MTB Report | Deutschland Archiv
97 Episoden
7 Minuten
Ein Fan seit den Neunzigern schaut ins neue Programm und findet nur noch E-Bikes. Sein Abschiedspost trifft einen Nerv. Wir haben nachgezählt, was der Markt wirklich sagt, und wo Einsteiger ihr erstes Bike ohne Motor heute noch finden.
Der Beitrag beginnt mit einem Wort, das man in Technikforen selten liest: traurig. Ein langjähriger Focus-Fahrer erzählt, wie er sich über die Jahre von Black Hills und Black Forest bis zum Raven hochgearbeitet hat. Jetzt sucht er ein zweites Carbon-Hardtail, schaut ins aktuelle Programm und findet keins. Nur E-Bikes. Sein Thread trägt den Titel „Tschüss Focus“, und nach zwei Tagen läuft er schon auf der zweiten Seite.
Die Reaktionen sind so gespalten wie die Szene selbst. Die einen zucken mit den Schultern: Hersteller bauen, was gekauft wird, und gute Hardtails gibt es an jeder Ecke. Andere erzählen, dass ihnen ein klassisches Mountainbike auf dem Hometrail inzwischen richtig selten begegnet. Wieder andere bauen sich ihr nächstes Rad lieber selbst, aus einem Stahlrahmen oder einem Carbon-Rahmen direkt aus Fernost.
Mehr MTB Nachrichten gibt’s hier:
MTB Report | Deutschland — https://mtb-report.de
MTB-Report | Österreich — https://mtb-report.at
MTB Report | Schweiz — https://mtb-report.ch
MTB Report | France — https://mtb-report.fr
MTB Report | Italia — https://mtb-report.it
MTB Report | España — https://mtb-report.es
MTB Report | Nederland — https://mtb-report.nl
MTB Report | USA — https://mtb-report.com
Der Beitrag beginnt mit einem Wort, das man in Technikforen selten liest: traurig. Ein langjähriger Focus-Fahrer erzählt, wie er sich über die Jahre von Black Hills und Black Forest bis zum Raven hochgearbeitet hat. Jetzt sucht er ein zweites Carbon-Hardtail, schaut ins aktuelle Programm und findet keins. Nur E-Bikes. Sein Thread trägt den Titel „Tschüss Focus“, und nach zwei Tagen läuft er schon auf der zweiten Seite.
Die Reaktionen sind so gespalten wie die Szene selbst. Die einen zucken mit den Schultern: Hersteller bauen, was gekauft wird, und gute Hardtails gibt es an jeder Ecke. Andere erzählen, dass ihnen ein klassisches Mountainbike auf dem Hometrail inzwischen richtig selten begegnet. Wieder andere bauen sich ihr nächstes Rad lieber selbst, aus einem Stahlrahmen oder einem Carbon-Rahmen direkt aus Fernost.
Mehr MTB Nachrichten gibt’s hier:
MTB Report | Deutschland — https://mtb-report.de
MTB-Report | Österreich — https://mtb-report.at
MTB Report | Schweiz — https://mtb-report.ch
MTB Report | France — https://mtb-report.fr
MTB Report | Italia — https://mtb-report.it
MTB Report | España — https://mtb-report.es
MTB Report | Nederland — https://mtb-report.nl
MTB Report | USA — https://mtb-report.com
6 Minuten
Der größte Motorradhersteller der Welt kündigt sein erstes E-Mountainbike für 2027 an, Ducati bringt im Oktober eins mit 150 Newtonmetern. Klingt nach Zeitenwende. Ein genauer Blick zeigt aber: Hinter beiden Marken stehen Bike-Spezialisten. Und die entscheidende Frage hat noch keiner beantwortet.
Auf der Sea Otter Europe in Girona standen Mitte September zwei Stände, die man auf einem Bike-Festival nicht unbedingt erwartet. Honda zeigte einen E-MTB-Prototyp und bestätigte den Markteinstieg für 2027. Ein paar Meter weiter präsentierte Ducati das DM-160 R. Zwei Motorradmarken, ein Thema: Sie wollen in unseren Wald.
Für eine Szene, in der „E-Bike“ und „Moped“ ohnehin oft in einem Atemzug fallen, ist das ein heikler Moment. Grund genug, genau hinzuschauen, statt zu jubeln oder abzuwinken.
Zum Artikel gehts hier: https://mtb-report.de/2026/10/03/mehr-moped-weniger-bike-honda-und-ducati-draengen-ins-e-mtb/
Mehr MTB Nachrichten gibt’s hier:
MTB Report | Deutschland — https://mtb-report.de
MTB-Report | Österreich — https://mtb-report.at
MTB Report | Schweiz — https://mtb-report.ch
MTB Report | France — https://mtb-report.fr
MTB Report | Italia — https://mtb-report.it
MTB Report | España — https://mtb-report.es
MTB Report | Nederland — https://mtb-report.nl
MTB Report | USA — https://mtb-report.com
See You on the Trail!
Auf der Sea Otter Europe in Girona standen Mitte September zwei Stände, die man auf einem Bike-Festival nicht unbedingt erwartet. Honda zeigte einen E-MTB-Prototyp und bestätigte den Markteinstieg für 2027. Ein paar Meter weiter präsentierte Ducati das DM-160 R. Zwei Motorradmarken, ein Thema: Sie wollen in unseren Wald.
Für eine Szene, in der „E-Bike“ und „Moped“ ohnehin oft in einem Atemzug fallen, ist das ein heikler Moment. Grund genug, genau hinzuschauen, statt zu jubeln oder abzuwinken.
