mind), der Stall für das
Selbst oder das Herz, und das Gras symbolisiert die inneren
Freuden und den Frieden des Selbst.
Stell dir vor, du besitzt einen Bullen, den du in einem Stall
hältst. Wenn die Tür offensteht, neigt der Bulle dazu,
hinauszulaufen und in benachbarten Feldern nach Futter zu suchen.
Dabei gerät er oft in Schwierigkeiten, da er nicht zwischen
erlaubten und verbotenen Bereichen unterscheiden kann. Die
Besitzer der Felder vertreiben ihn mit Stöcken und Steinen, doch
der Bulle verlässt immer wieder den Stall, getrieben von seinem
Instinkt und unstillbarem Verlangen.
Um den Bullen im Stall zu halten, müssen wir diesen attraktiv für
ihn gestalten. Im Stall gibt es frisches Gras, das auf den ersten
Blick nicht zu erkennen ist. Anstatt den Geist gewaltsam zu
kontrollieren, empfiehlt Ramana Maharshi, ihn sanft durch
Selbstbefragung (Atma Vichara) zurück zum Selbst zu führen. Dies
ist vergleichbar mit dem Anlocken des Bullen mit frischem Gras
zurück in den Stall. Durch kontinuierliche Praxis erkennt der
Geist allmählich, dass wahres Glück im Inneren liegt und nicht in
äußeren Objekten. Mit der Zeit wird der Geist freiwillig im
Selbst verweilen, selbst wenn die "Tür des Stalls" offensteht.
Dieser Weg wird als direkter Pfad beschrieben, da das "Ich bin",
der primäre Ausdruck des Selbst in der Dualität ist. Im "Ich bin"
ist das "frische Gras" verborgen, mit dem wir das nach Außen
gerichtete Verlangen kontern können. Dieser Pfad ist direkt, weil
er ohne viel Schnick-Schnick und Umwege direkt ins Selbst führt,
er muss aber nicht schnell sein.
Viele Menschen haben das Gefühl, dass Self Inquiry bei ihnen
nicht funktioniert.
Dies ist für uns schwer einzuschätzen, da wir durch Verblendung
nicht wissen, wie weit wir fortgeschritten sind. Auch hier gilt
es nicht nach den Früchten zu schielen, sondern einfach die
spirituelle Übung (Sadhana) machen.
Quelle: https://t.me/wetikodeutsch/2789
Quelle: Telegram
Weitere Infos:
Wetiko Deutsch
Traumzeitkrieger
Heilpraktiker in Mülheim
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