Verbote erzeugen Schattennutzung – warum Baden-Württemberg das Problem selbst baut

Verbote erzeugen Schattennutzung – warum Baden-Württemberg das Problem selbst baut

6 Minuten

Beschreibung

vor 1 Woche

Wenn Regeln nicht führen, sondern nur abschrecken, entsteht ein
Parallel-Wald: ohne Orientierung, ohne Lernkurve, ohne Steuerung
– und am Ende ohne Naturschutz-Gewinn.





Veröffentlicht von den Radical Life
Studios / MTB Report





Baden-Württemberg hat ein Mountainbike-Problem – aber nicht, weil
Menschen Bikes besitzen. Sondern weil das Land seit Jahren so
tut, als könne man eine wachsende Outdoor-Nutzung mit einem
juristischen Zollstock verwalten. Wer das ernsthaft glaubt, hat
das Prinzip Mensch nicht verstanden.





Der Kern heißt: Schattennutzung. Ein
unsichtbares, informelles Netz aus Verhalten, Gewohnheiten und
„macht man halt so“, das entsteht, wenn ein offizielles System zu
dünn, zu unlogisch oder zu abgehängt von der Realität ist. Und
genau hier liegt Baden-Württembergs selbstgemachter Fehler: Das
Landeswaldgesetz untersagt das Radfahren auf Wegen unter zwei
Metern Breite – das ist die berühmte 2-Meter-Regel.



Ausnahmen sind theoretisch möglich, praktisch aber bleibt die
Botschaft: Das, was Mountainbiken für viele
attraktiv macht – natürliche, schmale Verbindungen – wird zur
Ausnahme erklärt.
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think radical – lebe radikal.

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