Zum Artikel gehts hier: https://mtb-report.de/2026/10/03/mehr-moped-weniger-bike-honda-und-ducati-draengen-ins-e-mtb/
Mehr MTB Nachrichten gibt’s hier:
MTB Report | Deutschland — https://mtb-report.de
MTB-Report | Österreich — https://mtb-report.at
MTB Report | Schweiz — https://mtb-report.ch
MTB Report | France — https://mtb-report.fr
MTB Report | Italia — https://mtb-report.it
MTB Report | España — https://mtb-report.es
MTB Report | Nederland — https://mtb-report.nl
MTB Report | USA — https://mtb-report.com
See You on the Trail!
11 Minuten
Am Sonntagmorgen hat es im Werk von Atherton Bikes im walisischen Machynlleth gebrannt. Die Firma der Downhill-Legenden Dan, Gee und Rachel Atherton baut ihre Rahmen dort selbst, Stück für Stück und auf Bestellung. Was bisher bekannt ist, was das für Kunden bedeutet und warum diese kleine Marke so viel Aufmerksamkeit bekommt.
Was am Sonntag passiert ist
Gegen 8 Uhr Ortszeit (9 Uhr bei uns) wurde die Feuerwehr am Sonntag, 11. Oktober, zum Firmensitz von Atherton Bikes im Treowain Business Park in Machynlleth gerufen. Rund 30 Einsatzkräfte rückten an: Löschzüge aus Machynlleth, Aberystwyth und Llanidloes, dazu eine Hubrettungsbühne und ein Tankwagen der Feuerwehr aus dem englischen Oswestry. Anwohner sollten Fenster und Türen geschlossen halten, die Polizei bat darum, das Gebiet zu meiden.
Das Wichtigste zuerst: Verletzt wurde niemand. Nach Angaben der Feuerwehr gegenüber der BBC brach das Feuer im Fertigungsbereich des zweistöckigen Gebäudes aus. Fertige Bikes und die IT-Ausrüstung konnten gerettet werden. Wie groß der Schaden an Maschinen und Produktion ist, weiß derzeit offenbar nicht einmal Atherton selbst. Die Ursache ist nicht bekannt, und wir werden an dieser Stelle auch nicht darüber spekulieren.
Was das für Kunden bedeutet
Noch am Sonntag hat Atherton ein Statement veröffentlicht, unterschrieben von Dan, Gee und Rachel Atherton sowie Geschäftsführer Dan Brown. Die Kernaussage: Man rechnet mit Störungen bei Produktion und Auslieferung, für verlässliche neue Termine sei es aber zu früh. Betroffene Kunden sollen direkt kontaktiert werden. Bis dahin gelten voraussichtliche Versanddaten für neue und bestehende Bestellungen ausdrücklich als unbestätigt.
See You on the Trail!
Mehr MTB Nachrichten gibt’s hier:
MTB Report | Deutschland — https://mtb-report.de
MTB-Report | Österreich — https://mtb-report.at
MTB Report | Schweiz — https://mtb-report.ch
MTB Report | France — https://mtb-report.fr
MTB Report | Italia — https://mtb-report.it
MTB Report | España — https://mtb-report.es
MTB Report | Nederland — https://mtb-report.nl
MTB Report | USA — https://mtb-report.com
Was am Sonntag passiert ist
Gegen 8 Uhr Ortszeit (9 Uhr bei uns) wurde die Feuerwehr am Sonntag, 11. Oktober, zum Firmensitz von Atherton Bikes im Treowain Business Park in Machynlleth gerufen. Rund 30 Einsatzkräfte rückten an: Löschzüge aus Machynlleth, Aberystwyth und Llanidloes, dazu eine Hubrettungsbühne und ein Tankwagen der Feuerwehr aus dem englischen Oswestry. Anwohner sollten Fenster und Türen geschlossen halten, die Polizei bat darum, das Gebiet zu meiden.
Das Wichtigste zuerst: Verletzt wurde niemand. Nach Angaben der Feuerwehr gegenüber der BBC brach das Feuer im Fertigungsbereich des zweistöckigen Gebäudes aus. Fertige Bikes und die IT-Ausrüstung konnten gerettet werden. Wie groß der Schaden an Maschinen und Produktion ist, weiß derzeit offenbar nicht einmal Atherton selbst. Die Ursache ist nicht bekannt, und wir werden an dieser Stelle auch nicht darüber spekulieren.
Was das für Kunden bedeutet
Noch am Sonntag hat Atherton ein Statement veröffentlicht, unterschrieben von Dan, Gee und Rachel Atherton sowie Geschäftsführer Dan Brown. Die Kernaussage: Man rechnet mit Störungen bei Produktion und Auslieferung, für verlässliche neue Termine sei es aber zu früh. Betroffene Kunden sollen direkt kontaktiert werden. Bis dahin gelten voraussichtliche Versanddaten für neue und bestehende Bestellungen ausdrücklich als unbestätigt.
See You on the Trail!
Mehr MTB Nachrichten gibt’s hier:
MTB Report | Deutschland — https://mtb-report.de
MTB-Report | Österreich — https://mtb-report.at
MTB Report | Schweiz — https://mtb-report.ch
MTB Report | France — https://mtb-report.fr
MTB Report | Italia — https://mtb-report.it
MTB Report | España — https://mtb-report.es
MTB Report | Nederland — https://mtb-report.nl
MTB Report | USA — https://mtb-report.com
5 Minuten
Helm ohne Ausreden, Autofahrer müssen beim Überholen vom Gas, und in der Stadt gehört dir die Spurmitte. Spaniens größte Verkehrsreform seit über 20 Jahren ist in Kraft. Was das für deinen Bike-Urlaub auf Mallorca, den Kanaren oder in Girona bedeutet und wo die Reform eine Lücke lässt.
Wer im Herbst oder Winter nach Spanien fliegt, um dem Grau zu entkommen, hat ab sofort neue Regeln im Gepäck. Seit dem 1. Oktober 2026 gilt das Real Decreto 518/2026, die größte Überarbeitung des spanischen Verkehrsreglements seit 2003. Im Mittelpunkt stehen die sogenannten verletzlichen Verkehrsteilnehmer: Fußgänger, Motorradfahrer und eben wir auf dem Rad.
