24 Gewahrsein jenseits von Ego und Körper

24 Gewahrsein jenseits von Ego und Körper

1 Stunde 8 Minuten

Beschreibung

vor 3 Wochen

Satsang vom 22.12.2025


24 Gewahrsein jenseits von Ego und Körper -


Zwischen Anhaftung, Non-Dualität und lebendiger
Hingabe








Aus dem Inhalt:


1. Anlass und existenzielle Ausgangsfrage


Der Satsang entsteht aus einer konkreten existenziellen
Erfahrung: dem Besuch einer Beerdigung. Der Tod des Körpers wirkt
real, unausweichlich und berührt tief sitzende Ängste,
Anhaftungen und Schmerz. Während das Ich als Illusion erkannt
werden kann, erscheint der Körper weiterhin als „wirklich“.





Zentrale Frage:


Was bedeutet Non-Dualität angesichts des real erscheinenden
körperlichen Todes?





---





2. Ego-Illusion versus Körperrealität


Das Ego (Ich-Konstruktion, Person, Geschichte) kann als Illusion
durchschaut werden, da es aus Gedanken besteht. Der Körper jedoch
scheint unabhängig vom Denken da zu sein, unterliegt Gesetzen,
Alterung und Tod.





**Feine, aber entscheidende Differenz:**


- Das Ego ist gedanklich konstruiert.


- Der Körper ist manifestiert, vergänglich, funktional – aber
nicht das Selbst.





Die Verhaftung entsteht dort, wo der Körper unbewusst zur letzten
Identität wird.





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3. Missverständnis von „Nicht-Beachten“ und wahre
Distanz


„Nicht beachten“ bedeutet **nicht** Verdrängung, Ablehnung oder
Vernachlässigung des Körpers. Es bedeutet:





- weniger neurotisches Interesse


- weniger Identifikation


- mehr natürliche Selbstregulation





Der Körper darf gepflegt werden, aber ohne die Erwartung, darüber
Glück, Sicherheit oder Unsterblichkeit zu erlangen.


Wie beim Ego geht es um inneres Zurücktreten, nicht um Kampf oder
Askese.





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4. Gewahrsein, Tod und der Körper als Prozess


Gewahrsein ist immer **jetzt**, kennt keine Vergangenheit und
keine Zukunft – und keinen Tod.


Der Tod betrifft den Body-Mind, nicht das Gewahrsein.





- Solange ein Körper da ist, kann Gewahrsein auf etwas gerichtet
sein.


- Wenn der Körper endet, bleibt nur Gewahrsein ohne Objekt –
nicht zwei, sondern eins.





Die Angst entsteht aus der Identifikation mit dem Körper als
notwendigem Träger des Seins.





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5. Hingabe vs. Fatalismus – eine feine
Unterscheidung


Ein zentrales Thema ist die Unterscheidung
zwischen:





-lebendiger Hingabe (wach, präsent, fühlend)


- spirituellem Fatalismus oder Bypassing (taub, vermeidend,
resigniert)





Hingabe fühlt sich weit, lebendig und klar an.


Fatalismus hingegen dumpf, leer oder dissoziiert.





Wahre Praxis bedeutet:


- beobachten statt rechtfertigen


- fühlen statt erklären


- zurücktreten statt kontrollieren





Der direkte Pfad verlangt Ehrlichkeit: psychische Themen, Neurose
oder Trauma lassen sich nicht durch spirituelle Konzepte
überspringen.





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Satsang dient der Verwirklichung des wahren
Selbst:„In allen drei Welten gibt es kein Boot wie den
Satsang,das einen sicher über den Ozean von Geburten und Toden
trägt.“— Adi Shankara





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