See You on the Trail!
Mehr MTB Nachrichten gibt’s hier:
MTB Report | Deutschland — https://mtb-report.de
MTB-Report | Österreich — https://mtb-report.at
MTB Report | Schweiz — https://mtb-report.ch
MTB Report | France — https://mtb-report.fr
MTB Report | Italia — https://mtb-report.it
MTB Report | España — https://mtb-report.es
MTB Report | Nederland — https://mtb-report.nl
MTB Report | USA — https://mtb-report.com
Wer im Herbst oder Winter nach Spanien fliegt, um dem Grau zu entkommen, hat ab sofort neue Regeln im Gepäck. Seit dem 1. Oktober 2026 gilt das Real Decreto 518/2026, die größte Überarbeitung des spanischen Verkehrsreglements seit 2003. Im Mittelpunkt stehen die sogenannten verletzlichen Verkehrsteilnehmer: Fußgänger, Motorradfahrer und eben wir auf dem Rad.
See You on the Trail!
Mehr MTB Nachrichten gibt’s hier:
MTB Report | Deutschland — https://mtb-report.de
MTB-Report | Österreich — https://mtb-report.at
MTB Report | Schweiz — https://mtb-report.ch
MTB Report | France — https://mtb-report.fr
MTB Report | Italia — https://mtb-report.it
MTB Report | España — https://mtb-report.es
MTB Report | Nederland — https://mtb-report.nl
MTB Report | USA — https://mtb-report.com
7 Minuten
Bei MTB Classic Parts nahe München sind mehr als 146 Federgabeln und 270 Dämpfer verschwunden. Die Ware wird irgendwo wieder auftauchen. Wie du ein heißes Angebot erkennst, was die Seriennummer verrät und was sie nicht verrät, und warum in Deutschland am Ende du das Geld los bist, nicht der Dieb.
In der Nacht vom 28. auf den 29. September, zwischen 23 und 3 Uhr, sind Täter gewaltsam in den Firmensitz von Mborg Products und MTB Classic Parts in Höhenkirchen-Siegertsbrunn eingedrungen. Laut Unternehmen wurden sämtliche Türen aufgebrochen. Mitgenommen haben sie mehr als 146 Federgabeln und 270 Dämpfer von Fox und RockShox. Mborg beziffert allein 146 der Gabeln auf rund 300.000 Euro UVP, die Dämpfer auf rund 130.000 Euro Verkaufswert. Die Kripo München ermittelt.
Ob die UVP der richtige Maßstab ist, wird in der Community lebhaft diskutiert. Mehrere Rider merken an, dass kaum jemand Fahrwerk noch zum Listenpreis kauft. Das ändert nichts an der Sache: Da sind Hunderte nagelneue Gabeln und Dämpfer unterwegs, die in den nächsten Monaten verkauft werden sollen. Irgendwer wird sie kaufen.
See You on the Trail!
MTB Nachrichten gibt’s hier:
MTB Report | Deutschland — https://mtb-report.de
MTB-Report | Österreich — https://mtb-report.at
MTB Report | Schweiz — https://mtb-report.ch
MTB Report | France — https://mtb-report.fr
MTB Report | Italia — https://mtb-report.it
MTB Report | España — https://mtb-report.es
MTB Report | Nederland — https://mtb-report.nl
MTB Report | USA — https://mtb-report.com
In der Nacht vom 28. auf den 29. September, zwischen 23 und 3 Uhr, sind Täter gewaltsam in den Firmensitz von Mborg Products und MTB Classic Parts in Höhenkirchen-Siegertsbrunn eingedrungen. Laut Unternehmen wurden sämtliche Türen aufgebrochen. Mitgenommen haben sie mehr als 146 Federgabeln und 270 Dämpfer von Fox und RockShox. Mborg beziffert allein 146 der Gabeln auf rund 300.000 Euro UVP, die Dämpfer auf rund 130.000 Euro Verkaufswert. Die Kripo München ermittelt.
Ob die UVP der richtige Maßstab ist, wird in der Community lebhaft diskutiert. Mehrere Rider merken an, dass kaum jemand Fahrwerk noch zum Listenpreis kauft. Das ändert nichts an der Sache: Da sind Hunderte nagelneue Gabeln und Dämpfer unterwegs, die in den nächsten Monaten verkauft werden sollen. Irgendwer wird sie kaufen.
See You on the Trail!
MTB Nachrichten gibt’s hier:
MTB Report | Deutschland — https://mtb-report.de
MTB-Report | Österreich — https://mtb-report.at
MTB Report | Schweiz — https://mtb-report.ch
MTB Report | France — https://mtb-report.fr
MTB Report | Italia — https://mtb-report.it
MTB Report | España — https://mtb-report.es
MTB Report | Nederland — https://mtb-report.nl
MTB Report | USA — https://mtb-report.com
8 Minuten
Der Zweckverband am Lac Blanc übernimmt den Sommerbetrieb künftig selbst. Das ist eine gute Nachricht für jeden, der die Vogesen im Kalender hat. Aber sie ist kleiner, als sie gerade klingt. Und ausgerechnet dieser Unterschied ist die eigentliche Geschichte.
Am Abend des 9. September hat das Komitee des Syndicat mixte d’aménagement de la station du Lac Blanc, kurz Smalb, die Gründung einer Regie beschlossen. Innerhalb weniger Stunden stand in der Bike-Berichterstattung: Bikepark gerettet. Zehn Wochen zuvor hatte dieselbe Ausgangslage zu Überschriften wie „vor dem Aus“ und „letzte Saison“ geführt.
Beides schiesst über das hinaus, was tatsächlich auf dem Tisch lag. Und weil der Lac Blanc für Fahrer aus Süddeutschland, der Nordwestschweiz und den Benelux-Ländern eines der am schnellsten erreichbaren Lift-Ziele überhaupt ist, lohnt sich der genaue Blick.
Mehr MTB Nachrichten gibt’s hier:
MTB Report | Deutschland — https://mtb-report.de
MTB-Report | Österreich — https://mtb-report.at
MTB Report | Schweiz — https://mtb-report.ch
MTB Report | France — https://mtb-report.fr
MTB Report | Italia — https://mtb-report.it
MTB Report | España — https://mtb-report.es
MTB Report | Nederland — https://mtb-report.nl
MTB Report | USA — https://mtb-report.com
Am Abend des 9. September hat das Komitee des Syndicat mixte d’aménagement de la station du Lac Blanc, kurz Smalb, die Gründung einer Regie beschlossen. Innerhalb weniger Stunden stand in der Bike-Berichterstattung: Bikepark gerettet. Zehn Wochen zuvor hatte dieselbe Ausgangslage zu Überschriften wie „vor dem Aus“ und „letzte Saison“ geführt.
Beides schiesst über das hinaus, was tatsächlich auf dem Tisch lag. Und weil der Lac Blanc für Fahrer aus Süddeutschland, der Nordwestschweiz und den Benelux-Ländern eines der am schnellsten erreichbaren Lift-Ziele überhaupt ist, lohnt sich der genaue Blick.
Mehr MTB Nachrichten gibt’s hier:
MTB Report | Deutschland — https://mtb-report.de
MTB-Report | Österreich — https://mtb-report.at
MTB Report | Schweiz — https://mtb-report.ch
MTB Report | France — https://mtb-report.fr
MTB Report | Italia — https://mtb-report.it
MTB Report | España — https://mtb-report.es
MTB Report | Nederland — https://mtb-report.nl
MTB Report | USA — https://mtb-report.com
13 Minuten
Seit 1995 ist Radfahren auf Waldwegen unter zwei Metern Breite in Baden-Württemberg verboten. Der Alpenverein und der DIMB wollten das ändern und haben der Landesregierung dafür Studien, Zahlen und einen konkreten Reformvorschlag geschickt. Die Antwort aus Stuttgart ist ein klares Nein. Bemerkenswert ist dabei weniger die Absage als ihre Begründung.
Vor den Sommerferien haben der Landesverband Baden-Württemberg des Deutschen Alpenvereins (DAV) und der Deutsche Interessenverband Mountainbike (DIMB) Landwirtschaftsministerin Gentges und Umweltministerin Walker angeschrieben. Im Gepäck: eine ausführliche gemeinsame Stellungnahme vom 25. Juni 2026. Inzwischen liegt die Antwort vor. Beide Verbände haben sie diese Woche öffentlich gemacht, und ihr Fazit fällt deutlich aus. Die 2-Meter-Regel bleibt.
Was die Regel eigentlich regelt
Kurz für alle, die neu dabei sind: Die 2-Meter-Regel steht in § 37 Absatz 3 des Landeswaldgesetzes. Sie verbietet das Radfahren auf allen Waldwegen, die schmaler als zwei Meter sind. Damit sind genau die Wege gemeint, die die meisten am Mountainbiken lieben: Singletrails, also schmale Pfade, auf denen man hintereinander fährt. Einzelne Wege kann die Forstbehörde per Ausnahmegenehmigung freigeben. Nach Angaben des DAV gibt es eine solche Regel in keinem anderen Bundesland.
Wer genauer hinschaut, merkt schnell, was die Regel nicht regelt: das Verhalten. Wer im Schritttempo und mit Klingel über einen 1,90 Meter breiten Pfad rollt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Wer mit Vollgas eine breite Forststraße hinunterbrettert, auf der gerade eine Familie spazieren geht, tut nichts Verbotenes. Gemessen wird der Boden, nicht die Rücksicht.
See You on the Trail!
Mehr MTB Nachrichten gibt’s hier:
MTB Report | Deutschland — https://mtb-report.de
MTB-Report | Österreich — https://mtb-report.at
MTB Report | Schweiz — https://mtb-report.ch
MTB Report | France — https://mtb-report.fr
MTB Report | Italia — https://mtb-report.it
MTB Report | España — https://mtb-report.es
MTB Report | Nederland — https://mtb-report.nl
MTB Report | USA — https://mtb-report.com
Vor den Sommerferien haben der Landesverband Baden-Württemberg des Deutschen Alpenvereins (DAV) und der Deutsche Interessenverband Mountainbike (DIMB) Landwirtschaftsministerin Gentges und Umweltministerin Walker angeschrieben. Im Gepäck: eine ausführliche gemeinsame Stellungnahme vom 25. Juni 2026. Inzwischen liegt die Antwort vor. Beide Verbände haben sie diese Woche öffentlich gemacht, und ihr Fazit fällt deutlich aus. Die 2-Meter-Regel bleibt.
Was die Regel eigentlich regelt
Kurz für alle, die neu dabei sind: Die 2-Meter-Regel steht in § 37 Absatz 3 des Landeswaldgesetzes. Sie verbietet das Radfahren auf allen Waldwegen, die schmaler als zwei Meter sind. Damit sind genau die Wege gemeint, die die meisten am Mountainbiken lieben: Singletrails, also schmale Pfade, auf denen man hintereinander fährt. Einzelne Wege kann die Forstbehörde per Ausnahmegenehmigung freigeben. Nach Angaben des DAV gibt es eine solche Regel in keinem anderen Bundesland.
Wer genauer hinschaut, merkt schnell, was die Regel nicht regelt: das Verhalten. Wer im Schritttempo und mit Klingel über einen 1,90 Meter breiten Pfad rollt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Wer mit Vollgas eine breite Forststraße hinunterbrettert, auf der gerade eine Familie spazieren geht, tut nichts Verbotenes. Gemessen wird der Boden, nicht die Rücksicht.
See You on the Trail!
Mehr MTB Nachrichten gibt’s hier:
MTB Report | Deutschland — https://mtb-report.de
MTB-Report | Österreich — https://mtb-report.at
MTB Report | Schweiz — https://mtb-report.ch
MTB Report | France — https://mtb-report.fr
MTB Report | Italia — https://mtb-report.it
MTB Report | España — https://mtb-report.es
MTB Report | Nederland — https://mtb-report.nl
MTB Report | USA — https://mtb-report.com
13 Minuten
Ein E-MTB mit Carbon-Hauptrahmen, 800 Wattstunden Akku und dem derzeit stärksten Motor am Markt kostet ab 4.799 Euro. Das ist die gute Nachricht. Die unbequeme steht daneben: Der Motor kommt aus China, der Rahmen kam schon immer aus Asien, und niemand hat uns das weggenommen. Wir haben es verkauft.
Erst die Zahlen, dann die Aufregung!
Die Modelljahre 2027 sind draußen, und sie lesen sich anders als alles, was wir aus den letzten zwei Jahren kennen. Cube bringt das Stereo Hybrid ONE44 mit dem Avinox M2S und herausnehmbarem 800-Wh-Akku für 4.799 Euro, Liefertermin Januar 2027. Conway stellt das Ryvon komplett um, weg vom leichten Bosch-SX-Antrieb, hin zum Avinox M2S: Die Basisversion mit Carbonrahmen und 160 Millimeter Federweg startet bei 5.199,95 Euro, die Variante mit Fox-Factory-Fahrwerk und XT-Bremsen bei 5.999,95 Euro. Ein tschechischer Hersteller fängt bei 4.199 Euro an. Und die hauseigene Marke des Motorenherstellers verlangt für ihr Einstiegsmodell mit Carbonrahmen 6.999 Euro.
Zur Einordnung: Vor zwei Jahren hast du für Carbon plus Top-Antrieb deutlich über 7.000 Euro bezahlt. Und das ist diesmal kein Abverkauf. Die Lagerüberhänge der Krisenjahre sind laut Branchenverband größtenteils abgebaut, im ersten Halbjahr 2026 sind Produktion und Absatz wieder gestiegen. Das hier ist kein Räumungsverkauf, das ist ein neues Preisniveau.
Kein Abverkauf. Ein neues Preisniveau.
See You on the Trail!
MTB Nachrichten gibt’s hier:
MTB Report | Deutschland — https://mtb-report.de
MTB-Report | Österreich — https://mtb-report.at
MTB Report | Schweiz — https://mtb-report.ch
MTB Report | France — https://mtb-report.fr
MTB Report | Italia — https://mtb-report.it
MTB Report | España — https://mtb-report.es
MTB Report | Nederland — https://mtb-report.nl
MTB Report | USA — https://mtb-report.com
Erst die Zahlen, dann die Aufregung!
Die Modelljahre 2027 sind draußen, und sie lesen sich anders als alles, was wir aus den letzten zwei Jahren kennen. Cube bringt das Stereo Hybrid ONE44 mit dem Avinox M2S und herausnehmbarem 800-Wh-Akku für 4.799 Euro, Liefertermin Januar 2027. Conway stellt das Ryvon komplett um, weg vom leichten Bosch-SX-Antrieb, hin zum Avinox M2S: Die Basisversion mit Carbonrahmen und 160 Millimeter Federweg startet bei 5.199,95 Euro, die Variante mit Fox-Factory-Fahrwerk und XT-Bremsen bei 5.999,95 Euro. Ein tschechischer Hersteller fängt bei 4.199 Euro an. Und die hauseigene Marke des Motorenherstellers verlangt für ihr Einstiegsmodell mit Carbonrahmen 6.999 Euro.
Zur Einordnung: Vor zwei Jahren hast du für Carbon plus Top-Antrieb deutlich über 7.000 Euro bezahlt. Und das ist diesmal kein Abverkauf. Die Lagerüberhänge der Krisenjahre sind laut Branchenverband größtenteils abgebaut, im ersten Halbjahr 2026 sind Produktion und Absatz wieder gestiegen. Das hier ist kein Räumungsverkauf, das ist ein neues Preisniveau.
Kein Abverkauf. Ein neues Preisniveau.
See You on the Trail!
MTB Nachrichten gibt’s hier:
MTB Report | Deutschland — https://mtb-report.de
MTB-Report | Österreich — https://mtb-report.at
MTB Report | Schweiz — https://mtb-report.ch
MTB Report | France — https://mtb-report.fr
MTB Report | Italia — https://mtb-report.it
MTB Report | España — https://mtb-report.es
MTB Report | Nederland — https://mtb-report.nl
MTB Report | USA — https://mtb-report.com
11 Minuten
Veröffentlicht von den Radical Life Studios / MTB Report
Ein Datum, das in keiner Modellvorstellung auftaucht, verändert 2027 mehr am E-Mountainbike als jeder neue Motor: Ab dem 18. Februar gelten in der EU verbindliche Regeln für den Akkutausch. Fünf Jahre Ersatzteilgarantie, Zelltausch, keine Software-Sperren. Der Haken steckt im Kleingedruckten — und er betrifft ausgerechnet die, die jetzt kaufen.Mountainbikes
Was an diesem Tag in Kraft tritt
Die EU-Batterieverordnung, korrekt Verordnung (EU) 2023/1542, ist seit 2023 in Kraft. Ihre Pflichten greifen aber gestaffelt — und der für uns entscheidende Teil, Artikel 11, gilt ab dem 18. Februar 2027. Er regelt, wie leicht sich ein Akku aus einem Produkt entnehmen und ersetzen lassen muss.
E-Bike-Akkus laufen in der Verordnung unter dem Kürzel LMT — Light Means of Transport, also Batterien für leichte Verkehrsmittel. Dazu zählen Pedelecs, S-Pedelecs, E-Scooter. Für diese Kategorie schreibt die Verordnung ab dem Stichtag vor: Der Akku muss entnehmbar und austauschbar sein, und zwar durch einen unabhängigen Fachbetrieb. Nicht nur der Akku als Ganzes — die Pflicht greift ausdrücklich auch auf der Ebene der einzelnen Zellen im Akkupack.
Das ist mehr, als es auf den ersten Blick klingt. Wer heute einen defekten E-MTB-Akku hat, steht oft vor einer Alternative aus zwei schlechten Optionen: neuer Akku zum vierstelligen Preis oder Bike verkaufen. Ein einzelner ausgefallener Zellblock in einem ansonsten gesunden Pack ist wirtschaftlich ein Totalschaden, weil das Pack verklebt, verschweißt oder softwareseitig zugesperrt ist. Genau daran setzt Artikel 11 an.
See You on the Trail!
Mehr MTB Nachrichten gibt’s hier:
MTB Report | Deutschland — https://mtb-report.de
MTB-Report | Österreich — https://mtb-report.at
MTB Report | Schweiz — https://mtb-report.ch
MTB Report | France — https://mtb-report.fr
MTB Report | Italia — https://mtb-report.it
MTB Report | España — https://mtb-report.es
MTB Report | Nederland — https://mtb-report.nl
MTB Report | USA — https://mtb-report.com
Ein Datum, das in keiner Modellvorstellung auftaucht, verändert 2027 mehr am E-Mountainbike als jeder neue Motor: Ab dem 18. Februar gelten in der EU verbindliche Regeln für den Akkutausch. Fünf Jahre Ersatzteilgarantie, Zelltausch, keine Software-Sperren. Der Haken steckt im Kleingedruckten — und er betrifft ausgerechnet die, die jetzt kaufen.Mountainbikes
Was an diesem Tag in Kraft tritt
Die EU-Batterieverordnung, korrekt Verordnung (EU) 2023/1542, ist seit 2023 in Kraft. Ihre Pflichten greifen aber gestaffelt — und der für uns entscheidende Teil, Artikel 11, gilt ab dem 18. Februar 2027. Er regelt, wie leicht sich ein Akku aus einem Produkt entnehmen und ersetzen lassen muss.
E-Bike-Akkus laufen in der Verordnung unter dem Kürzel LMT — Light Means of Transport, also Batterien für leichte Verkehrsmittel. Dazu zählen Pedelecs, S-Pedelecs, E-Scooter. Für diese Kategorie schreibt die Verordnung ab dem Stichtag vor: Der Akku muss entnehmbar und austauschbar sein, und zwar durch einen unabhängigen Fachbetrieb. Nicht nur der Akku als Ganzes — die Pflicht greift ausdrücklich auch auf der Ebene der einzelnen Zellen im Akkupack.
Das ist mehr, als es auf den ersten Blick klingt. Wer heute einen defekten E-MTB-Akku hat, steht oft vor einer Alternative aus zwei schlechten Optionen: neuer Akku zum vierstelligen Preis oder Bike verkaufen. Ein einzelner ausgefallener Zellblock in einem ansonsten gesunden Pack ist wirtschaftlich ein Totalschaden, weil das Pack verklebt, verschweißt oder softwareseitig zugesperrt ist. Genau daran setzt Artikel 11 an.
See You on the Trail!
Mehr MTB Nachrichten gibt’s hier:
MTB Report | Deutschland — https://mtb-report.de
MTB-Report | Österreich — https://mtb-report.at
MTB Report | Schweiz — https://mtb-report.ch
MTB Report | France — https://mtb-report.fr
MTB Report | Italia — https://mtb-report.it
MTB Report | España — https://mtb-report.es
MTB Report | Nederland — https://mtb-report.nl
MTB Report | USA — https://mtb-report.com
10 Minuten
Im Mai drohte Nordrhein-Westfalen mit einer 3,5-Meter-Regel durch die Hintertür. Jetzt hat die Landesregierung ihren Entwurf für das neue Landeswaldgesetz in den Landtag gebracht, und die alte Regel für Radfahrer im Wald bleibt bestehen. Ein Erfolg, den sich die Community erarbeitet hat. Warum wir trotzdem erst durchatmen, wenn der Gesetzestext auf dem Tisch liegt.
Am 15. September 2026 hat das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Düsseldorf mitgeteilt, dass der Gesetzentwurf an den Landtag geht. Dort wird er in den kommenden Monaten beraten. Aus dem alten Landesforstgesetz soll ein Landeswaldgesetz werden. Das meiste darin betrifft Wiederbewaldung, Klimawandel und Bürokratie für Waldbesitzer. Für uns zählt ein kurzer Absatz.
Der sagt: Die bisherige Regelung zum Radfahren im Wald bleibt erhalten. Radfahren ist weiterhin auf Straßen und festen Wegen erlaubt. Neu ist eine Klarstellung zum Thema Motor: Pedelecs, also E-Bikes mit Tretunterstützung bis 25 km/h, dürfen in den Wald. Fahrzeuge, die ein Kennzeichen brauchen, dürfen es nicht. Das Ministerium nennt ausdrücklich S-Pedelecs bis 45 km/h, Segways und E-Scooter.
Ebenfalls weiter verboten bleiben laut Ministerium das Querfeldeinfahren abseits von Straßen und festen Wegen sowie das Anlegen illegaler Strecken, Rampen und anderer Bauwerke.
See You on the Trail!
Mehr MTB Nachrichten gibt’s hier:
MTB Report | Deutschland — https://mtb-report.de
MTB-Report | Österreich — https://mtb-report.at
MTB Report | Schweiz — https://mtb-report.ch
MTB Report | France — https://mtb-report.fr
MTB Report | Italia — https://mtb-report.it
MTB Report | España — https://mtb-report.es
MTB Report | Nederland — https://mtb-report.nl
MTB Report | USA — https://mtb-report.com
Am 15. September 2026 hat das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Düsseldorf mitgeteilt, dass der Gesetzentwurf an den Landtag geht. Dort wird er in den kommenden Monaten beraten. Aus dem alten Landesforstgesetz soll ein Landeswaldgesetz werden. Das meiste darin betrifft Wiederbewaldung, Klimawandel und Bürokratie für Waldbesitzer. Für uns zählt ein kurzer Absatz.
Der sagt: Die bisherige Regelung zum Radfahren im Wald bleibt erhalten. Radfahren ist weiterhin auf Straßen und festen Wegen erlaubt. Neu ist eine Klarstellung zum Thema Motor: Pedelecs, also E-Bikes mit Tretunterstützung bis 25 km/h, dürfen in den Wald. Fahrzeuge, die ein Kennzeichen brauchen, dürfen es nicht. Das Ministerium nennt ausdrücklich S-Pedelecs bis 45 km/h, Segways und E-Scooter.
Ebenfalls weiter verboten bleiben laut Ministerium das Querfeldeinfahren abseits von Straßen und festen Wegen sowie das Anlegen illegaler Strecken, Rampen und anderer Bauwerke.
See You on the Trail!
Mehr MTB Nachrichten gibt’s hier:
MTB Report | Deutschland — https://mtb-report.de
MTB-Report | Österreich — https://mtb-report.at
MTB Report | Schweiz — https://mtb-report.ch
MTB Report | France — https://mtb-report.fr
MTB Report | Italia — https://mtb-report.it
MTB Report | España — https://mtb-report.es
MTB Report | Nederland — https://mtb-report.nl
MTB Report | USA — https://mtb-report.com
13 Minuten
Dieser Satz steht seit dem ersten Tag unter jeder Ausgabe des MTB Report. Er ist keine Kampagne gegen irgendwen. Er ist die kürzeste Fassung dessen, warum es dieses Magazin gibt. Weil wir wollen, dass mehr Menschen selbst fahren und weniger Menschen sich fahren lassen.
Fangen wir mit dem an, was „Moped“ nicht heißt: Es heißt nicht E‑Mountainbike. Wir berichten über eMTBs, wir fahren eMTBs, wir halten sie für eines der besten Dinge, die diesem Sport passiert sind. Ein Motor holt Menschen auf den Trail, die sonst nie hingekommen wären. Er hält Leute im Sport, die es nach einer Verletzung sonst aufgegeben hätten. Er macht aus einem gemeinsamen Ausflug wieder etwas, bei dem der langsamste Fahrer nicht dauernd am Waldrand wartet. Das ist genau die Richtung, in die wir wollen.
„Moped“ meint etwas anderes. Es meint den Punkt, an dem ein Rad aufhört, ein Rad zu sein. Wenn die Software so weit hochgezogen wird, dass Treten nur noch eine Geste ist. Wenn getunt wird, bis das Ding schneller fährt, als es darf. Wenn der Wettbewerb zwischen den Motorenherstellern zu einem reinen Wattrennen wird und die Frage „Wie viel Leistung braucht ein Fahrrad eigentlich?“ gar nicht mehr gestellt wird.
Zum Artikel:
MTB Report | Deutschland
MTB-Report | Österreich
MTB Report | Schweiz
MTB Report | Italia
MTB Report | España
MTB Report | France
MTB Report | Nederland
MTB Report | USA
Fangen wir mit dem an, was „Moped“ nicht heißt: Es heißt nicht E‑Mountainbike. Wir berichten über eMTBs, wir fahren eMTBs, wir halten sie für eines der besten Dinge, die diesem Sport passiert sind. Ein Motor holt Menschen auf den Trail, die sonst nie hingekommen wären. Er hält Leute im Sport, die es nach einer Verletzung sonst aufgegeben hätten. Er macht aus einem gemeinsamen Ausflug wieder etwas, bei dem der langsamste Fahrer nicht dauernd am Waldrand wartet. Das ist genau die Richtung, in die wir wollen.
„Moped“ meint etwas anderes. Es meint den Punkt, an dem ein Rad aufhört, ein Rad zu sein. Wenn die Software so weit hochgezogen wird, dass Treten nur noch eine Geste ist. Wenn getunt wird, bis das Ding schneller fährt, als es darf. Wenn der Wettbewerb zwischen den Motorenherstellern zu einem reinen Wattrennen wird und die Frage „Wie viel Leistung braucht ein Fahrrad eigentlich?“ gar nicht mehr gestellt wird.
Zum Artikel:
MTB Report | Deutschland
MTB-Report | Österreich
MTB Report | Schweiz
MTB Report | Italia
MTB Report | España
MTB Report | France
MTB Report | Nederland
MTB Report | USA
11 Minuten
Veröffentlicht von den Radical Life Studios / MTB ReportSpecialized hat das leichte Enduro-eMTB erfunden und überlässt es jetzt Orbea, Mondraker und einem Drohnen-Konzern. Die Gründe sind unbequemer, als sie klingen.Es gibt diese Bikes, nach denen Fahrerinnen und Fahrer in den einschlägigen Foren seit Monaten fragen und die trotzdem niemand baut. Leichte Enduro-eMTBs: potent bergab, ehrlich unter 20 Kilo, ein Rad, das sich anfühlt wie ein normales Mountainbike, nur mit etwas Schub am Berg. Ausgerechnet Specialized hat diese Kategorie erfunden. Und ausgerechnet Specialized hat sie liegengelassen. Wer verstehen will, warum, muss hinter die Hochglanz-Prospekte schauen – dort wird es unbequem.Das ist dein MTB Report.
6 Minuten
Veröffentlicht von den Radical Life Studios / MTB ReportFox hat mit „TS57″ die Signature-Kollektion von Downhill-Star Tahnée Seagrave veröffentlicht. Schaut man genau hin, ist das mehr als Bike-Bekleidung: ihr Signature-Pink, ein babyblauer Gruß an ein Kindheitsidol und das Alpendorf, das sie geprägt hat. Wir erzählen die Geschichte hinter den Farben, zwischen London, den Bergen, Regenbogenstreifen und einem verdammt langen Weg zurück.Das ist dein MTB Report.
5 Minuten
Veröffentlicht von den Radical Life Studios / MTB Report
Kurz vor der Cerro-Abajo-Premiere in Stuttgart rauscht Johannes Fischbach für die Kamera durch die Steillagen – und quert dabei mehrfach eine öffentliche Weinbergstraße. Das Video läuft millionenfach, die Kommentare gehen weit auseinander. Wir ordnen ein, ohne den Stab zu brechen und wollen wissen, wie ihr das seht.
Der Clip ist schnell erzählt: Helmkamera, POV-Perspektive, eine steile Rebzeile im Ländle. Johannes Fischbach – dreifacher Deutscher Downhill-Meister und amtierender Deutscher E-Enduro-Meister, lässt es durch die Weinberge laufen und kreuzt dabei mehrmals eine öffentliche, für den Verkehr freie Weinbergstraße, sichtbar mit ordentlich Tempo. Unterwegs ist er auf dem E-MTB. Mehr als drei Millionen Mal wurde das Video inzwischen angeklickt.
Der Zeitpunkt macht die Sache besonders. Am 5. und 6. September gastiert die Urban-Downhill-Serie Red Bull Cerro Abajo, Rennen quer durch die Stadt, über Treppen, Mauern und enge Gassen, erstmals in Deutschland, und zwar in Stuttgart. Fischbach startet dort als Lokalmatador, vor heimischem Publikum, mitten im Rampenlicht.
Was er selbst zur Aktion sagt, ist dünn belegt. Kolportiert wird, er habe die Abfahrt als abgesichert bezeichnet. Ein solches Statement ließ sich bis Redaktionsschluss allerdings nicht auffinden und ob die Straße tatsächlich gesperrt und mit Posten gesichert war, können wir nicht bestätigen. Mehr Mountainbike News gibt es hier: https://mtb-report.de
Kurz vor der Cerro-Abajo-Premiere in Stuttgart rauscht Johannes Fischbach für die Kamera durch die Steillagen – und quert dabei mehrfach eine öffentliche Weinbergstraße. Das Video läuft millionenfach, die Kommentare gehen weit auseinander. Wir ordnen ein, ohne den Stab zu brechen und wollen wissen, wie ihr das seht.
Der Clip ist schnell erzählt: Helmkamera, POV-Perspektive, eine steile Rebzeile im Ländle. Johannes Fischbach – dreifacher Deutscher Downhill-Meister und amtierender Deutscher E-Enduro-Meister, lässt es durch die Weinberge laufen und kreuzt dabei mehrmals eine öffentliche, für den Verkehr freie Weinbergstraße, sichtbar mit ordentlich Tempo. Unterwegs ist er auf dem E-MTB. Mehr als drei Millionen Mal wurde das Video inzwischen angeklickt.
Der Zeitpunkt macht die Sache besonders. Am 5. und 6. September gastiert die Urban-Downhill-Serie Red Bull Cerro Abajo, Rennen quer durch die Stadt, über Treppen, Mauern und enge Gassen, erstmals in Deutschland, und zwar in Stuttgart. Fischbach startet dort als Lokalmatador, vor heimischem Publikum, mitten im Rampenlicht.
Was er selbst zur Aktion sagt, ist dünn belegt. Kolportiert wird, er habe die Abfahrt als abgesichert bezeichnet. Ein solches Statement ließ sich bis Redaktionsschluss allerdings nicht auffinden und ob die Straße tatsächlich gesperrt und mit Posten gesichert war, können wir nicht bestätigen. Mehr Mountainbike News gibt es hier: https://mtb-report.de
6 Minuten
Veröffentlicht von den Radical Life Studios / MTB Report
Die UCI und Warner Bros. Discovery haben den Stecker gezogen: Ab 2027 gibt es keinen Enduro-Weltcup mehr. Klingt nach einem schlechten Tag für den Sport. Ausgerechnet aus dem Fahrerfeld kommt aber ein anderes Wort dafür, Befreiung.
Am 19. August war Schluss. Die UCI, der Radsport-Weltverband, und ihr Vermarktungspartner Warner Bros. Discovery verkündeten, dass die laufende Saison 2026 die letzte des Enduro-Weltcups in seiner bisherigen Form ist. Die Serie mit ihren Rennen quer über den Globus und einer Gesamtwertung über das ganze Jahr, ab 2027 Geschichte.
Bevor jetzt Panik ausbricht: Enduro verschwindet nicht. Aber was da endet, verdient eine Einordnung, gerade dann, wenn du nicht jedes Wochenende vor dem Livestream sitzt.
https://radicallifestudios.dehttps://mtb-report.com think radical – live radical.
Die UCI und Warner Bros. Discovery haben den Stecker gezogen: Ab 2027 gibt es keinen Enduro-Weltcup mehr. Klingt nach einem schlechten Tag für den Sport. Ausgerechnet aus dem Fahrerfeld kommt aber ein anderes Wort dafür, Befreiung.
Am 19. August war Schluss. Die UCI, der Radsport-Weltverband, und ihr Vermarktungspartner Warner Bros. Discovery verkündeten, dass die laufende Saison 2026 die letzte des Enduro-Weltcups in seiner bisherigen Form ist. Die Serie mit ihren Rennen quer über den Globus und einer Gesamtwertung über das ganze Jahr, ab 2027 Geschichte.
Bevor jetzt Panik ausbricht: Enduro verschwindet nicht. Aber was da endet, verdient eine Einordnung, gerade dann, wenn du nicht jedes Wochenende vor dem Livestream sitzt.
https://radicallifestudios.dehttps://mtb-report.com think radical – live radical.